<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375</id><updated>2012-02-16T12:22:07.480+01:00</updated><category term='Gastbeiträge'/><category term='Kapitalismus'/><category term='Sport'/><category term='Rezepte'/><category term='Antifaschismus'/><category term='Sonstiges'/><category term='Comics'/><category term='Awesome'/><category term='kurz notiert'/><category term='Film'/><category term='Streetart'/><category term='Antisemitismus'/><category term='sex und gender'/><category term='Satire'/><category term='Essays'/><category term='Games'/><category term='reaktionäre Scheiße'/><category term='ageism'/><category term='Deppen-Highscore'/><category term='Anarchismus'/><category term='Der letzte antideutsche Student'/><category term='Geschichte'/><category term='Rassismus'/><category term='Staat und Herrschaft'/><category term='Musik'/><category term='Kunst'/><title type='text'>Pixel Utopia</title><subtitle type='html'>Spiele, laute Musik, Versuche in politischer Philosophie und allerlei Absonderlichkeiten. Ein bunter Cocktail aus Kampfschriften gegen die Wirklichkeit, Satire, Subkultur sowie der nötigen Portion Eskapismus. Und was man halt sonst noch so braucht um im Kapitalismus zu überleben.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>79</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6685650424339319935</id><published>2011-12-18T18:54:00.012+01:00</published><updated>2011-12-18T19:24:11.878+01:00</updated><title type='text'>Gotizismus: eine proto-nationalistische Ideologie und ihr Unleben in der Geschichtswissenschaft</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dieser Text ist ein Ausschnitt aus einer von mir geschriebenen Arbeit zur Frühgeschichte der Goten. Ich habe mich dazu entschieden, ihn hier zu veröffentlichen, da ich es interessant finde, dass dieses Thema bei allen Diskussionen zum Nationalismus in allen Varianten überhaupt nicht behandelt wird. Auch bei der Debatte um eine deutsche Spezifik des Nationalismus könnte das Thema "Gotizismus" eine Rolle spielen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Ich denke, dass er trotz seiner Referenzen auf andere Teile der Arbeit durchaus verständlich ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissenschaft ist nicht neutral. Sie findet immer vor einem bestimmten gesellschaftlichen Hintergrund statt und ist in der Regel auch von Interessen geprägt, die außerhalb ihrer selbst stehen. An dem historischen Diskurs über die Goten zeigt sich dies in besonderer Deutlichkeit. Wenn die Geschichtswissenschaft nicht nur Ideologie reproduzieren will, muss sie die Diskurse, in denen sie sich bewegt, hinterfragen. Der folgende Abschnitt dient diesem Zweck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende der Gotenreiche und die Assimilation der gotischen Kultur bedeuteten keineswegs, dass die Goten in Vergessenheit gerieten. Im Gegenteil, gerade ihr Verschwinden beförderte ihren Aufstieg zum Mythos. Noch über tausend Jahre nach Ende des Toledanischen Reichs führten die Goten ein befremdliches Nachleben in der westlichen Kulturgeschichte und Politik. Der Mythos von dem „jungen Volk“ von „Welteroberern“, das das oftmals als „dekadent“ dargestellte römische Reich herausforderte und bezwang, war für die verschiedensten Gruppen attraktiv. Und durch die zahlreichen Wanderschaften der Goten, sowie die Tatsache, dass sie keinen direkten Nachfolger hinterließen, war dieser Mythos besonders anschlussfähig. Dass die tatsächlich häufig von schierer Not getriebenen und oftmals nur durch blankes Glück überlebenden Goten dabei ausschließlich als Projektionsfläche eines gegenwärtigen Bedürfnisses dienten, ist selbstverständlich. Man kann sagen, die „Gotizisten“ unterwarfen die Goten, in Nachfolge &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cassiodor"&gt;Cassiodors&lt;/a&gt;, ihrer eigenen „Interpretio“ um sich ihr Prestige anzueignen.(1)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Goten wurden nicht nur idealisiert, sondern auch als Sinnbild für das Rohe, Unkultivierte und Ungebildete verwendet. So vor allem von den italienischen Humanisten, die den Baustil transalpiner Kirchen und Kathedralen als „gotisch“ abtaten. Die pejorative Bedeutung ging mit der Zeit verloren, doch der entsprechende Baustil wird bis heute als Gotik bezeichnet. Das negative Gotenbild der italienischen Humanisten reizte allerdings deren Gegenüber aus dem deutschsprachigen Raum dazu, sich selbst mit den Goten zu befassen. Diese kehrten die negative Bewertung schließlich ins Positive und machten die Goten zu triumphierenden Erneuerern der zerfallenden römischen Welt. Sich selbst erklärten sie, indem sie die Goten auf der Basis von linguistischen Argumenten zu „Deutschen“ machten, zu deren Nachfahren. Gerade vor dem Hintergrund des Konfliktes um die Reformation konnte diese Projektion wirkmächtig werden.(2) Doch keineswegs blieb es mit dem Gotizismus bei einem Gelehrtendiskurs: So begann die schwedische Monarchie im 15. Jahrhundert damit, sich als Nachfolger der Goten zu betrachten. Dabei nahm sie den von Jordanes überlieferten Mythos der skandinavischen Herkunft der Goten auf. Dieser Mythos war geeignet, der noch jungen schwedischen Monarchie eine bis in biblische Zeiten zurückreichende Geschichte und somit eine ideologische Legitimation zu verleihen. Auch im Nationalismus der schwedischen Romantik spielte der Gotizismus, selber eine Art embryonaler Nationalismus, wieder eine Rolle. Neben einigen spanischen Adeligen, die vielleicht noch mit am meisten Recht auf tatsächliche gotische Vorfahren verweisen konnten, beanspruchten auch die Habsburger die Nachfolge der gotischen Könige. Die Herrschaft der Habsburger in Spanien ließ sich somit quasi als gotische Wiedervereinigung betrachten.(3)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Polen, Frankreich und im anglo-amerikanischen Raum entwickelten sich Varianten des Gotizismus.(4) Zuletzt entfaltete bei den Nationalsozialisten der Gotizismus sein rassistisches Potential. Wie schon bei den klassischen Gotizisten versicherte man sich, indem man die Geschichte der Goten, ja der Germanen generell, als die eigene beanspruchte, seiner Überlegenheit und verlängerte die eigene Geschichte in eine ferne Vergangenheit. Doch wurde der Gotizismus hier erstmals in eine ausgebildete völkische Ideologie integriert und mit einem umfassenden Anspruch auf „Rückeroberung“ verbunden. Dem nationalsozialistischen Gotizismus verdankt Gdynia seine vorübergehende Bezeichnung als Gotenhafen: Archäologen, von denen viele im Dienst des Faschismus der Wehrmacht nachfolgten, meinten, das Weichselgebiet als einen alten Siedlungsraum der Goten ausgemacht zu haben. Auch die einstmals von Goten besiedelte Krim sollte „wieder“ deutsch besiedelt werden und es gab Pläne, Sewastopol nach einem Ostgotenkönig in Theoderichshafen umzubenennen.(5)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann an all dem deutlich sehen, wie ein bestimmter historischer Diskurs, der sich durch die Geschichte der Neuzeit zieht, die Funktion von Ideologe erfüllt: Er legitimiert Herrschaft sowie Eroberung und stiftet Gruppenidentitäten anhand von Grenzlinien erfundener Verwandtschaft. Gleichzeitig verstellt dieser Diskurs den Blick auf den historischen Gegenstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die deutschsprachige Geschichtswissenschaft freilich auf Distanz gegangen: Die Gleichsetzung von Germanen und Deutschen wurde verworfen und archäologische Materialkulturen nicht mehr einfach mit Ethnien gleich gesetzt.(6) Auch die Vorstellung, dass es sich bei den „Stämmen“ und „Völkern“, von denen die alte Geschichte so viele zu kennen meinte, um homogene Abstammungsgemeinschaften handle, wurde aufgegeben. Stattdessen dominiert eine unter dem Begriff der „Ethnogenese“ bezeichnete Theorie, die biologische oder statische Definitionen von Menschengruppen ablehnt. Sie stellt einen kontinuierlichen Prozess der kollektiven Identitätsbildung in den Vordergrund, bei dem sogenannte „Traditionskerne“, in der Regel ein aristokratisch-dynastisches Element, eine wichtige Rolle einnehmen.(7) Wenn also mit dem Gotizismus, der die Betrachtung der Geschichte der Goten so geprägt hat, in der Nachkriegszeit erfolgreich gebrochen wurde, wozu dann dieser Exkurs? Folgt man Michael Kulikowski, dann habe die Geschichtsschreibung zwar ihre national-chauvinistische Zielsetzung überwunden, Elemente des skizzierten Diskurses wirkten in der Gotenforschung dennoch nach. Dies zeige sich besonders angesichts der Unfähigkeit, den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getica"&gt;Herkunftsmythos des Jordanes&lt;/a&gt; richtig einzuordnen und ihn zu überwinden. Stattdessen werde diesem hartnäckig ein Wahrheitskern unterstellt, obwohl dazu kein stichhaltiger Beweis erbracht werden könne.(8) Somit lässt sich wohl festhalten, dass die Auseinandersetzung mit dem Gotizismus weiterhin eine Voraussetzung für die Beschäftigung mit der gotischen Geschichte ist.(9)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;1 Auch für die folgenden Absätze relevant: H. Wolfram, Die Goten, 1990, S. 13-16.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Dies geschah im Anschluss an die Tacitus-Rezeption etwa in der Schrift „Exegesis Germaniae“ des Franciscus Irenicus. Motivation auch hier, eine eigene, altehrwürdige Geschichte zu gewinnen. Hierzu: D. Mertens, Die Instrumentalisierung der „Germania“ des Tacitus durch die deutschen Humanisten, in: H. Beck [u.a.] (Hrsg.), Zur Geschichte der Gleichung „germanisch-deutsch“, Berlin 2004, S. 37-102, hier S. 78 ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 K. Neville, Gothicism and Early Modern Historical Ethnography, JHI 70 (2009), S. 213-234.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Der anglo-amerikanische Gotizismus sei durch ein Zitat kurz gekennzeichnet: „The Goths, the common ancestors of the inhabitants of North Western Europe, are the noblest branch of the Caucasian race. We are their children. It was the spirit of the Goth, that guided the May-Flower across the trackless ocean; the blood of the Goth, that flowed at Bunker's Hill. Nor were the Goths the savage and destructive devastators, that popular error has made them. They indeed overthrew the dominion of Rome but they renovated her people“. Aus: G. P. Marsh, The Goths in New-England, Middlebury 1813, S. 14&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5 M. Kulikowski, 2009, S. 53-55.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6 P. Heather, The Goths, Oxford 1996, S.13 ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7 H. Wolfram, Die Goten. 1990, S. 17.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8 Zudem sei die Ethnogenese-Theorie weder so neu, noch so alternativlos, wie sie gerne dargestellt werde. So habe die Überbetonung einer herrschenden Elite als identitätsstiftendes Element durchaus Entsprechungen in der als bewältigt geglaubten älteren Forschung. Auch sei man für die Erklärung von ethnogenetischen Prozessen durchaus nicht auf „Traditionskerne“ angewiesen. Hierzu: M. Kulikowski, 2009, S. 54, 74 f.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9 M. Kulikowski, 2009, S. 54, 58-59.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6685650424339319935?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6685650424339319935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6685650424339319935' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6685650424339319935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6685650424339319935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/12/gotizismus-eine-proto-nationalistische.html' title='Gotizismus: eine proto-nationalistische Ideologie und ihr Unleben in der Geschichtswissenschaft'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2140462483709965489</id><published>2011-07-24T19:30:00.008+02:00</published><updated>2011-07-24T21:51:01.165+02:00</updated><title type='text'>Antideutsche Satire oder doch nur deutscher Spaß?</title><content type='html'>Eben entdeckte ich auf einem Blogsport-Blog, der die „antiimperialistische Linke“ parodieren wollte, ein interessantes Aufklebermotiv. Da der Blog mittlerweile – wahrscheinlich von der Administration - gelöscht wurde, muss ich das Bild beschreiben: Gezeigt wurde eine Frau mit Kopftuch, Hijab und Kajal um die Augen, die irgend ein Ziel seitlich der betrachtenden Person ansah. Darunter ein „Antifaschistische Aktion“ Logo und ein Schriftzug, der sich inhaltlich gegen „Islamophobie“ wandte. Als ich das Bild das erste mal sah, war ich überrascht: Dass eine Muslima, noch dazu eine mit Hijab, auf einem Antifa-Sticker zu sehen ist, ist mehr als untypisch. „Aber warum eigentlich nicht?“, war mein nächster Gedanke. Sind Frauen, die auf diese Weise als Muslimas weithin sichtbar sind, antimuslimischem Rassismus und Ausgrenzung durch die Mehrheitsgesellschaft nicht am stärksten ausgeliefert? Warum sollten sie keine Partnerinnen und Mitkämpferinnen im Kampf gegen Rassismus und Faschismus sein? Warum sind eigentlich ansonsten auf Antifa-Stickern in der Regel nur weiße Toughboys und Toughgirls zu sehen? Erst eine Sekunde später bemerkte ich aus dem Kontext: Der Sticker sollte offensichtlich eine Art Satire sein. Um jedoch von sich aus als Satire gelesen zu werden, müssen jedoch eine Reihe von Voraussetzungen und Lesarten bei der betrachten Person gegeben sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Statement gegen Islamophobie in Zusammenhang mit dem Bild der Frau mit Hijab kann nur als Satire gelesen werden, wenn diese Frau a-priori als Unterdrückte, und nicht einfach nur sexistisch unterdrückte, sondern als vom „Islam“ unterdrückte, gelesen wird. In dieser Lesart ist das Statement gegen „Islamophobie“ kein Statement gegen die Rassifizierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, sondern die Verteidigung von Unterdrückung durch „den Islam“ und somit widersinnig. Wenn man das Antifa-Logo daneben noch als ironisch intendiertes lesen will, kann man nur zur Schlussfolgerung kommen, dass der Kampf gegen Islamophobie wohl ganz und gar kein antifaschistischer, oder vielleicht sogar selbst ein faschistischer sein soll. Dies ist natürlich nur durch die vorher vorgenommene negative Essenzialisierung des Islams als die Verhältnisse determinierenden verselbstständigte Macht möglich, die zum antimuslimischen Rassismus fest dazugehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die GestalterInnen des Aufklebers verraten also durch ihre „Satire“ einiges von sich selbst und ihrem eigenen Rassismus. Dazu gehört auch, dass sie Frauen mit Kopftuch und Hijab offensichtlich völlig selbstverständlich als Opfer, nicht aber als zumindest potenziell selbstbewusstes Subjekt voraussetzen. Dass sich ein Mensch - durchaus auch gegen äußeren Zwang – zum Tragen solcher Kleidung entscheiden kann, ist keine mit dieser Lesart kompatible Vorstellung. Dann wären ja plötzlich Muslimas nicht mehr nur Personen „für die“ man (auf eine paternalistische, ganz im Orientalismus befangene Art und Weise) Politik macht, sondern Personen „mit denen“ man Politik machen könnte! Muslimische Frauen, zumal mit Hijab, können also für die SatirikerInnen  offensichtlich keine Partnerinnen in einem gemeinsamen Kampf sein, nicht mal in dem um ihre eigene Emanzipation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sind höchstens Objekte einer Befreiung von Außen, einer Befreiung die nur über ihre vorherige Rassifizierung möglich ist und in der ihre eigene Perspektive keine Rolle spielt. Dies ist keine Verteidigung von Verschleierungszwängen, im Gegenteil, aber wer die Freiheit von Menschen will, muss sie auch als Subjekte achten. Dieser Aufkleberentwurf ist aber das Gegenteil von Achtung. Er instrumentalisiert muslimische Frauen, behandelt sie als Objekt, wie er sie auch nur im Status von passiven Opfern anerkennen will. Er instrumentalisiert sie gegen die richtige Kritik an dem auch in der deutschen linken grassierenden antimuslimischen Rassismus und für irgendwelche innerlinken Grabenkämpfe.* Alles in allem haben sich hier mal wieder einige der widerlichsten Tendenzen der deutschen Linken manifestiert. Dass diesen in Zukunft nicht kritiklos mehr Raum gegeben wird, ist zu hoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*(Wenn ich richtig gehe in meiner Annahme, dass „Antideutsche“ die Fabrikateure des Aufkleberentwurfs sind. Andere islamophobe bemühen sich normalerweise nicht herauszustellen, dass sie "Antiimperialistische Linke" und nicht Linke generell im Visier haben.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2140462483709965489?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2140462483709965489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2140462483709965489' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2140462483709965489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2140462483709965489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/07/antideutsche-satire-oder-doch-nur.html' title='Antideutsche Satire oder doch nur deutscher Spaß?'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6236100021177714099</id><published>2011-06-27T13:49:00.004+02:00</published><updated>2011-06-27T14:06:14.912+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sport'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Pucks, Pipelines, Politics and Power - Alliances of Nationalism, Capitalism and Professional Sports</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://nymag.com/daily/intel/20070126hockey.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 340px;" src="http://nymag.com/daily/intel/20070126hockey.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In the German leftist debate matters of ideology tend to be either discussed as invisible conspiracy, orchestrated by a hidden elite, or as a necessary "fetish" that emerges from the very organisation of society itself, dismissing agency and practice of dominant groups and government. Either point of of view must be considered flawed, both from a theoretical Marxist point of view and from empirically observing how governmental politics of propaganda aim at creating identification with the state and social cohesion through ideological means, and how economical interests are intertwined with this matter. This essay, based on the lecture of a professor from Turku in Finnland, is aimed at giving some ideas how these matters can be explored in the field of professional sports.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Professional sports have different economic, political and ideological aspects. Among other things they can be a promoter of nationalism, of the identification of the masses with the state they are subjected to. More generally: Sport performances, if they are held in representation of some sort of collective identity, can be transferred to the performance of the identity. Since sports catch a lot of attention, they also provide an opportunity to distract from major social problems or controversial political decisions - unpopular means like cuts in social spendings are regularly taken in times of major sportive events. Considering economy the positive association of sports or athletes with certain brands or companies improve the "image" of the latter and through that grant a higher share of the market. But of course the Sport itself can be a lucrative form of entertainment itself. Also politicians often share the opinion that professional sports is able lift the health of the population by animating to imitate the professionals. Because of that professional sports is considered a tool of generative politics or even defence politics too: who can throw a basketball should be able to throw a grenade too. Finally professional sports can also be a medium of diplomacy, like the well known ping pong diplomacy between China and the USA. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ice Hockey isn't one of the major globally played professional sports in the world, but it is popular in countries like Russia, Sweden, the Czech Republic, Finland, and Slovakia, and to some extend also in the Baltic States. Most of these states are either dependant of the supply with gas from the Russian state owned company Gazprom, or in the area of political interest of Russia. In Russia there is a long tradition of sports politics. Professional sport however had ceased to exist after the revolution, being, probably rightfully, condemned as bourgeois. However, together with the general roll-back in the UDSSR and the consolidation of the power of the Nomenklatura, there was a need of the political class to represent its strength on an international level. A part of that was the import of Ice-Hockey to the UDSSR. The intensively trained "Red Machine", that featured its own "collective" style of playing, quickly became one of the best and most successful Teams in the world. Its success was part of a battle over the representation of the competing ideologies in the field of sports. It  was also a source of cohesion within soviet society and today the popularity of Ice Hockey in Russia is only matches by the popularity of soccer. After the end of the UDSSR Russian professional sport declined immediately. Specially Ice Hockey became affiliated with the criminal underground in the nineties. But after Russian economy recovered, so did the professional sport and soon owning a club became a status symbol for the "New Russians". The investments in sports of the new bourgeois class that has risen from the ashes of Soviet Russia even became international ones soon. There is also an influence of recreational Hockey Sport, that comes to form "Gentlemen Clubs", where political decisions are made. Hockey background has also became an asset on Russian political landscape and is one important basis for "networking" in Russia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A major player in the sponsoring of ice hockey is Gazprom who through this wants to improve its reputation and influence. It even has its own company Ice Hockey team composed of ex-Soviet players. Another organisation that is interested in Hockey, in the same way the Soviet government was, is of course the Russian government. Not only does the Russian government hope to promote public health and raise the national birthrate, in order to maintain Russia's Status as great Power, it also explicitly hopes to "reunite" the cultural sphere of the former soviet union by using Ice Hockey as a tool of what could be considered cultural imperialism. Here the interests of Gazprom, who wishes to retrieve the old gas transportation system, that is now owned by ex satellite states, and the Russian government, converge additionally. This can be considered an alliance between nationalism, capitalism and soviet nostalgia, the latter meaning that many of the involved seek to continue a tradition started in soviet times. The decisiveness of this alliance is shown in the creation of a big Anti-NHL League, in the Russian sphere of interest and ambitions to expand this league even further.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6236100021177714099?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6236100021177714099/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6236100021177714099' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6236100021177714099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6236100021177714099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/06/pucks-pipelines-politics-and-power.html' title='Pucks, Pipelines, Politics and Power - Alliances of Nationalism, Capitalism and Professional Sports'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3635156133877071807</id><published>2011-05-24T13:14:00.004+02:00</published><updated>2011-05-24T13:43:33.305+02:00</updated><title type='text'>"festival contre le racisme" in Mainz  (2. - 10. Juni)</title><content type='html'>In Mainz findet demnächst das "festival contre le racisme" statt. Inklusive einer offenen Konferenz zu Antimuslimischem Rassismus. Super Sache!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Rassismus gibt es überall - auch und gerade in Deutschland. Vom 2. bis zum 10. Juni findet deshalb auf dem Campus der Uni Mainz das "festival contre le racisme statt". In diesem Zeitraum organisieren wir zahlreiche kostenlose Workshops, Vorträge, Diskussionen, aber auch Filmvorführungen zu dem Thema. Konzerte und Parties runden das Programm ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland boomt besonders die Feindschaft gegenüber Musilimen und Menschen die als Muslime wahrgenommen werden. In diesem Jahr ist dieser antimuslimische Rassismus daher der Schwerpunkt einer für alle offenen Konferenz vom 2. bis 4. Juni. Komm auch du, um dich zu bilden, zu diskutieren und gegen Rassismus zu feiern! &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infos gibts unter: &lt;a href="http://antirassismus.blogsport.de/"&gt;http://antirassismus.blogsport.de/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3635156133877071807?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3635156133877071807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3635156133877071807' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3635156133877071807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3635156133877071807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/05/festival-contre-le-racisme-in-mainz-2.html' title='&quot;festival contre le racisme&quot; in Mainz  (2. - 10. Juni)'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7669509563297291398</id><published>2011-04-04T14:47:00.010+02:00</published><updated>2011-04-05T00:11:30.637+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><title type='text'>Ganz schnell notiert: Israelsolidarische Antifa - Deppen Highscore</title><content type='html'>Die Provinzantifa Warnemünde ( http://warnemuende.blogsport.de/ ) will intervenieren "gegen den aufklärungsfeindlichen Rotz, der auf den Seiten der deutschen Linken in Rostock und darüber hinaus verbreitet wird". Wozu, darf man sich fragen, wenn die Linke sowieso der Faschismus ist und man Faschismus bekanntlichermaßen mit Bombern bekämpft und nicht mit Worten. Die narzistische Sehnsucht zumindest als Rufer in der Wüste der ignoranten Welt seine Wahrheiten ex cathedra zu Verkünden scheint größer zu sein als die Befähigung sein eigenes Handeln nach seinen logischen Grundlagen zu hinterfragen. Doch egal! Als niederträchtiger Lustfeind gönne ich der Antifa Warnemünde ihren infantilen Spaß nicht und werde mich nun 20 Minuten damit befassen den Rotz den sie über ihren Blog verbreiten, genauer gesagt ein von der Berliner Antifa Gruppe "AANO" übernommenes Manifest,  auseinanderzunehmen. Und dabei werde ich sogar Spaß haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Aktualität faschistischer Gefahr:&lt;br /&gt;1. Die Idee des Faschismus gibt sich nicht mehr die Form des Nationalismus, sondern ist internationalistisch.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen vernünftigen Grund dies anzunehmen - Rassismus und Nationalismus sind auch im 21. Jahrhundert noch die Fundamente des Faschismus bzw. faschistischer Tendenzen. Wer internationale Zusammenarbeit von Faschisten als Internationalismus begreift, hat den Internationalismus nicht verstanden und müsste ferner konstantieren, dass der Faschismus schon immer internationalistisch war, denn die Allianz von faschistischen Potentaten gehört fest zur Geschichte des Faschismus. Deppenscore +1&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;2. Ein zweites Auschwitz oder ähnliches ist möglich. Eine andere Welt dagegen nur, wenn man sich des “Augenblicks der Gefahr” (W. Benjamin) bewusst ist. Insofern ist nach Auschwitz der Marxsche Kategorische Imperativ von der Umwälzung aller Verhältnisse, “in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist”, nur aufrechtzuerhalten, wenn man den Kategorischen Imperativ Adornos, “Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe”, als die notwendige Umstülpung des Marxschen begreift.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Hachjeh. Kann ich nicht doch ein bisschen Holocaust zu meinem Kommunismus haben? Das hätte ich so gerne, wisst ihr. War mir garnicht klar, dass nicht zusammengehört, man könnte fast meinen, die Shoah sei nicht von den ganzen anarchistischen und kommunistischen sozialrevolutionären verübt worden und man hätte diese nicht zusammen mit den Juden vergast und erschossen. Deppenscore + 0.5&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;3. Der Islamismus ist die große faschistische Gefahr. &lt;/blockquote&gt; Was sie und ihre Freunde von Islamismus verstanden zu haben glauben ist eine Mischung aus antiquirierter Faschismustheorie mit dubioser Massenpsychologie und Orientalismus vermengt. Deppenhighscore + 1&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;1. Nach Auschwitz spricht mehr dafür, dass Revolution nicht die Lösung ist, sondern die “Endlösung”. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Eine absolute Verhöhnung von revolutionären Bewegungen und Revolutionären nach 45. Symptomatisch ein Spektrum, dass sich eher auf die Seite Pinochets als Allendes stellt. Indiskutabel. Deppenscore +2&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;2. Der antisemitische Vernichtungswahn trifft keine zufällige Objektwahl, sondern notwendig “die Juden”.&lt;/blockquote&gt; Wen soll "antisemitischer Vernichtungswahn" auch sonst treffen? Redundand sentence is redundant. Oder soll impliziert sein, dass Vernichtungswahn generell antisemitisch sei? Die Schwulen, Behinderten, Kommunisten, Sinti, Roma usw. waren wohl nur Kollateralschaden... Deppenscore +2&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;Das wichtige Diktum, dass der Hauptfeind im eigenen Land steht, ist davor zu bewahren, dass es zum Argument der Ignoranten verkommt, die es sich mit ein bisschen Antisemitismuskritik da und ein bisschen dort in Deutschland gemütlich gemacht haben. Das gilt umso mehr, weil der Hauptfeind sich auf den globalen deutschen Weg gemacht hat, dem es weltweit selbigen zu versperren gilt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Es geht gegen den Hauptfeind im eigenen Land aber nicht mit jedem vor allem geht es darum, dass wir wir bleiben, das heißt die selbstmarginalisierenden Alleschecker von der finsteren Schulhofecke. Kritik ist einfach nicht mehr hip wenn sie von genug leuten geteilt wird. Wir machen es uns nicht bequem, weil wir uns ständig bemühen müssen Abstand zum Pöbel zu halten! Deppenscore +1&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;4. Grundbedingung des Konzeptes Antifa ist die Forderung nach Waffen für Israel. Alle andere Israel-Solidarität ist Quark.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Sachen zu fordern, die noch noch nicht Realität sind ist einfach zu bequem. Wir fordern statt dessen Dinge die längst Realität sind. Das kennzeichnet eine Kritik auf der Höhe der Zeit! Deppenscore +1&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;5. Antifaschismus kann nur wirkliche Solidarität mit dem jüdischen Staat Israel bedeuten und nur eine Israel-Solidarität wirklicher Antifaschismus sein.&lt;br /&gt;6. Es gibt keinen dritten Antifa-Weg, sondern nur einen Antifaschismus für Israel mit Sympathie für die USA.&lt;/blockquote&gt; Wo kämen wir auch hin ohne unseren Ersatznationalismus? Die ruhmreiche Tradition des Antifaschismus der  Solidarität mit autoritären Formationen, inklusive der Relativierung von Menschenrechtsverletzungen und Gewalt, wenn sie der "eigenen Sache" dient, sowie Bekenntnisfetischismus dürfen nicht aussterben! Deppenscore +2&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;7. Eine Antifa, in der es cool ist, Palitücher zu tragen, kann es nicht geben. Sie wäre zugleich ihre eigene Anti-Antifa. &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; Genau, denn ganz ohne Kleiderordnung und Modeterrorismus ist noch keine identitäre Bewegung zu sich selbst gekommen! Deppenscore +1&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;1. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen oben und unten, sondern zwischen american way of life und deutschem Weg.&lt;/blockquote&gt;Genau, Herrschaft ist irrelevant, antagonistisch stehen sich Ideologien gegenüber! Was für eine passende Ideologie für ein paar mittelständische Akademikerkinder, die sich dann nicht mehr mit ihren Privilegien innerhalb der globalen Klassengesellschaft beschäftigen müssen. Wie schön, dass man kein deutsches Privileg aufgeben muss, um Antideutsch zu sein. Dass der American Way of Life sich gerade selber aufisst, mit wachsendem Massenelend und rückgehenden Lebenserwartungen speziell in den USA braucht man nicht zu reflektieren, hauptsache der Projektor läuft immer gut. Und sich Deutschland als eine Kraft vorzustellen, die im Gegensatz dazu stünde erfordert schon viel wahnhafte Energie. Deppenscore +2&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;2. Entweder kulturelle Vielfalt und Artenschutz oder Festhalten am kommunistischen Diktum des Menschen als Maß aller Dinge.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ah, falsche Gegensätze, hatten wir noch nicht genug in diesem Text. Deppenscore +1&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;3. Die deutsche Wunderwaffe nach Auschwitz ist der antiimperialistische Frieden, der in seiner Langzeitwirkung bedrohlicher ist als jede militärische Intervention. Die einzige wirksame Maßnahme gegen dieses deutsche Kampfmittel ist der american way of life, der ein Bild vom Menschen vermittelt, das diesen nicht auf seine natürliche Ethnie und Kultur reduziert, sondern den universellen Gedanken des Kosmopolitismus hochhält.&lt;/blockquote&gt; Dieser Leif scheint ja geradezu ein Messias zu sein. Wo wohnt der eigentlich, vielleicht kann er per Handauflegen ja auch meine Pissbeschwerden heilen. Sowas wie rassistische Ausgrenzung bzw von Minderheiten oder ihre Reduktion auf ihre Herkunft gibt es natürlich in den USA nicht, das verhindert der Leif. Und wenn doch, dann sind das bestimmt die Nachfahren der ausgewanderten Deutschen. Ist schon ganz schön praktisch, dass die Deutschen mit antiimperialistischem Frieden in Afghanistan Krieg führen können! Deppenscore +1&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, hab meine selbst gesetzte Zeit überschritten und Besuch bekommen, daher wird jetzt nur noch einzelnes rausgepickt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;7. Es gibt schlimmeres als die “normale” maßlose Verwertung, die maßlose Vernichtung. Gerade weil das Konzept Antifa ein kommunistisches ist, begreift es den Antifaschismus als die Rettung der Restbestände des Bürgerlichen und nicht als Radikalität, um so die Bedingung der Möglichkeit des Kommunismus überhaupt aufrechtzuerhalten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Statt das Bürgerliche gegen seine vermentliche faschistische Aufhebung zu mobilisieren, als handle es sich um klar geschiedene Gegensätze, sollte sich die Antifa mal gedanken machen, in welchem verhältnis bürgerliche Gesellschaft, Aufklärung, Rassismus und Faschismus zueinander stehen. Deppenscore+1&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;10. Das postmoderne Differenzgeschwätz über sogenannte Sprechorte, Plotstrukturen, Mächte, Fluchtlinien etc. und der damit verbundene Wahrheitsverzicht ist Teil des antiantifaschistischen Problems. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;In der Tat, ein Problem für die Antifaschisten, könnte es doch einen Ansatz zur Selbstkritik leisten, aber nein, das könnte doch die selbstgefällige Weltversteherpose stören. Deppenhighscore +1&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glückwunsch liebe AANO, euer Deppenhighscore beträgt: 17,5 !&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7669509563297291398?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7669509563297291398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7669509563297291398' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7669509563297291398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7669509563297291398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/04/ganz-schnell-notiert-israelsolidarische.html' title='Ganz schnell notiert: Israelsolidarische Antifa - Deppen Highscore'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4916652595634665802</id><published>2011-03-16T19:58:00.001+01:00</published><updated>2011-03-16T20:01:24.521+01:00</updated><title type='text'>... und deshalb mache ich jetzt diesen Tisch kaputt</title><content type='html'>&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/sa0rpCgVLs4" allowfullscreen="" frameborder="0" height="273" width="448"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4916652595634665802?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4916652595634665802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4916652595634665802' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4916652595634665802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4916652595634665802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/03/und-deshalb-mache-ich-jetzt-diesen.html' title='... und deshalb mache ich jetzt diesen Tisch kaputt'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/sa0rpCgVLs4/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3008369936636572637</id><published>2011-01-18T12:05:00.003+01:00</published><updated>2011-04-04T23:23:01.726+02:00</updated><title type='text'>Kurz Notiert: Zum Verhältnis von Islamophobie und Antisemitismus</title><content type='html'>Die hiesigen (post?)antideutschen Diskursverwalter in Sachen Antisemitismuskritik bestehen darauf, dass antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus zwei völlig voneinander geschiedene Dinge seien. So beruhe Antisemitismus, ganz knapp dargestellt, darauf, dass die Angst vor undurchschauten gesellschaftlichen Prozessen innerhalb der modernen Gesellschaft auf eine Gruppe projeziert werde, die in Folge als allmächtige Bedrohung erscheint. (Antimuslimischer) Rassismus, wenn dessen Existenz nicht ganz geleugnet wird, sei dagegen eine Projektion anderer Art: Der antimuslimische Rassist sehe in dem Islam nicht die Kraft, die mittels der (verjudeten) Moderne die vermeintlich naturwüchsige Volksgemeinschaft zersetzen wil, sondern drohe diese mit seiner Rückständigkeit auf ein niederigeres Kulturniveau zu versetzen.  Ausserdem fehlten angeblich die Allmachtsprojektionen, was angesichts eines Diskurses, in dem einzelne Muslime als Agenten einer kollektiven globalen Islamisierungsstrategie betrachtet werden, natürlich ziemlicher Unsinn ist. Abgesehen davon, ist es für einen gestandenen Antisemitismuskritiker wie Grigat natürlich klar, dass "der Islam" tatsächlich die Weltherrschaft anstrebt, was natürlich keine Projektion sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so häufig bei falschen Argumenten liegt der Fehler nicht (nur) in falschen Schlussfolgerungen, sonden auch in falschen Prämissen. Denn der Antisemitismus des 3. Reichs etwa besteht durchaus nicht (nur) darin, dass sich eine Bedrohung durch den allmächtigen, modernen, intellektuellen, traditionenzersetzenden Juden herbeiphantasiert wird. Auch die Bedrohung durch den kulturell minderwertigen, rückständigen, hässlichen, unhygienischen, tierhaften Juden kennt der Antisemit. Und wer daran zweifelt, soll sich einfach mal "Der Ewige Jude" anschauen, vor allem die Aufnahmen im Warschauer Ghetto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt wegen einzelnen Unterschieden ein vollkommen verschiedenes Wesen von Rassismus bzw. Islamophobie und Antisemitismus zu behaupten wäre anzuerkennen, dass es weder den einen Antisemitismus oder den einen Rassismus gibt, sondern verschiedene Rassismen mit Parallelen und Divergenzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3008369936636572637?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3008369936636572637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3008369936636572637' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3008369936636572637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3008369936636572637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/01/kurz-notiert-zum-verhaltnis-von.html' title='Kurz Notiert: Zum Verhältnis von Islamophobie und Antisemitismus'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4608015215326972462</id><published>2011-01-11T17:34:00.002+01:00</published><updated>2011-01-11T17:45:12.282+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Fundstück...</title><content type='html'>&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_dMk5Rmt0EyI/S9oMQGVAE-I/AAAAAAAAHms/ruIO-HJneiY/s1600/cdu_0.gif" alt="CDU" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fundstück aus Portugal. Wo die CDU eine kommunistische Partei ist und die Grünen (siehe Sonnenblume) deren junior-Bündnisspartner. Nicht das einzige, was hier seltsam ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4608015215326972462?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4608015215326972462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4608015215326972462' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4608015215326972462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4608015215326972462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2011/01/fundstuck.html' title='Fundstück...'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dMk5Rmt0EyI/S9oMQGVAE-I/AAAAAAAAHms/ruIO-HJneiY/s72-c/cdu_0.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5293288472111840729</id><published>2010-12-08T23:22:00.008+01:00</published><updated>2010-12-24T13:15:48.390+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ageism'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sex und gender'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Von der Disziplinierung der widerlichen Jugend - Anmerkung zum JMStV</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Augenblick wird das JMStV, ein Gesetz, dass im (deutschen) Internet verschärfte Altersbeschränkungen durchsetzen soll, im Internet heiß diskutiert. Und zwar vor allem unter dem Aspekt, dass es möglicherweise (das wird von Jurist_innen durchaus unterschiedlich eingeschätzt) die freie Meinungsäußerung im Netz gefährde, da es die Betreiber_innen von Blogs etwa unter ein unkalkulierbares Abmahnungsrisiko setze, die erhebliche Strafgelder riskierten, sollte z.B. die Selbsteinschätzung der Inhalte nicht irgendwelchen offiziellen Standards entsprechen. Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, dazu wurde an anderer Stelle schon viel gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich aber neben der Bedrohung meiner Meinungsfreiheit, wie eigentlich der ganzen Jugendschutzgeschichte, auch nervt, ist wie Menschen, die von der Rechtslage als Jugendliche oder Kinder definiert werden, behandelt werden: Wie eine Art Gemüse, dass um nach dem Idealbild unseres Staates zu wachsen, ja richtig gegossen, gelegentlich zurückgeschnitten und bloß nicht mit zu viel Mist übergossen werden soll. Als reiner Patient erzieherischer sowie staatlicher Dressurbemühungen. So scheint es, hundert Jahre nach Freud, noch immer eine Art Vorstellung zu geben, dass Kinder als irgendwie reine Wesen auf die Welt kommen, die nicht von sich aus Aggressionen, Spaß an Gewaltdarstellung, oder sexuelle Interessen hätten. Dass man diese Dinge vielmehr möglichst von ihnen fern halten und tabuisieren muss, bis den kleinen Engelein Brüste und Bärte wachsen und sie dann selber alt und lasterhaft sind. Dass die Entwicklung eines Menschen aber niemals nur Resultat einer Erziehungsbemühung (die es als solche erst in jüngerer Zeit gibt) sondern stets auch Resultat ihrer eigenen Selbsttätigkeit ist, kommt in dieser Blickweise nicht vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade was sexuelle Inhalte angeht habe ich bisher noch nirgends auch nur den Hauch einer wissenschaftlichen Begründung dafür gelesen, derartige Inhalte Jugendlichen vorzuenthalten. Man könnte natürlich argumentieren, dass dargestellte Sexualpraktiken in Pornos etwa sexistische Vorstellungen vermitteln, aber danach läuft die Selektion ja nicht ab. Schließlich gelten für feministische Pornos z.B. auch keine anderen Freigabekriterien. Statt dessen soll Kinder von greisen Biologielehrer_innen beigebracht werden, dass der Penis die Vagina penetriert weil man sich so sehr lieb hat oder so. Nächste Stunde werden dann wieder Froschschenkel seziert. Dass man auch ohne in einer Beziehung zu sein guten Sex haben kann, und sogar ganz alleine, das finden eigentlich alle ja früher oder später trotzdem heraus. Natürlich verschämt, über Andeutungen, Nachts hinterm Haus, im Bewusstsein irgendwas schmutziges, unnatürliches zu tun, denn ansonsten gäbe es ja nichts zu verbergen. Und so geht die Sexualmoral in die nächste Runde, sobald aus den Jugendlichen selbst Erwachsene mit Kindern geworden sind, denen sexuelle Interessen von Kindern (Oder sexuell interessierte Kinder) als widerlich und unnatürlich erscheinen, weil ihnen ihr eigenes Begehren als Kind als solches vermittelt wurde. Man verzeihe mir meine Amateurpsychologie, aber in der Tat scheint mir der Jugendschutz ein Werkzeug einer pathologischen Gesellschaft gegen ihren Nachwuchs zu sein, der ja bekanntlich in ihr nichts zu sagen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige gute Nachricht ist wohl, dass die Netzwerke, die wir als Kinder gebildet haben, wahrscheinlich schwer zu knacken sind, solange es nicht gelingt die pädagogische Überwachung mit ihren Daumschrauben und Scheuklappen auf den ganzen Tag auszudehnen. Und solange diese Netzwerke existieren, werden Jugendliche weiterhin Möglichkeiten haben an Objekte ihres Interesses - seien es Informationen, Medien, Computerspiele, Rauschmittel, oder Erfahrungen - zu gelangen. Das ist auch eine Form von Klassenkampf. Das JMStV ist in dieser Hinsicht ein weiterer Angriff auf die Neugierde und Selbsttätigkeit junger Menschen. Das scheint aber niemanden zu interessieren, auch unter Linken nicht. Aber wir sind ja auch keine Kinder mehr...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5293288472111840729?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5293288472111840729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5293288472111840729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5293288472111840729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5293288472111840729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/12/von-der-disziplinierung-der-widerlichen.html' title='Von der Disziplinierung der widerlichen Jugend - Anmerkung zum JMStV'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4478880984873552655</id><published>2010-12-04T15:34:00.004+01:00</published><updated>2010-12-04T16:04:32.028+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kunst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Brechts politische Ästhetik</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dieser Text zu Brechts politischer Ästhetik ist ein kleiner Auszug aus meiner letzten Hausarbeit, die ich, nachdem sie benotet wurde, eventuell noch ganz veröffentlichen werde. Ich denke Brecht ist als Theoretiker überraschend interessant, was mich bei meinen Recherchen durchaus überrascht hat. Die Fußnoten habe ich entfernt, da es mir zu aufwändig war sie auf dieses Format zu übertragen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Dialektik als eingreifende Praxis: Der theoretische Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brecht, der sich in den zwanziger Jahren dem Marxismus zuwandte und der in seiner Rezeption maßgeblich von dem als „Linksabweichler“ aus der KPD ausgeschlossenen Theoretiker Karl Korsch beeinflusst wurde, sah eben diesen Marxismus im Niedergang begriffen. Den Grund dafür sah er in einer „Bolschewisierung“ des Marxismus,  in dessen Verflachung zu einer objektivistischen, deterministischen und abgeschlossenen Weltanschauung. Insbesonders die Erhebung der sogenannten Widerspieglungstheorie zum allgemeinen Dogma verstand er als Aufgabe des kritischen Gehalts des dialektischen Materialismus. Die auf Lenin bzw. dessen Lesart von Marx ausgehende Widerspieglungstheorie besagt, dass der „Überbau“ (also die verschiedenen in einer Gesellschaft vorhandenen Bewusstseinsformen, Gedanken und Ideologien) der „materiellen Basis“ der Gesellschaft (Produktivkräfte und Organisationsformen sowie Herrschaftsverhältnisse) abbildhaft nachgeordnet ist. Also nichts weiter als eine direkte Übersetzung materieller Verhältnisse. Dem gegenüber machte Brecht mit Korsch eine relative Autonomie der Bewusstseinsformen gegenüber der Gesellschaft geltend, sowie das Potential des „Überbaus“ auf die „Basis“ zurückzuwirken. Das heißt, die Beziehung der materiellen Verhältnissen einer Gesellschaft zu ihren Bewusstseinsformen ist ein dialektisches, sie sind ineinander verschränkt. Eine revolutionäre Praxis macht es somit nicht nur notwendig, die materielle Basis der kapitalistischen Produktion, etwa durch Vergesellschaftung der Produktionsmittel, zu beseitigen, sie muss sich auch der bürgerlichen Bewusstseinsformen annehmen. Daraus folgt nicht nur eine andere Politik, dies lässt auch der dem Überbau zugeordneten Kunst eine andere Rolle zukommen, als jene, die die offizielle Kulturdoktrin der Sowjetunion ihr etwa zugestand.1 In Affinität zu der von Walter Benjamin in dessen bekannten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ erhobenen Forderung der Politisierung der Kunst, mündet dies in Brechts Konzept von Kunst als eine ideologiekritische „eingreifenden Praxis“ und „dialektischer Überbauarbeit“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Episches Theater und sozialistischer Realismus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brecht wandte sich auf der Basis seiner theoretischen Überlegungen gegen das „aristotelische“ und „illusorische“ Theater seiner Zeit. Die Zuschauer sollen nicht, wie bei einem klassischen Drama, in der Identifikation mit den Protagonisten aufgehen und gespannt auf den Höhepunkt warten, auf den alle Szenen hinarbeiten, um anschließend so etwas wie eine Reinigung von ihren Affekten (Katharsis) zu erfahren. Vielmehr forderte Brecht eine Ästhetik, die eine „entspannte“ Rezeption ermöglicht und damit ein Publikum, dass die Distanz hat, um über die Vorgänge auf der Bühne nachzudenken und kritisch Stellung zu nehmen. Statt nur emotional zu berühren und zu unterhalten, sollte das von Brecht konzipierte Theater auch kritisches Wissen übermitteln, im marxistischen Sinn Ideologien entblößen und zur Praxis anregen. Und statt dem Publikum eine Scheinwelt zu vermitteln, sollte es ihm die reale Welt als widersprüchliche und veränderliche „in die Hand geben“. Dies war jedoch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal mit dem traditionellen Theater nicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das somit von Brecht in seiner Kritik am klassischen Theater entwickelte Epische Theater zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Jede Szene muss für sich stehen können. Das Interesse soll nicht nur dem Schluss, sondern jedem einzelnen Bestandteil des Stückes gelten. Es soll die Zuschauer an der Einfühlung hindern, indem das Geschehen und die Protagonisten nicht naturalistisch dargestellt, sondern verfremdet werden. Auch sollen die Darsteller nicht restlos in ihrer Rolle aufgehen, sondern gleichzeitig als Darsteller und als dargestellte Person auf der Bühne präsent sein. Ein weiteres Merkmal des Epischen Theaters ist sein „Realismus“. Das bedeutet im brechtschen Sinne keineswegs eine naturalistische Darstellung, sondern vielmehr soll das Epische Theater durch seinen Inhalt und seine formale Gestaltung (die bei Brecht nicht getrennt voneinander gedacht werden) gesellschaftliche Prozesse und Vorgänge verständlich machen und von einem Klassenstandpunkt her kritisieren. Dies sei durch bloße Abbildung der Realität nicht zu leisten, da die Realität „ins Funktionale gerutscht“ sei und es somit keinen direkten Zugriff mehr zu ihr gebe. Die Kunst, die auf die Realität heraus will, muss vielmehr durch eine Neuanordnung der Wirklichkeit zur „sozialen Kausalität“ vordringen. Wichtige Elemente hierfür sind Reduktion und Parabelform, die Abstraktion erzwingen. Realismus ist in diesem Sinne nicht mehr formal fixierbar, vielmehr lässt er sich als eine Haltung beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brecht forderte, entsprechend seines realistischen Anspruchs, einerseits die Einbeziehung von  wissenschaftlichen Theorien im Bereich der Kunst. Andererseits sah er es auch als  notwendig an, mit neuen Ausdrucksformen zu experimentieren, sowie alte Ausdrucksformen kritisch zu überprüfen, nicht nur um veränderten Rezeptionsbedingungen gerecht zu werden, sondern auch um die veränderten und sich ständig verändernden gesellschaftlichen Bedingungen angemessen darstellen zu können. Dabei begriff er sowohl Wissen als auch Ausdrucksformen bzw. literarische Techniken als Bestandteil der „Produktivkräfte“ im Bereich der Kunst. Zu den literarischen Techniken, die in Brechts Episches Theater einflossen, gehörte z.B. die Montage, die Verfremdung und der innerer Monolog. Was wissenschaftliche Theorien angeht, floss neben dem Marxismus auch die experimentelle Methode von Francis Bacon ein. Die Einbeziehung von wissenschaftlichen Theorien beschränkt sich nicht auf den Inhalt, sondern betrifft auch die Form: So betrachtete Brecht seine Stücke unter Anderem auch auch als Versuchsanordnungen, durch deren Aufführung Aspekte der Wirklichkeit sichtbar gemacht werden sollten. Insgesamt kann man sagen, dass Episches Theater immer der experimentelle Versuch ist, die sich ständig verändernde gesellschaftliche Wirklichkeit transparent zu machen und durch Aktivierung der Rezipienten in sie einzugreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Verfremdungseffekt und Historisierung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aspekt der Verfremdung verdient eine nähere Erläuterung. Grob gesagt handelt es sich bei ihm um eine künstlerische Veränderung irgend eines Vorgangs im Stück, der diesem  seine Selbstverständlichkeit und seine „Natürlichkeit“ nimmt und somit die Aufmerksamkeit auf diesen Vorgang zieht. Um Brecht zu zitieren „Einen Vorgang oder einen Charakter verfremden, heißt zunächst einfach, dem Vorgang oder dem Charakter das Selbstverständliche, Bekannte, Einleuchtende zu nehmen und über ihn Staunen und Neugierde zu erzeugen“. Der Zweck des Verfremdungseffekts ist also ein Irritationsmoment zu schaffen, dass die Identifikation mit dem Bühnengeschehen hemmt und gleichzeitig dazu zwingt, über das Dargestellte nachzudenken und zu ihm Stellung zu nehmen. Gleichzeitig kann sie auch einen bestimmten Standpunkt über das Verfremdete vermitteln. Der Verfremdungseffekt kann auf unterschiedliche Art und Weise erreicht werden und er kann auf allen Ebenen stattfinden: Die Struktur des Stücks als ganzes kann genau so verfremdet werden wie die Darstellung einzelner Handlungen durch die Schauspieler. Vieles ist dabei eine Frage der Inszenierung und Darstellung durch den konkreten Schauspieler, aber auch das Theaterstück selber kann Verfremdungseffekte enthalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel für einen solchen Verfremdungseffekt ist die „Historisierung“. Bei dieser Erzähltechnik werden die dargestellten Ereignisse und Zustände in eine vergangen Zeit verlegt und somit als historische, das heißt vergängliche und überwindbare, dargestellt. Dies soll, anders als die Aktualisierung eines historischen Stoffs, die Distanz zwischen Gegenwart und Vergangenheit hervorheben. Somit soll auch die Gegenwart selbst als „historisch“ und veränderbar erkennbar gemacht werden, insofern als, dass alle menschliche Praxis geschichtliche Praxis ist und das Neue nur entsteht „indem das Alte umgewälzt, fortgeführt, entwickelt wird“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Brechts Rundfunktheorien&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Epischen Theater verfasste Bertolt Brecht auch Rundfunktheorien und Hörspiele. Dem Rundfunk attestierte er das Potential, eine Art gesellschaftlicher Kommunikationsapparat zur Selbstverständigung und zum kollektiven Lernen der Bevölkerung zu werden, wenn dieser neben dem Senden auch das Empfangen lernen würde, indem also die strikte Trennung von Hörer und Sender aufgehoben werden würde. Er machte hierzu und darüber hinaus zahlreiche Vorschläge, wie etwa bedeutende Ereignisse live zu übertragen, von denen die meisten mittlerweile in der ein oder anderen Form umgesetzt wurden. Freilich ohne, wie Brecht hoffte, diese „ideologischen Institutionen“ dadurch zu unterhöhlen. Er sah in dem Epischen Theater und dem Rundfunk die Möglichkeit, sich gegenseitig zu ergänzen. Doch er übertrug auch seine Ästhetik auf das Radio, dessen Möglichkeiten er ausgenutzt wissen wollte. Vor allem, um den ansonsten bloß passiv rezepierenden Zuhörer zu „aktivieren“, was in seinem Hörspiel „Der Lindberghflug“ recht wörtlich zu verstehen war: Im Original sah es vor, dass die Sprechrolle des Protagonisten von den Zuhörern selbst gesprochen werde. Das Hörspiel „Das Verhör des Lukullus“, in dem es um ein Gericht geht, dass im Jenseits über einen großen Feldherr gehalten wird, überließ zumindest in der originalen Version die Entscheidung über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten den Zuhörern und demonstriert somit, wie die Aktivierung der Zuhörer noch verstanden werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;       &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Breuer, Ingo: Theatralität und Gedächtnis. deutschsprachiges Geschichtsdrama seit Brecht. 1. Aufl. Köln [u.a.]: Verlag Böhlau 2004.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Brüggemann, Heinz: Literarische Technik und soziale Revolution. Versuche über das Verhältnis von Kunstproduktion, Marxismus und literarischer Tradition in den theoretischen Schriften Bertolt Brechts. 1. Aufl. Hamburg: Rowohlt 1973 (Das neue Buch; 33).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Dickson, Keith A.: Kalendergeschichten. 1. Aufl. London: Methuen Educational 1971.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Hecht, Werner: Brecht Chronik. 1898-1956. 1. Aufl. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgestellschaft 1997.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Kim, Hyung-Ki: Eine vergleichende Untersuchung zu Brechts Theatertheorien im „Messingknauf“ und im „Kleinen Organon für das Theater“. 1. Aufl. Frankfurt a. M.: Lang 1992 (Europäische Hochschulschriften : Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur;1293).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Benjamin, Walter: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. Hg. v. Rolf Tiedemann u. Herrmann Schwepphäuser. 7. Aufl. Bd. 1.2. Frankfurt a.M.:   Suhrkamp 1991, S. 471-508.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Benjamin, Walter: Was ist das epische Theater? In: Walter Benjamin. Schriften. Hg. v. Theodor W. Adorno u. Gretel Adorno. 1. Aufl. Bd. 2. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1955, S. 259-267.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Brecht, Bertolt: Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. In: Neues Hörspiel. Essays, Analysen, Gespräche. Hg. v. Klaus Schöning. 1. Aufl. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 9-14.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Lucchesi, Joachim: Das Verhör des Lukullus/Die Verurteilung des Lukullus. In: Brecht Handbuch. Stücke. Hg. v. Jan Knopf. 1. Aufl. Bd. 1. Stuttgart: Metzler 2001, S. 401-416.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; line-height: 100%;"&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Vormweg, Heinrich: Hörspielmacher Brecht. In: Hörspielmacher. Autorenportraits und Essays. Hg. v. Klaus Schöning. 1. Auflage. Königstein/Ts.: Athenäum 1983,  S. 13-26. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4478880984873552655?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4478880984873552655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4478880984873552655' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4478880984873552655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4478880984873552655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/12/brechts-politische-asthetik.html' title='Brechts politische Ästhetik'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1601084629815627066</id><published>2010-11-24T14:32:00.005+01:00</published><updated>2010-11-24T15:37:31.608+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rassismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurz notiert'/><title type='text'>Kurz Notiert: Kleine Anekdote zu Alltagsrassismus</title><content type='html'>Vor ein paar Jahren, als ich noch in Berlin lebte, war ich abends allein mit dem ÖPNV unterwegs. Als ich umsteigen wollte - den Namen der Haltestelle habe ich vergessen - umringten mich eine Gruppe junger Männer mit hochgegelten Haaren und teils in Muscleshirts. Am weitergehen gehindert und durch das Massenhafte auftreten eingeschüchtert wurde mir vorgehalten, dass ich mit meinen Haaren wie eine Frau und überhaupt sehr unmännlich aussehe und dass ich wohl schwul oder sonst was sei. Der begleitende Tonfall verriet, dass die Sprecher irgendwie weiblich oder schwul auszusehen für etwas ziemlich schlimmes hielten. Ich ließ die Provokation an mit abprallen und die Gruppe verlor dann auch das Interesse an mir. Lediglich einen kleinen Schubs bekam ich verpasst, als die Typen in einer Schwarmbewegung in Richtung ihrer eingefahrenen S-Bahn abzogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später erzählte ich einem Freund von dem nicht besonders angenehmen Erlebnis. Sein Kommentar dazu fällt mir dem Wortlaut her nicht mehr ein, dem Sinn gemäß war es jedoch eine ironische Bemerkung zu dem, was im gegenwärtigen Diskurs wohl migrantisch-muslimische Männerkultur heißen würde. Ich stockte. Mit keinem Wort hatte ich in meiner Schilderung erwähnt, es handle sich um eine Gruppe von migrantischen oder muslimischen Jugendlichen. Das zu glauben hatten sie mir nämlich nicht den geringsten Anlass gegeben - weder vom Aussehen her (der Anführer war sogar blond) noch von der Aussprache, die eher nach autochontem Berliner, als nach von wo auch immer her Zugezogenem klang.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1601084629815627066?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1601084629815627066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1601084629815627066' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1601084629815627066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1601084629815627066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/11/kurz-notiert-kleine-annekdote-zu.html' title='Kurz Notiert: Kleine Anekdote zu Alltagsrassismus'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5193136432673517161</id><published>2010-11-03T14:38:00.009+01:00</published><updated>2010-11-24T16:01:23.922+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der letzte antideutsche Student'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Der letzte Antideutsche Student IV - Mauern lernen!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 197px; height: 274px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;  &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;Der letzte Antideutsche Student schwankt. Denn: Er hasst den Islam. Denn: Er ist die gegenwärtige Erscheinungsform &lt;strike&gt;des Antichristen&lt;/strike&gt; äh der faschistischen Reaktion. Aber: Muss er deshalb auch die Muslime hassen? Einerseits Nein: Denn sie sind bemitleidenswerte Opfer einer Ideologie, die zu bekämpfen nun mal &lt;strike&gt;die Bürde des Weißen Mannes&lt;/strike&gt; äh die Pflicht emanzipatorischer Bewegungen ist. Andrerseits ja: Denn Muslim zu sein ist eine politische Entscheidung, eine Entscheidung für die falsche Seite im Kampf von westlicher Vernunft und orientalischer Unvernunft. Letztere erkennt man ja schon daran, dass im Orient die Leute noch heute gesteinigt werden, während man im Westen schon lange auf das humane Mittel der Vergasung zurückgreift. Außerdem: Mit Nazis gibts ja auch kein Mitleid. Das wusste schon Lieutenant Aldo Raine und der muss es ja gewusst haben. Deshalb: Hasst der letzte Antideutsche Student jetzt auch Muslime.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Doch dann ein Schreck! Ist das nicht Ausländerfeindlich? Worin besteht noch der Unterschied zu Rechtspopulisten von Geert Wilders bis zu den Republikanern? Doch was ein richtiger antideutscher Student ist, der verzagt nicht lang. Denn: Wenn die Rechten den Islam nicht mögen, haben sie ein Ressentiment. Und was der Antideutsche nicht hat, sind Ressentiments. Denn: Die kritisiert er ja. Außerdem hat er: Ideologiekritik. Und das kann der letzte antideutsche Student sogar ganz schnell hintereinander sagen, ohne dem Zungenbrecher zu erliegen: Ideologiekritikideologiekritikidlikrt... krrt.. krr... egal. Ist die Muslimische Bevölkerung qua Ideologiekritik erstmal als Fünfte Kolonne der Gegenaufklärung ausgemacht, ist die Ausländerfeindlichkeit ihnen gegenüber kein Ressentiment mehr, sondern berechtigt. Quasi: Berechtigte Ausländerfeindlichkeit. Und dagegen kann ja wirklich keiner was sagen! Schließlich hat sich ja auch keiner darüber beschwert, dass die USA im zweiten Weltkrieg die "Enemy Aliens" interniert haben und im Krieg befinden wir uns ja schon! Siehe: 11. September, Afghanistan, Iran noch nicht aber hoffentlich bald. Und die Geburtenraten-Front sieht auch schon bedrohlich aus!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Außerdem ist die antideutsche Kritik universell, das heißt, sie hasst, anders als die Rechten, den Muslim nicht nur dort wo er nicht zuhause ist, wie in Böblingen, Mügeln oder Neu Zittau, sondern auch da, wo er herkommt. Wenn das mal kein qualitativer Unterschied ist!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; So beruhigt kennt der letzte Antideutsche Student kein halten mehr: Ein neuer antifaschistischer Schutzwall muss her! Mit Schießbefehl und allem drum und dran! Da hält der letzte Antideutsche Student inne und strahlt. Denn: Der steht ja schon. Und zwar: In Israel. Und: An der Grenze der USA zu Mexiko, auch wenn es da nicht so viele Muslime gibt, aber die lassen sich bestimmt auch noch finden. So Vernünftig ist die Welt manchmal. Eins steht fest: Von Israel lernen heißt siegen lernen! Und auch wir sollten deshalb schon mal ein bisschen Mauerbau üben.  &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5193136432673517161?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5193136432673517161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5193136432673517161' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5193136432673517161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5193136432673517161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/11/der-letzte-antideutsche-student-iv.html' title='Der letzte Antideutsche Student IV - Mauern lernen!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s72-c/antid.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1457361931066058245</id><published>2010-11-01T20:02:00.009+01:00</published><updated>2010-11-01T21:58:09.592+01:00</updated><title type='text'>Ideologie - Zur Geschichte eines schillernden Begriffs</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die ursprüngliche Version dieses Textes entstand im Rahmen einer Philologie-Übung, die ansonsten inhaltlich ein schlechter Scherz war, der das Elend des akademischen Betriebs treffend illustrierte. Es handelt sich um eine Annäherung an den Begriff der Ideologie und ursprünglich ging es auch um die Frage, in welchem Verhältnis Sprache zu Ideologe steht. Den letzteren Abschnitt empfand ich aber als schwach und habe dementsprechend darauf verzichtet ihn hier zu veröffentlichen. Obwohl der Text recht knapp ist, denke ich, dass es sich um einen brauchbaren Einstieg zum Thema Ideologie handelt. Fußnoten habe ich nicht gesetzt, da der Originaltext für den mündlichen Vortrag geschrieben wurde. Die verwendeten Quellen finden sich jedoch am Schluss. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, was Ideologie ist, ist nicht einfach zu beantworten, denn es gibt viele verschiedene Ideologiebegriffe, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Zusätzlich unterscheiden sich die meisten wissenschaftlichen Ideologiebegriffe teils drastisch von dem umgangssprachlichen Gebrauch des Wortes, was sie besonders konterintuitiv macht. Hinzu kommt natürlich noch, dass Ideologie häufig als ein diffamatorischer politischer Kampfbegriff verwendet wird. Die Frage danach, was als Ideologie zu gelten hat, ist selbst Teil politischer und in einem gewissen Sinn auch ideologischer Auseinandersetzungen, in denen es oft vorkommt, dass eine Gruppierung einer anderen vorwirft, aus ideologischen Motiven zu handeln. Dies bedeutet meist entweder, dass der jeweilige Gegner einem Irrtum, einer falschen Doktrin, aufsitzt oder eine bewusste Verdrehung der Wirklichkeit betreibt. Teils wird auch unterstellt, es sei noch nicht einmal so etwas wie ein "Willen zur Wahrheit" vorhanden. Impliziert wird dabei natürlich, dass die eigene Partei "unideologisch" (Im Fall der Piratenpartei "postideologisch"), in ihren Ansichten und Äußerungen "objektiv" sei, was sich natürlich in der Regel bestreiten lässt. Teilweise wird auch impliziert, die eigene Partei sei im Gegensatz zu der der Ideologen "pragmatisch", würde sich also an "realen Gegebenheiten" orientieren und die "wirkliche Lösung" von Problemen beabsichtigen. Dass die Orientierung an dem, was einem auf den ersten Blick als eine "reale Gegebenheit" erscheint nicht unbedingt unideologisch ist, möchte ich im Laufe des Textes darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es keinen einheitlich anerkannten Ideologiebegriff gibt, und das einfache nebeneinanderstellen verschiedener Begriffe, als stünden diese in keinem Verhältnis zueinander, wenig befriedigend ist, versuche ich möglichst knapp eine historische Entwicklung des Ideologiebegriffs darzustellen. Da die Entwicklung des Ideologiebegriffs eng mit Wissenschaftshteoretischen Überlegungen zusammen hängt, ist auch die Wissenschaftstheorie Teil der Darlegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Begriff der Ideologie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ideologie als Götze, und Vorurteil&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Eine der zentralen Fragen der Philosophie, aus der sich auch der Ideologiebegriff entwickelte, ist die Frage was, um mit Kant zu sprechen, die Bedingungen der Möglichkeit der Erkenntnis sind, bzw. negativ ausgedrückt, was es ist, was die Erkenntnis der Wahrheit verhindert. Für die griechische Philosophie lag der Grund in der Befangenheit des Menschen in der "Sinnwelt" die durch eine Hinwendung zum "reinen Denken" und den "Ideen" zu überwinden war. Die christliche Theologie des Mittelalters ging noch ein Stück weiter: Aufgrund der Erbsünde seien die Menschen von der Wahrheit abgeschnitten, sie gäbe es letztendlich nur als göttliche Offenbarung und Gnade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f2/Francis-Bacon.jpg/220px-Francis-Bacon.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Francis Bacon&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Speziell gegen dieses Denken trat der im 16. und 17. Jahrhundert lebende der Aufklärungsphilosph Bacon ein, der sogenannte "Idole", also Götzen, als Hindernisse der Erkenntnis ausmachte. Gemeint waren ganz verschiedene Dinge: Affekte, mangelnde Bildung, irreführender Sprachgebrauch, Aberglaube, Dogmen, Autoritäten und alle von den letzteren verbreiteten bloß erdachten falschen Erklärungsversuche der Welt. In gewisser Weise formulierte Bacon die erste Theorie der Ideologie, auch wenn er den Begriff nicht prägte. Dies taten erst die „Idéologues“, eine Gruppe von französischen Wissenschaftlern aus der Revolutionszeit, die ihn allerdings wertfrei als eine Art Lehre von der Entstehung der Ideen verstanden. Napoleon waren diese Aufklärungsphilosophen ein Dorn um Auge, da sie seinen machtpolitischen Ambitionen, die sich auf die Versöhnung mit althergebrachten Traditionen stützten, im Weg waren. Er prägte den bis heute erhaltenen diffamatorischen Ideologiebegriff, der Konnotationen von Weltfremdheit und Verbohrtheit hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der frühe Materialist d'Holbach wiederum entwickelte als erster ein Konzept von Ideologie (auch wenn diesen Begriff nicht verwendete) dass Ideologie in den Kontext mit einem Herrschaftsverhältnis stellte: Die Theorie vom Priesterbetrug. Dieses besagte, dass Priester die Religion und die religiöse Furcht nur erfunden hätten um die übrigen Menschen zu unterwerfen. Nur diese Manipulation hindere die Menschen daran, ihr Leben ihren wirklichen Bedürfnissen entsprechend einzurichten. Eine letztendlich wenig überzeugende Theorie, vor allem im Hinblick darauf, wie ein solches rein ideologisches Herrschaftsverhältnis historisch entstanden sein soll. Dennoch wird auf Abwandlungen einer solchen Priesterbetrug-Theorie bis heute zurückgegriffen, etwa wenn die der Nationalsozialismus als Herrschaft einiger weniger vom Eigennutz geleiteten Ideologen über eine nur durch Verführung schuldig gewordene Masse dargestellt wird, denen der nationalen Großmachtswahn und den Antisemitismus als Legitimation für die Herrschaft der Hitleristen erst propagandistisch eingeflößt werden musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wissenschaftstheorie: Ideologie als bloßer Schein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bacon stellte den Idolen stellte die Erkenntnis durch Erfahrung und induktives Vorgehen gegenüber. Damit wurde er Wegbereiter des Empirismus und Vorläufer solcher Denker wie Locke. Doch das Problem, wie sich die Erfahrung absichern und zuverlässige Erkenntnis gewinnen ließe, war mit der Lehre von den Idolen noch nicht gelöst. Im Gegenteil. Im Augenblick, in dem das Studium der Erscheinungen primäre Quelle der Erkenntnis wird, stellt sich die Frage nach dem, was die empirisch beobachtbaren Erscheinungen konstituiert, der Beobachtung selbst aber entzogen ist. Also nach dem, das sozusagen hinter den Erscheinungen steht. Bei Locke ist dies die "Substanz" und bei Kant das "Ding an Sich". Der Empirismus führte direkt in den Skeptizismus eines Hume: Dieser hinterfragte die Gewissheit, Dauerhaftigkeit und Zuversichtlichkeit all dessen, was durch Erfahrung und Induktion gewonnenen werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/21/David_Hume.jpg/220px-David_Hume.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;David Hume&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Hier tun sich letztendlich folgende Alternativen auf: Entweder die Erscheinungen sind ein oberflächlicher Schein, hinter dem die ihn erzeugende Wirklichkeit unerreichbar verbirgt, oder aber die Erscheinungen sind zwar Ausdruck jener Wirklichkeit, aber so, dass sie damit der unkontrollierbaren Eigengesetzlichkeit dieses ihres unbekannten und als solcher der Erfahrung entzogenen Ursprungs überantwortet sind - man denke hier an den täuschenden Dämon Descartes. Kants Erkenntnistheorie lässt sich letzendlich als Versuch verstehen, diesen Skeptizismus abzuwehren. Hegel setzte sich von seinen Vorgängern ab, indem er versuchte, durch Untersuchung des Scheins eben jenes „Ding-an-Sich“, das sich hinter den Erscheinungen verbirgt, zum Objekt der Untersuchung zu machen. Das Wesentliche dieses Schritts besteht darin, dass der Schein als notwendiges Erzeugnis von etwas, was ihn produziert angenommen wird, also als Symptom von etwas tiefer liegendem verstanden wird. Hegel verstand die Geschichte, so vorgehend, als den sich in Widersprüchen entwickelnder Prozess des Geistes hin zur Vernunft. In diesem Prozess tritt der Schein als eine auf jeder Stufe jeweils zwingende Erscheinung der geistigen Entwicklung auf, bis der Prozess schließlich bei der endgültigen Versöhnung von Geist und Natur, in der Aufhebung aller Widersprüche sein Ende findet. In Hegels Tradition steht auch der Philosoph Feuerbach, der Religion als einen von Menschen erzeugten Schein beschrieb, der ihnen aber als etwas Äußeres erscheint. Dieser Schein entspräche notwendigerweise einer bestimmten Entwicklungsstufe des menschlichen Geistes und liegt nach seiner Erklärung letztendlich in anthropologischen Ursachen begründet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Marxismus – Ideologie als notwendig falsches Bewusstsein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Marx entwickelte sein Konzept von Ideologie aus einer Kritik an dem zuvor dargestellten. Er verwarf die spekulative Philosophie Hegels und Feuerbachs in zwei Hinsichten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;blockquote&gt;1. Im Hinblick auf die Anthropologie Feuerbachs, die er selbst als historisch bedingten Schein auffasste. Eine ahistorische, zeitübergreifende Anthropologie ist fragwürdig, weil der Mensch ein Wesen ist, dass nicht fertig auf die Welt kommt, sondern immer nur gesellschaftlich vermittelt erscheint, das heißt einerseits als Produkt der Gesellschaft der er entstammt, aber auch als Gestalter dieser Gesellschaft. Daher kann man immer nur sagen, was der Mensch in einer bestimmten Gesellschaft und in einer bestimmten Zeit ist. Der Mensch an sich aber ist eine leere Abstraktion.&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;2. Im Hinblick auf den Geschichtsbegriff, der von einem spekulativen, von den empirischen Menschen abgelösten "Bewusstsein" ausging, aber nicht von konkreten Menschen und ihrer Lebenspraxis. Die Überschätzung des Geistigen bezeichnete Marx selbst als "deutsche Ideologie".&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Marx legte seinen Schwepunkt auf Lebenspraxis und auf die Bedingungen und Verhältnisse unter denen die Menschen leben und ihr Leben reproduzieren. Anstatt wie Hegel, die Geschichte als eine geistige Entwicklung zu betrachten, sah er sie als eine Entwicklung der Gesellschaft an. Diese vollziehe sich durch die Entwicklung der Produktionsmittel auf der einen Seite und der von dieser abhängigen gesellschaftlichen Organisation auf der anderen Seite. Die Entstehung des Scheins führte Marx auf innere Wiedersprüche einer Gesellschaft zurück, durch wiederstreitende Interessen und Herrschaftsverhältnisse, die im Subjekt unbewusst wirksam sind und dessen Wahrnehmung der Wirklichkeit verzerren. Ideologie ist in diesem Sinn weder eine bewusste Manipulation, noch einfach ein Irrtum. &lt;blockquote&gt;"Ideologie ist gesellschaftlich notwendig falsches Bewußtsein, sofern man die Subjektseite betrachtet, und gesellschaftlich notwendiger Schein, wenn man vom Gegenstand des ideologischen Bewußtseins spricht. Der Terminus "gesellschaftlich notwendig" bedeutet nicht einen naturgesetzlichen Zwang zum falschen Bewußtsein, sondern eine objektive Nötigung, die von der Organisation der Gesellschaft selbst ausgeht. Sie entsteht, wenn die Gesellschaft den Individuen anders erscheint, als sie in Wahrheit ist, wenn bestimmte Oberflächenphänomene ihre innere Organisation verdecken"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Zentraler Bestandteil von Ideologie ist der "Fetisch", das heißt, dass etwas, was ein Resultat menschlicher Tätigkeit ist, also durch Gesellschaft vermittelt wird, als eine Eigenschaft erscheint, die der jeweiligen Sache oder Person quasi als Natureigenschaft zukommt, wie etwa ihr Gewicht. Marx arbeitete diesen Fetisch vor allem anhand des Wertes und des Warenfetischs heraus. Hier wird eine gesellschaftliche Größe, nämlich die für die Herstellung eines Produktes notwendige durchschnittliche Arbeitszeit, indem sie im Tausch auf andere Arbeiten bezogen wird, zu einer Scheinbar einer Sache anheftenden Eigenschaft. Man kann aber eine jede Ware drehen oder Wenden wie man will, ihren Wert kann man an der Sache selbst nicht erkennen. Der Fetisch kann sogar so weit gehen, dass das Handeln der Menschen ihnen nicht als ihr eigenes erscheint, sondern als das irgend einer fremden Macht, die sich hinter ihren Rücken entfaltet. Dies könnte man Beispielsweise im Bezug auf den Weltmarkt diagnostizieren, der schon fast als ein "Automatisches Subjekt" erscheint. Anschaulich wird dies Anhand einer Verbildlichung: Beim Tischerücken sitzen Menschen um einen Tisch, mit den Händen auf der Tischplatte. Mit der Zeit sorgen die Bewegungen ihrer Muskeln bei dem Tisch für leichte Bewegungen, die Geräusche hervorrufen, die wiederum als Äußerungen eines Geistes interpretiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://rabehl.files.wordpress.com/2009/03/marx3.gif" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Karl Marx&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Worauf Marx hinaus will, und was letztendlich auch seine Kritik an Empiristen und Positivisten ist, die meinen, Erkenntnis durch eine unmittelbare Anschauung der empirischen Wirklichkeit sicherstellen zu können, ist dass dass die Objekte unserer Wahrnehmung praktisch nie konkrete Gegenstände sind, sondern dass sie im Gegenteil, wie etwa die Ware, real-abstrakte, durch die Gesellschaft vermittelte Gegenstände sind. Wann immer wir also das was uns als unmittelbar erscheint als wahr annehmen, wann immer wir die Welt wie sie uns darstellt als etwas rational eingerichtetes und abgeschlossenes begreifen, laufen wir also nach Marx Gefahr der Ideologie zu erliegen. Die Unmittelbarkeit ist trügerisch und um es mit Adorno auszudrücken "Das Ganze ist das Unwahre". Und deshalb waren auch die Idelogues tatsächlich Produzenten von Ideologie. Nach Marx ist Ideologie aber nicht prinzipiell undurchschaubar, Gesellschaftstheorie ermöglicht es sie zu erkennen. Was Ideologie ist, kann demnach nur durch eine inhaltlichen Untersuchung, also eine Ideologiekritik herausgestellt werden, keineswegs aber an rein formalen Kriterien festgemacht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ideologie als wertneutrale Kategorie der Sozialwissenschaften&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bei Marx hat der Ideologiebegriff enthüllenden Charakter. Er ist nicht wissenschaftlicher Selbstzweck sondern wird in aufklärerischer Absicht gegen die bestehende Gesellschaft in Stellung gebracht, die es zu bloßzustellen gilt. Dies gilt nicht für spätere Ideologiebegriffe, die sich oftmals als wertfrei verstehen. Diese Ideologiebegriffe fallen Teils hinter Bacon zurück, indem sie und Ideologie bloß mit psychologischen Dispositionen erklären oder als eine unzulängliche Vermengung von Meinung und Tatsachen verstehen. In Mannheims Wissenssoziologie oder bei Toppiz wird der Ideologiebegriff schließlich stark erweitert und dient schließlich nur dazu den Zusammenhang zwischen dem sozialen Sein und dem Meinen herauszustellen. Auch im Marxismus-Leninismus der Sowietunion setzte sich ein solcher wertneutraler Ideologiebegriff durch, der Ideologie schlicht als sozialdarwinistisches Durchsetzungsmittel einer Klasse begreift. Schnädelbach kritisiert daran folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: center;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;"Durch die wissenssoziologische und vulgärmarxistische Erweiterung des Ideologiebegriffs regredierte die Theorie auf den vormarxistischen Stand der Interessenpsychologie und auf eine statische Anthropologie: Die These, daß alles Denken „seinsgebunden" oder Ausdruck von Klasseninteressen sei, gilt generell und führt auf einen allgemeinen Relativismus, der eine Emanzipation des Denkens von den jeweiligen interessebedingten Perspektiven prinzipiell ausschließt. Dieser Relativismus gilt aber nur unter zwei Voraussetzungen. Einmal setzt er das stillschweigende Festhalten an einem absoluten Wahrheitsbegriff voraus, denn nur, wenn man Wahrheit als zeitlos, unveränderlich und von den Erkennenden unabhängig auffaßt, hat der Satz einen Sinn, daß alle Wahrheit relativ sei auf eine bestimmte Seinslage der Erkennenden. Zum anderen ist solcher Relativismus nur auf einer sehr hohen Abstraktionsstufe sinnvoll. Ob eine Gesellschaft den Individuen das adäquate Erfassen ihrer eigenen Wirklichkeit gestattet oder nicht, ist eine empirisch entscheidbare Frage. Nur wenn von der ausgeführten Gesellschaftstheorie abgesehen wird wie in der Wissenssoziologie, die Bewußtsein und Sein als vorgegebene Größen hinnimmt und nachträglich aufeinander bezieht, kann die Relativität der Erkenntnis mit ihrer Wahrheit in eine so unmittelbare Beziehung gebracht werden. Abgelöst von der Gesellschaftstheorie, wird zudem Ideologie zum Thema bloß geistesgeschichtlicher Forschung. Die Beziehung zwischen Sein und Bewußtsein kann dann nur noch als einfache Kausalbeziehung vorgestellt werden: der Satz, daß das gesellschaftliche Sein das Bewußtsein bestimmt, wird dann schon für die ganze Erkenntnis dieses Zusammenhanges gehalten, während es darauf ankäme, zu analysieren, wie die gesellschaftliche Wirklichkeit das Bewußtsein bestimmt."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ideologie im Plural&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Häufig wird im Gegensatz zu Ideologie im Singular von Ideologien im Plual gesprochen, womit verschiedene partikuläre Weltanschauungen wie Nationalismus, Liberalismus, Sozialismus usw. gemeint sind, die nach verschiedenen Modellen zueinander in Beziehung gesetzt werden. Eine andere Einteilung unternahm Kurt Lenk, der zwischen "Komplementärideologien", die benachteiligte Gesellschaftsmitglieder vertrösten, "Rechtfertigungsideologien", die den status quo legitimieren, "Verschleierungsideologien" sowie "Ausdrucksideologien" die vermeintliche äußere Feinde konstruieren und Lagerdenken fördern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen u.a.:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Enderwitz, Ulrich: Was ist Ideologie? Zur Ökonomie des bürgerlichen Denkens. Münster 2005.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnädelbach, Herbert: Was ist Ideologie? Versuch einer Begriffsklärung, in: Der evangelische Erzieher 20. Frankfurt 1968.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Straßner, Erich: Ideologie - Sprache - Politik. Grundfragen ihres Zusammenhangs. 1987 Tübingen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1457361931066058245?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1457361931066058245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1457361931066058245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1457361931066058245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1457361931066058245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/11/ideologie-zur-geschichte-eines.html' title='Ideologie - Zur Geschichte eines schillernden Begriffs'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5328639683202661376</id><published>2010-07-01T00:59:00.008+02:00</published><updated>2011-07-25T18:15:40.213+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='reaktionäre Scheiße'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Ad Hominem: Über Stephan Grigats Artikel zum 1. Mai</title><content type='html'>Guten Tag, Herr Grigat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn sie diesen Beitrag vermutlich nie lesen werden, richte ich ihn der Form nach an sie persönlich. Diese fiktive Adressierung dient allein meinem Spaß an der Sache, zu nichts weiter. Der Gegenstand dieser Kritik ist etwas älter: &lt;a href="http://derstandard.at/1271375574454/Kommentar-der-anderen-Die-Arbeit-nieder"&gt;Ihr Artikel zum 1. Mai im Standard&lt;/a&gt;. Da er aber aber keinen besonderen tagespolitischen Anlass außer den jährlichen Tag der Arbeit hat, tut dies meinem Anliegen keinen Abbruch. Ich fand ihren Artikel - um das ohne Umweg klar zu machen - bescheiden. Aber auch symptomatisch für die ganze Politik die sie und ihre Nachplapperer_Innen (genau - die mit den Mützen und den Wimpeln!) betreiben. Zugegeben, absolut konträr stehe ich zu ihrem Beitrag dennoch nicht. Immerhin haben sie ja, und der Schweiß den sie diese intellektuelle Anstrengung gekostet haben mag, hing ihnen wahrscheinlich noch Wochen lang an der Stirne, erkannt dass Arbeit eine ganz schön unangenehme Sache ist. Und dass, wer hätte das gedacht, im Kapitalismus das Verwertungsinteresse und nicht die Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund steht. Aber Abseits von solchen Basisbanalitäten kann ich nicht viel positives an ihrem Geschreibe erkennen. Darum nun der Reihe nach:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst unterstellen sie "der Arbeiterbewegung" (sie ist ja auch so einheitlich!) einen "Arbeitsfetisch", der darin bestehe, dass diese vermeintlich die Arbeit als eine Art Selbstzweck propagiere. Sie illustrieren dies mit der (recht weitläufig interpretierbaren) Parole "Die Arbeit hoch!", die sie ihr, genau wie den Nazis, zuschreiben. Zumindest ich hatte bisher nicht das Glück diesen Spruch auf einer Demonstration zu vernehmen, weder am 1. Mai noch zu irgend einem anderen Zeitpunkt. Allein das Faktum, dass man, wenn man besagte Parole mit der bekannten Suchmaschine mit "G" sucht, nur 80.000 Treffer findet, wovon die meiste Suchtreffer ausschließlich auf historisches Liedgut, ein "arbeitskritisches" Buch von Erich Ribolits sowie ihr eigenes Geschreibsel und Sätze wie "Wie steckt ihr eure Haare für die Arbeit hoch?" verweisen, während "Arbeit ist Scheiße" das Vierfache Resultat ergibt, erweckt ein wenig den Eindruck, dass sie von einer merkwürdigen Parallelwelt aus publizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einer Parallelwelt aus, in der Arbeitnehmer_innen nicht für Arbeitsplätze demonstrieren, weil davon ihr Lohn, und somit ihr zumeist bescheidener Anteil am Wohlstand der Welt abhängt, sondern weil sie Arbeit selbst so toll finden. Wo sie nicht arbeiten, weil sie jeden Tag aufs neue dazu erpresst werden ihre Arbeitskraft zu verkaufen, wenn sie nicht gesellschaftliche Isolation, Armut und behördliche Willkür erdulden wollen, sondern weil sie das ganze an sich für eine Würdevolle Veranstaltung halten. Aus einer Parallelwelt in der der aller Wohlstand (und Luxus!) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht tatsächlich&lt;/span&gt;, sondern nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;scheinbar&lt;/span&gt; Produkt von Arbeit (im Sinne der Verausgabung der Menschlichen Naturkräfte) ist und wo man den Ganzen Tag "auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen" könnte, wenn man sich nur endlich des lästigen Arbeitsfetisches entledigt hätte. Statt den dem Kapitalismus inhärenten objektiven Zwang zu Konkurrenz und Mehrwertschöpfung und die für ihn konstitutiven Klassenherrschaft und Ausbeutung zu thematisieren, wird von ihnen der Zwang zur (Lohn-)Arbeit als ein rein ideologischer verbrämt und den Ausgebeuteten selbst angelastet. Aber von Klassen, vor allem Subalternen, wollen ja "Ideologiekritiker" wie sie, deren größte Leistung es ist einem radikal-neubürgerlichen Millieu eine neuartige Distiktionsphraseologie zur Hand zu geben, ohnehin möglichst wenig zu tun haben. Marx beschreibt im Übrigen ein Denken, dass ihrem vergleichbar wäre mit den folgenden Worten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ein wackrer Mann bildete sich einmal ein, die Menschen ertränken nur im Wasser, weil sie vom Gedanken der Schwere besessen wären. Schlügen sie sich diese Vorstellung aus dem Kopfe, etwa indem sie dieselbe für eine abergläubige, für eine religiöse Vorstellung erklärten, so seien sie über alle Wassersgefahr erhaben. Sein Leben lang bekämpfte er die Illusion der Schwere, von deren schädlichen Folgen jede Statistik ihm neue und zahlreiche Beweise lieferte. Der wackre Mann war der Typus der neuen deutschen revolutionären Philosophen. " (Die deutsche Ideologie)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen den vermeintlichen Arbeitswahn ihrer Zeitgenossen wollen sie mit dem"Recht auf Faulheit"  die Freizeit, die Marx in ihrem Zitat "das Reich der Freiheit nannte", hoch halten. Nicht, dass der Faulheit kein Lob gebühren würde, aber indem sie für die Freizeit agitieren vergessen sie, dass diese Wortbildung im Kapitalismus durchaus analog zum Freigang zu betrachten ist, den man bekanntermaßen im Gefängnis genießt: Als Moment der höchst relativen Freiheit innerhalb eines Zustands der grundsätzlich von Zwang geprägt ist. Nun kommt es aber nicht darauf an, die Arrestzelle gegen die Freigang (wie es ihre ominöse Arbeiterbewegung ihrer Meinung nach tut) oder den Freigang gegen die Arrestzelle (was sie tun) zu mobilisieren, sondern die Ketten zu sprengen und die Mauern des Gefängnisses zu schleifen. Oder nochmal ohne Pathos und zum mitschreiben: Es geht nicht einfach nur um das bloß quantitative Verhältnis von Freizeit und Arbeit, das völlig innerhalb der Logik des Systems bleibt, sondern um die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und die Durchsetzung der Selbstverwaltung, die uns erst erlauben, die Welt entsprechend unserer Bedürfnisse einzurichten. Um Marx, an ihr verkrüppeltes Zitat von dem "Reich der Freiheit" anschließend, erneut zu zitieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Freiheit in diesem Gebiet [der in allen Gesellschaften notwendigen Produktion] kann nur darin bestehen, dass der vergesellschaftete Mensch, die assoziierten Produzenten, diesen ihren Stoffwechsel mit der Natur rationell regeln, unter ihre gemeinschaftliche Kontrolle bringen, statt von ihm als von einer blinden Macht beherrscht zu werden; ihn mit dem geringsten Kraftaufwand und unter den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen vollziehen." (Das Kapital, dritter Band)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dass sie den immer mal wieder aufflammenden Ärger auf die "Bonzen" und "die da Oben" als bloßen "sozialen Neid" moralisch abwatschen und ausschließlich als die ewige Wiederkehr des antisemitischen Wahns verstehen können, zeigt, dass sie statt Ideologiekritik lieber Ressentiments produzieren. Ideologiekritik zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass sie auch den rationalen Bestandteil der Ideologie, die im marxschen Sinne immer eine Verschränkung von Wahrheit und Schein ist, freilegt.Und dieser besteht in diesem Fall in der Feststellung, dass im Kapitalismus die Interessen von Arbeiter_innen und Arbeitgeber_innen auseinander fallen, dass die auf Lohnarbeit angewiesene Bevölkerung in dieser Wirtschaftsordnung gegenüber den Besitzenden chronisch unterprivilegiert ist und sich zum Erhalt ihres Lebensstandards letztendlich gegen die Besitzenden durchsetzen muss. Wenn sich das in einem oftmals unbeholfenen, moralisierenden und personalisierenden Diskurs äußert, dann ist das zwar einerseits ideologiegeladen, andererseits aber auch der Versuch das Treiben der im sozialen Herrschaftsgefüge höher gestellten moralisch zu delegitimieren und so Vorteile in den Verteilungskämpfen zu gewinnen, die für den Erhalt von Lebensstandart und Freizeit der Arbeiter_innen von so zentraler Bedeutung sind. Natürlich bleibt das in der Regel weitgehend innerhalb der Logik des Kapitals. Aber was bleibt ihnen auch anderes übrig? Außer vielleicht einer Revolution, aber der scheinen sie ja nicht gerade das Wort reden zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein System wie der Kapitalismus ist nichts, was "an sich" existiert, wie irgend ein Ding. Es ist ein Verhältnis, dass durch die tägliche soziale Wirklichkeit, die sozialen Antagonismen und Handlungen konkreter Menschen täglich produziert und reproduziert werden muss. Erst als Muster der Lebenspraxis ergibt sich das Abstraktum, dass wir mit dem Wort Kapitalismus bezeichnen und dem wir aufgrund seiner Regelmäßigkeiten eine Systemhaftigkeit unterstellen können. Elemente bürgerlicher und anderer Ideologie in der Arbeiterbewegung, von der diese sicher zutiefst durchsetzt ist, sind zu kritisieren, egal um was es sich handelt. Von den Arbeiter_innen aber eine ausschließlich abstrakte Gegnerschaft zu einem abstrakten Kapitalismus zu verlangen, der nichts von konkreten Antagonismen wissen will, heißt die Auseinandersetzung auf das windige Reich der Ideen zu verschieben. Erneut ein Hinweis darauf, dass sie gegenüber der von Marx kritisierten "Deutschen Ideologie" nicht ganz unempfindlich zu sein scheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Art, wie sie vor dem Neid der irrationalen rohen Massen warnen, erinnern sie, lieber Herr Grigat, allerdings weniger an den revolutionären Philosophen deutschen Typs, den Marx in seiner "Deutschen Ideologie" vor Augen hatte, sondern eher an einen klassischen antikommunistischen Agitator. Nicht ohne ein kleines adornitisches Feigenblatt freilich. Dabei kann man von ihnen noch nicht mal logische Stringenz erwarten, denn das das Anspruchsdenken, dass für das Individuum Wohlstand reklamiert, und sich bei der Verweigerung dieses Wohlstands in Neid umschlägt, dass sie an der einen Stelle selber vertreten, wird nun auf einmal negativ besetzt. Oder sollen die Arbeiter_innen damit zufrieden sein, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;irgendjemand&lt;/span&gt; in ihrer Gesellschaft über Wohlstand verfügt? DAS lieber Herr Grigat, wäre eine Verzichtsideologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hier bei ihnen wieder mitschwingt ist das Konstrukt der "Lustfeindlichkeit" die sie und ihre Kollegen von kritischen Kritikern als verbindendes Moment, von Nazismus, Islamismus und gelegentlich sogar Kommunismus kolportieren. Eine Kritik, für die vermutlich ein Restrückstand Reichsscher Massenpsychologie verantwortlich ist, und die allein schon insofern eine lächerliche Luftnummer ist, als dass sie um auch nur halbwegs aufzugehen überhaupt nur von bestimmten "wirklichen" und "legitimen" Bedürfnissen ausgehen muss, nämlich von den nach Konsum, und Freizeit, und diese somit verdinglicht. Andere Formen von Lust - sie Lustfeind! - kommen bei ihnen garnicht vor: Die Lust an dem Gehorsam, dem Mord, der Askese, dem Aufgehen in Riten und Traditionen, an der Erniedrigung des Schwächeren oder sogar an der der eigenen Person, die Lust des zynischen Herrenmenschen, der sich nimmt, was er sich nehmen kann, und es damit begründet, dass er es kann, wollen sie scheinbar nicht zur Kenntnis nehmen. Dies zeigt deutlich, dass ein derartig plumper Hedonismus für eine emanzipatorische Gesellschaftskritik vollkommen unnütz ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei antikommunistischer Agitation nie Fehlen darf natürlich nicht die Warnung vor dem Kollektivismus, bzw. dem falschen Kollektivismus. Als hätte Marx nicht das kollektive Moment der kapitalistischen Gesellschaft schon vor langem erkannt und benannt und als hätte nicht Adorno schon den Pseudoindividualismus der bürgerlichen Gesellschaft, in der die Individuen zu "Typen" verflachen, entlarvt. Was Kollektivismus bei ihnen eigentlich genau ist, und was richtiger (oder doch wahrer?) Kollektivismus sein soll, das erfährt man freilich von ihnen nirgends. Ihre Biographie lässt jedoch vermuten, was sie damit meinen: &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Benny_Morris"&gt;Mit Rechtfertigern von ethnischen Säuberungen und Kulturkreistheoretikern&lt;/a&gt; für die &lt;a href="http://derstandard.at/3325059"&gt;präventive Bombardierung des Irans&lt;/a&gt; die Trommel zu rühren muss offensichtlich der gute Kollektivismus sein. Falscher Kollektivismus ist es dagegen offenbar mit Gewerkschaften für Mindestlöhne zu Demonstrieren oder wenn Arbeitnehmer_innen moralisch an Kapitalisten appellieren, weil diese ihr Profitinteresse höher halten als die Löhne der Arbeitenden. Guter Kollektivismus ist es hingegen wieder wenn ihr kleiner Politberatungsverein "Drop the Bomb"moralisch an Kapitalisten appelliert, &lt;a href="http://www.hagalil.com/archiv/2008/10/stopthebomb.htm"&gt;weil diese ihr Profitinteresse höher halten, als die außenpolitischen Interessen Israels&lt;/a&gt;. Hierzu, lieber Herr Grigat, erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Außer: Wenn ihnen mal aus dem antideutschen Spektrum nicht mehr genug Zuhörer beschieden sein sollten, auf dem rassistischen Hetzblog PI hört man sich ihre Reden schon länger gerne an, &lt;a href="http://www.pi-news.net/2008/06/stephan-grigat-islam-und-israelhass/"&gt;und in den Kommentaren verbrüdern sich bereits heute ehemalige antideutsche Linke mit den Prodeutschen&lt;/a&gt;. Die Brücken sind bereits geschlagen, allzuviele Schritte dürften es nicht mehr sein und ihren "linkskommunistischen" ça ira-Verlag der in Sachen &lt;a href="http://wendy.blogsport.de/2010/06/29/stuermer-niveau/"&gt;rassistische Darstellung von Muslimen&lt;/a&gt; das Portal mittlerweile in den Schatten stellt, können sie gerne mitnehmen. Genau wie die Kollegen von der Bahamas, die sich garnicht mehr einkriegen vor &lt;a href="http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web59-2.html"&gt;Lobeshymmnen&lt;/a&gt; auf die rechtspopulistische Hooliganbewegung der &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/video/2010/may/28/english-defence-league-uncovered"&gt;English Defense League&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders lachhaft, finde ich übrigens ihre Unterstellung gegenüber der Arbeiterbewegung: Das was sie motivieren würde, sei nicht die Sorge um den eigenen Wohlstand sondern das Verlangen nach allgemeiner Armut. Hier steigern sie sich meines dafürhaltens nach schlicht ins Wahnhafte. Ich schätze mal, sie sind zu jung um wie so viele ihrer Gesinnungsgenossen im Kommunistischen Bund, oder anderen antisemitischen Prolekultvereinen gewesen zu sein. Das würde ihr Geschwätz immerhin noch als eine Form der Vergangenheitsbewältigung verständlich machen. Komisch finde ich in diesem Kontext auch, dass sie meinen mit dem Slogan "Luxus für Alle" dagegen zu halten. Wie lässt sich Luxus im Bezug auf eine Gesellschaft überhaupt bestimmen, außer durch Exklusivität, also dadurch, dass es sich um Güter handelt, von deren Genuss das Groß der Gesellschaft weitgehend ausgenommen ist? Luxus für alle heißt Luxus für Niemanden. Und gerade deshalb ist die logisch trickreiche Parole "Luxus für alle!" so gut. Ähnliches gilt übrigens auch für "Keine Macht für Niemand". Armut und Reichtum sind weitgehend relationale Begriffe. In einer egalitären Gesellschaft, in der niemand von dem gesellschaftlich Produzierten Wohlstand ausgeschlossen wird, verlieren sie ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eine egalitäre Gesellschaft scheinen sie ja nicht anzustreben, zumindest erweckt ihr Behauptung, dass eine gleichmäßige Verteilung des Elends nicht wünschenswert sei, sondern nur und ausschließlich dessen  globale Abschaffung, diesen Eindruck. Denn: Arbeit ist ein Elend egal in welcher Gesellschaft. Mal mehr und mal weniger, aber sie ist und bleibt ihrem Wesen nach doch ein Elend. Und wenn man jetzt das Elend nicht zumindest ansatzweise gleichmäßig auf alle Schultern verteilen will, dann bedeutet dies, dass irgendjemand für jemand anderes Arbeiten muss. Und wie sollte dies zu bewerkstelligen sein, wenn nicht durch Herrschaft, egal ob direkt oder wie im Kapitalismus über den Markt vermittelt? Die einzige Möglichkeit Arbeit als solche abzuschaffen wäre doch über eine beispiellose technische Entwicklung.Wenn sie jedoch ein solches Science-Fiction-Utopia als Voraussetzung für gesellschaftliche Emanzipation setzen, verschieben sie diese bis auf die Ankunft des Messias. Von Lohnarbeit reden sie ja nicht, denn dann müsste man ja darüber reden, warum die enteigneten Massen ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Doch genug davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz egal, was man am 1. Mai dieses Jahr getan haben mag, lieber Herr Grigat, ob man demonstrieren war oder nur mit nem Bier auf der Wiese lag, alles muss besser gewesen sein als Kritiksimulation bei ihnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5328639683202661376?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5328639683202661376/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5328639683202661376' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5328639683202661376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5328639683202661376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/07/ad-hominem-uber-stephan-grigats-artikel.html' title='Ad Hominem: Über Stephan Grigats Artikel zum 1. Mai'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1260851668763911483</id><published>2010-06-28T11:28:00.003+02:00</published><updated>2010-06-28T11:34:10.070+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Awesome'/><title type='text'>Capture The Flag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://media.de.indymedia.org/images/2010/06/284774.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 340px; height: 280px;" src="http://media.de.indymedia.org/images/2010/06/284774.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;3 !!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1260851668763911483?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1260851668763911483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1260851668763911483' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1260851668763911483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1260851668763911483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/06/capture-flag.html' title='Capture The Flag'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6297144214001481235</id><published>2010-06-23T00:19:00.002+02:00</published><updated>2010-06-23T00:23:49.341+02:00</updated><title type='text'>Strom &amp; Rausch - Industrial-Festival in Mainz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="myspace.com/stromundrausch"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 340px; height: 481px;" src="http://c2.ac-images.myspacecdn.com/images02/113/l_2e994628439a44c5b26c97f02fabb295.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6297144214001481235?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6297144214001481235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6297144214001481235' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6297144214001481235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6297144214001481235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/06/strom-rausch-industrial-festival-in.html' title='Strom &amp; Rausch - Industrial-Festival in Mainz'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4854386852597850013</id><published>2010-06-19T09:50:00.003+02:00</published><updated>2010-06-19T10:07:30.811+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Girls suck at video games</title><content type='html'>&lt;object width="400" height="225"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true" /&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always" /&gt;&lt;param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12625441&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1" /&gt;&lt;embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12625441&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/12625441"&gt;Girls suck at video games / Les filles sont nulles aux jeux vidéo&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/user2732442"&gt;Stéphanie Mercier&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Schöne Umsetzung des Themas in grandioser Pixel-Optik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://rhizom.blogsport.eu/"&gt;rhizom&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4854386852597850013?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4854386852597850013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4854386852597850013' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4854386852597850013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4854386852597850013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/06/girls-suck-at-video-games.html' title='Girls suck at video games'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8466318208268356216</id><published>2010-06-02T12:36:00.002+02:00</published><updated>2010-06-02T12:45:58.015+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Awesome'/><title type='text'>Ernst Jandl - The Flag</title><content type='html'>a fleck&lt;br /&gt;on the flag&lt;br /&gt;let’s putzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a riss&lt;br /&gt;in the flag&lt;br /&gt;let’s nähen&lt;br /&gt;where’s the nadel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;now&lt;br /&gt;that’s getan&lt;br /&gt;let’s throw it&lt;br /&gt;werfen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;into a dreck&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;that‘s&lt;br /&gt;a zweck&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus: "&lt;a href="http://www.amazon.de/k%C3%BCnstliche-Baum-Gedichte-Ernst-Jandl/dp/3630620191/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1275475225&amp;sr=8-1"&gt;Der künstliche Baum&lt;/a&gt;"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8466318208268356216?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8466318208268356216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8466318208268356216' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8466318208268356216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8466318208268356216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/06/ernst-jandl-flag.html' title='Ernst Jandl - The Flag'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3890266894407009114</id><published>2010-05-28T17:27:00.007+02:00</published><updated>2010-05-28T17:48:48.809+02:00</updated><title type='text'>Du kriegst nur, wofür du kämpfst.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://jungle-world.com/images/000/002/230//big_2010-17-m4.gif"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 432px; height: 345px;" src="http://jungle-world.com/images/000/002/230//big_2010-17-m4.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Auf Bild klicken für vergrößerte Ansicht)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Dummbeutelgeschwätz davon, dass "wir alle den Gürtel enger schnallen müssen" und "wenn der Export brummt, gehts uns allen gut" lässt sich ein einfaches Diagramm entgegenhalten. Gut, der kausale Zusammenhang ist damit noch nicht direkt bewiesen, aber als starken Hinweis lässt sich das definitiv werten. Via &lt;a href="http://www.classless.org/2010/05/09/deutschland-arbeitet-gegen-griechenland/"&gt;Classless&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3890266894407009114?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3890266894407009114/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3890266894407009114' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3890266894407009114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3890266894407009114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/05/du-kriegst-nur-wofur-du-kampfst.html' title='Du kriegst nur, wofür du kämpfst.'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4385452887382613363</id><published>2010-05-26T12:52:00.005+02:00</published><updated>2010-05-26T13:05:22.442+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Die Abschiebung von Kiana Firouz stoppen!</title><content type='html'>"Kiana Firouz, 27 years old, is an outspoken Iranian LGBT rights activist, filmmaker, and actress. When clips of her video documentary work featuring the struggle and persecution of gays and lesbians in her country were acquired by Iranian intelligence, agents began to follow Firouz around Tehran, harassing and intimidating her. She fled for England where she could safely continue her work and studies."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch jetzt soll sie abgeschoben werden. &lt;a href="http://www.petitiononline.com/kianaf/petition.html"&gt;Dagegen gibt es eine Petition.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen (via &lt;a href="http://jakob.blogsport.de/2010/05/26/stop-the-deportation-of-kiana-firouz/#comments"&gt;Jakob&lt;/a&gt;) :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://coilhouse.net/2010/05/save-the-life-of-kiana-firouz/"&gt;Coilhouse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.richardkmorgan.com/news/615/do-something/"&gt;Richard Morgan&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://notesfromthegeekshow.blogspot.com/2010/05/save-kiana-firouz.html"&gt;Notes from the Geekshow&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4385452887382613363?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4385452887382613363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4385452887382613363' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4385452887382613363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4385452887382613363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/05/die-abschiebung-von-kiana-firouz.html' title='Die Abschiebung von Kiana Firouz stoppen!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1903073083987670893</id><published>2010-04-26T09:52:00.002+02:00</published><updated>2010-04-26T09:57:57.575+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Awesome'/><title type='text'>Enter Kazoo Man</title><content type='html'>&lt;object width="408" height="327"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iC65ufGUvKM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/iC65ufGUvKM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="408" height="327"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1903073083987670893?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1903073083987670893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1903073083987670893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1903073083987670893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1903073083987670893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/04/enter-kazoo-man.html' title='Enter Kazoo Man'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7444015681957774486</id><published>2010-03-05T21:29:00.005+01:00</published><updated>2010-03-06T12:31:34.642+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Genosse Guido</title><content type='html'>Über Guido Westerwelle wird sich zur Zeit ja viel das Maul zerrissen. Und in der Tat, kommen seine Äusserungen einer Aufkündigung des sozialen Friedens in der Bundesrepublik ziemlich nah. "Was ist los mit dem, ist der etwa verrückt gewordent?" mögen einige rufen, während sie panisch im Kreis rennen. Andere, abgeklärtere Zeitgenossen, vermuten während sie bedächtig an ihren Zigaretten ziehen, dass die von Westerwelle losgetretene Debatte bloß ein geschickt plaziertes Störfeuer ist, mit dem Zweck von dem innenpolitischen Versagen der gegenwärtigen Regierung abzulenken. Richtig herzlos steht er da, der Guido. Wofür ihn die herzlosesten der üblicherweise ohnehin schon herzlosen Deutschen vermutlich von ganzem äh Herzen lieben. Aber egal ob Fan oder Kritiker, sie alle irren. Denn als intimer Kenner von Guido Westerwelles Gedankenwelt sowie seines geheimen politischen Vorlebens weiß ich, dass der Schein trügt. Guido ist kein herzloser Mensch, er ist erfüllt vom humansten Streben, dass man sich vorstellen kann. Guido ist kein Sozialchauvinist, kein Reaktionär und schon gar kein Nazi. Nein, Guido ist ein echter, ein in der Wolle gefärbter, Kommunist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie das?" werden sie mich erstaunt fragen. Nun, das ist vielleicht nicht ganz einfach. Auch ich wäre wohl kaum darauf gekommen, wenn ich ihn nicht kennen würde. Wenn ich ihn nicht damals auf einer Party in einem besetzten Haus in Kreuzberg kennen gelernt hätte. Alle nannten ihn damals nur "Kotze" und mit den Killernieten auf der Lederjacke und der Sicherheitsnadel in der Nase sah er fast schon ein bisschen gefährlich aus. Aber wer einmal mit ihm gesprochen hatte, wusste, dass er ein ganz lieber war. Wir diskutierten damals viel, rauchten Hasch und nachts schlichen wir um den Block um Nobelkarossen anzuzünden. Er hatte da eine Theorie, die ihn nicht losließ. Seiner Meinung nach war der entscheidende Faktor für das Ausbleiben der Revolution die sozialstaatliche Umarmung der Arbeiterklasse durch den Staat. Diese verhindere die Verelendung des Proletariats und somit die für die Revolution notwendige Zuspitzung des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit. Er binde es an die Nation, trenne es somit ab vom Weltproletariat, ließe es zur nationalen Arbeiterklasse werden, eine bloße Manovriermasse für die politischen und wirtschaftlichen Eliten. Freilich, die gröbsten Übel des Kapitalismus lindere der Sozialstaat, aber um den Preis, dass die Einlösung des größten Versprechens unserer Zeit, die klassenlose Gesellschaft, also der Kommunismus, ausbleibe. Aus dieser Umklammerung müsse das Proletariat sich befreien, das sei die einzige Möglichkeit, so seine Überzeugung. Ich und meine Kumpels, die wir noch bequem von Staatsknete leben konnten, wir kamen damals nicht wirklich in dieser Frage mit ihm überein. Manchmal stritten wir uns regelrecht. Dann sah man ihn langsam immer seltener, bis er irgendwann gar nicht mehr beim besetzten Haus auftauchte. Ich entdeckte ihn erst Jahre später wieder. Im Fernsehn. Er sah anders aus, aber das markante Profil verriet ihn. Ich machte meine Kumpels, die wenigen die damals noch in der Szene waren, darauf aufmerksam. Sie meinten, auch er habe unsere Sache verraten. Und: Das kennt man ja. Ich muss zugeben, das dachte ich zuerst auch. Aber mir der Zeit wurde mir klar: Der hat unsere Sache nicht verraten, der macht jetzt erst richtig ernst mit unserer Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Danton mag er zu sich und seinen Getreuen gesagt haben "Seien wir schrecklich, damit das Volk es nicht zu sein braucht". Seine Taktik ist im Grunde einfach: Eine Querfront mit dem Sozialneid der Kleinbürger und Mittelständler, die zu den Werkzeugung der eigenen Abschaffung werden sollen, um die Arbeiterbewegung aus ihrer sozialstaatlichen Sedierung zu reißen. Klassenkampf von oben, damit sich der Klassenkampf von unten endlich, endlich wieder regt. Damit die ganzen faulen Proleten endlich keine Wahl mehr haben, als den Rasen zu betreten und das Blumenbeet der Bourgeoisie zu zertrampeln. Aufmerksamen Zeitgenossen hätte eigentlich auffallen müssen, dass Westerwelle die ganze Zeit nur Lenin paraphrasiert "Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen!". Und dabei erträgt er rührungslos Schimpf und Schande. So selbstlos ist er, wenn er nach der Revolution an die Wand gestellt werden sollte, wird er dabei vor Glück weinen und denken "Endlich! ENDLICH!". Genosse Möllemann hatte da nicht so viel Ausdauer. Nachdem sein Plan, mit seinem Projekt 18 und seinen zweifelhaften Äußerungen zum Nahostkonflikt, auf die historische Allianz zwischen Liberalismus und Antisemitismus bzw. Faschismus zu erinnern, schief ging, beging er Selbstmord. Den Belastungen seiner Doppelrolle hielt er nicht stand. Nun steht Genosse Guido alleine da. Tags wettert er gegen die sozial Schwachen, nachts weint er sich manchmal in den Schlaf. Gerne würde er sich offenbaren, doch er kann nicht. Noch nicht. Die Geschichte wird sein Opfer zu würdigen wissen.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/S5Fw0nXjtUI/AAAAAAAAALw/JeS3H35merg/s1600-h/kotze.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 265px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/S5Fw0nXjtUI/AAAAAAAAALw/JeS3H35merg/s400/kotze.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445257473690940738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Kotze" auf einer Autonomen Vollversammlung in Berlin 1983.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7444015681957774486?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7444015681957774486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7444015681957774486' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7444015681957774486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7444015681957774486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/03/genosse-guido.html' title='Genosse Guido'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/S5Fw0nXjtUI/AAAAAAAAALw/JeS3H35merg/s72-c/kotze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3909689829591416603</id><published>2010-02-20T20:24:00.004+01:00</published><updated>2010-02-20T20:29:46.819+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Erich Mühsam: Lasst die Toten ruhn...</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ehrung der Toten von Erich Mühsam&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem die Sonne nicht mehr scheint,&lt;br /&gt;kann die Liebe missen.&lt;br /&gt;Wie viel Trauer um ihn weint,&lt;br /&gt;braucht er nicht zu wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen, laßt die Toten ruhn,&lt;br /&gt;euer ist das Leben.&lt;br /&gt;Jeder hat genug zu tun,&lt;br /&gt;Arm und Blick zu heben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laßt die Toten! Sie sind frei&lt;br /&gt;im durchnäßten Sande.&lt;br /&gt;Euch entringt der Sklaverei!&lt;br /&gt;Euch der Not und Schande!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War ein Kampf des Lorbeers wert,&lt;br /&gt;spart dem Tod die Spende, -&lt;br /&gt;aber nehmt des Toten Schwert!&lt;br /&gt;Führt den Kampf zu Ende!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollt ihr denen Gutes tun,&lt;br /&gt;die der Tod getroffen,&lt;br /&gt;Menschen, laßt die Toten ruhn&lt;br /&gt;und erfüllt ihr Hoffen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ein schöner Text von Erich Mühsam. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=DS3DuuKrCs4&amp;amp;feature=related"&gt;Dass Ernst Busch ihn recht nett vertont hat, macht da fast garnichts mehr&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3909689829591416603?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3909689829591416603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3909689829591416603' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3909689829591416603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3909689829591416603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/02/erich-muhsam-lasst-die-toten-ruhn.html' title='Erich Mühsam: Lasst die Toten ruhn...'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2255040775346050699</id><published>2010-02-15T19:06:00.006+01:00</published><updated>2010-02-15T20:02:18.820+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezepte'/><title type='text'>Rezept : Doce de Leite</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www2.uol.com.br/jornalgazetadolitoral/culinaria/doce_leite.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 460px; height: 300px;" src="http://www2.uol.com.br/jornalgazetadolitoral/culinaria/doce_leite.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Untypisch für diesen Blog hier mal rasch ein einfaches Kochrezept. Es handelt sich um eine Köstlichkeit die ich aus Südamerika kenne: Doce de Leite, was man mit "Milchsüße" oder "Milchdessert" übersetzen könnte. Es ist eine Art nach Karamell schmeckende, streichfeste Creme die zu Eis, Weißbrot, in Muffins oder zu vielen verschiedenen Desserts hervorragend schmeckt. Und so gehts: Gezuckerte Kondensmilch in der Dose, z.b. Milchmädchen oder diese russischen blau-weißen Büchsen von Dovgan, es gibt beides in manchen Rewes, in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Das Wasser sollte die Dose bedecken, zwischenzeitig muss also evtl. etwas nachgegossen werden. Das Ganze dann je nach Geschmack zwischen einer halben und anderthalb Stunden köcheln lassen. Mein Favorit sind c.a. 60 Minuten. Je länger das Ganze gekocht wird, um so stärker wird das Aroma und um so zäher die Masse. Beim öffnen der Dose vorsichtig sein, denn der heiße Inhalt kann herausspritzen. Dann in ein Marmeladenglas umfüllen. Sollte mehrere Monate haltbar sein, dafür lege ich aber meine Hand nicht ins Feuer ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theoretisch müsste das auch mit Soya-Milch bzw. anderer Ersatzmilch funktionieren, zumindest finde ich im Netz Rezepte dazu und in Brasilien gibt es eine vegane Variante zu kaufen. So richtig befriedigend soll das alles aber nicht sein. Mehr zu der Geschichte der Doce de Leite und zu den beteiligten chemischen Prozessen, sowie ein aufwändigeres Rezept findet ihr hier: &lt;a href="http://www.eigenarbeit.org/molekularkueche/2008/02/03/dulce-de-leche/"&gt;http://www.eigenarbeit.org/molekularkueche/2008/02/03/dulce-de-leche/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2255040775346050699?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2255040775346050699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2255040775346050699' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2255040775346050699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2255040775346050699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/02/rezept-doce-de-leite.html' title='Rezept : Doce de Leite'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1781142517175520285</id><published>2010-02-05T01:02:00.005+01:00</published><updated>2010-02-05T01:23:04.986+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>twittér und so</title><content type='html'>Twittere nun. Rechts im Blog sichtbar. Nutzenfaktor bleibt einzuschätzen. SMS-Stil beeinflusst Schreibstil. Zeitsparend. Ferner: Neue Webcomics. 1. Oglaf [NSFW! m/m, f/f und m/f. seltsam aber komisch.] 2. SBMC [schwarzer humor, tendenz antichristlich]. Anderer Webcomic rausgeflogen. Namen schon vergessen. Neues in der Blogosphäre: Crull [schöne pixelmännchen. im kommunismus ms paint für alle.] und Fortschritt wird gemacht [keine schönen pixelmännchen. :(].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gute nacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1781142517175520285?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1781142517175520285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1781142517175520285' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1781142517175520285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1781142517175520285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/02/twitter-und-so.html' title='twittér und so'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4737816911023251335</id><published>2010-01-02T12:44:00.002+01:00</published><updated>2010-01-02T13:31:14.507+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Film'/><title type='text'>Terry Gilliam - Brazil</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RqtUI4XfhMM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/RqtUI4XfhMM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brazil - eine surreale, dystopische Tragikomödie von Terry Gilliam, sollte ursprünglich „1984 and ½" heißen, als Hommage an das bekannte Werk von George Orwell. Aber ich finde diesen Film in vielerlei Hinsicht viel klüger als 1984. Mag das Buch von Orwell ein wunderbares und verstörendes Werk über Kontrolle und Herrschaft sein, hat es meiner Ansicht nach ein entscheidendes Manko: Die abschreckende Welt von 1984 erscheint als ein bewusst durchgesetzter Herrschaftsplan, als eine Konspiration hinter der Konspiration, die hinter der ideologischen Fassade, die nur eine bloße Täuschung ist, die Fäden zieht, ohne selbst ein Teil von ihr zu sein. Eine solche unrealistische und höchst konstruierte Vorstellung von Herrschaftsverhältnissen trifft die Wirklichkeit, nichtmal die von Terrorstaaten, nicht und ist Anschlussfähig an die Phantasien von Verschwörungstheoretikern unterschiedlichster Coleur, die sich alle gerne als kleine Winston Smiths im Kampf gegen die geheime Weltregierung sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brazil dagegen ist anders und kommt auch ganz ohne Konspiration oder zielgerichtete Konditionierung aus, obwohl das Resultat kaum weniger verstörend als 1984 ist. Es schildert einfach eine gesellschaftliche Ordnung, ein System aus Paranoia und Bürokratie, die sich verselbstständigt hat, durch Hierarchien Kommunikation verhindert und sich selbst, durch selektive, von der Struktur geprägte, Wahrnehmungsmuster, Feinde erfindet, ausgrenzt und vernichtet. Die Welt von Brazil ist verrückt, aber ihre Bewohner können diese Verrücktheit nicht durchschauen, weil sie in ihr gefangen sind, weil sie sich nicht außerhalb dieser Welt stellen können ohne selbst "verrückt" zu werden, wie der Protagonist der Geschichte am Ende selbst. Ihr Denken bleibt in den kleinschrittigen Bahnen einer instrumentellen Vernunft befangen, wodurch ihnen die Widersinnigkeit und Grausamkeit ihrer eigenen Handlungen im Gesamtzusammenhang verschlossen bleibt. Sie kämpfen mit den von ihnen hervorgebrachten Strukturen und miteinander, genauso wie sie mit der von ihnen hervorgebrachten Technik kämpfen. Wo bei 1984 berechnende Grausamkeit und Zynismus am Werk ist, reicht bei Brazil schon die von der Hierarchie hervorgebrachte Ignoranz. Damit ist Brazil ein wunderbarer Spiegel unserer Welt und dürfte sich kaum von irgendwelchen Infokriegern vereinnahmen lassen können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4737816911023251335?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4737816911023251335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4737816911023251335' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4737816911023251335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4737816911023251335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2010/01/terry-gilliam-brazil.html' title='Terry Gilliam - Brazil'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-344496476207780177</id><published>2009-12-26T02:28:00.008+01:00</published><updated>2009-12-26T12:17:40.712+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><title type='text'>Freeware-Adventure : Baphomets Fluch 2.5 [Winows]</title><content type='html'>Ich berichtete schon von &lt;a href="http://pixelutopia.blogspot.com/2009/03/pause-und-was-zum-spielen.html"&gt;zack mc cracken 2&lt;/a&gt;, welches ja schon sehr gelungen ist. Ein anderes Fansequel, das ebenso legal kostenlos im Netz zu haben ist, und mir noch ein Tick besser gefällt, ist &lt;a href="http://www.baphometsfluch25.de"&gt;Baphomets Fluch 2.5&lt;/a&gt;, welches letztes Jahr von einem kleinen Team von EnthusiastInnen fertig gestellt wurde. Die Geschichte handelt mal wieder von verschwörerischen Geheimbünden mit Weltherrschaftsambitionen, deren Pläne von dem Weltenbummler George Stobbard und seiner Freundin, der Journalistin Nicole Colard, durchkreuzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz und Knapp: Die Graphik ist liebevoll gestaltet und fängt den nostalgischen Flair der ersten beiden Prequels hervorragend ein. Story und Dialoge sind nicht schlecht, die Rätsel teils ein bisschen einfach, was mir aber nichts ausmacht. Die Musik ist passend und zu keinem Zeitpunkt störend. Die SprecherInnen sind im wahrsten Sinne des Wortes professionell, denn das Team schaffte es bekannte Synchronstimmen für sich zu gewinnen, inklusive dem Originalsprecher der Hauptfigur in den Vorgängern. Alles in allem, ein echter Geheimtipp für die Leute, denen, wie mir, über die Feiertage etwas langweilig ist. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RkC1S9dNQzU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/RkC1S9dNQzU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="255"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-344496476207780177?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/344496476207780177/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=344496476207780177' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/344496476207780177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/344496476207780177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/12/freeware-adventure-baphomets-fluch-25.html' title='Freeware-Adventure : Baphomets Fluch 2.5 [Winows]'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6169330388308997949</id><published>2009-12-17T15:27:00.003+01:00</published><updated>2009-12-17T15:34:23.845+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><title type='text'>Solidarität mit der FAU!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.fau.org/images/kaempferisch-verboten-banner-568x100.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 568px; height: 100px;" src="http://www.fau.org/images/kaempferisch-verboten-banner-568x100.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Freien ArbeiterInnen-Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009 per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der Neuen Babylon Berlin GmbH juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen. &lt;p&gt;Dieser Angriff auf das Grundrecht der Koalitionsfreiheit kommt einem Gewerkschaftsverbot gleich. Nach unserem Verständnis sind es immer noch die Beschäftigten selbst, die entscheiden, wie sie sich organisieren. Sollte dieser Beschluss Bestand haben, ist das nicht nur ein Angriff gegen die FAU Berlin, sondern gegen jede Form der unabhängigen Basisorganisierung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.fau.org/verbot"&gt;Weiteres auf der Seite der FAU&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Arbeiterinnen-_und_Arbeiter-Union"&gt;Die FAU in der Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6169330388308997949?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6169330388308997949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6169330388308997949' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6169330388308997949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6169330388308997949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/12/solidaritat-mit-der-fau.html' title='Solidarität mit der FAU!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-442234958741703914</id><published>2009-12-14T19:48:00.008+01:00</published><updated>2009-12-14T21:03:57.733+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><title type='text'>Torchlight - Dungeongeschnetzel für wenig Geld</title><content type='html'>Mein Banner behauptet ja, hier ginge es auch um (Computer-)Spiele, aber irgendwie schreibe ich dann doch fast nur über Politik. Hier mal ein kleiner Versuch gegenzusteuern. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer eine Windose und etwas Zeit über hat, dem bzw. der empfehle ich ein nettes Indie-Spiel, im Stil von Diablo, dass es für garnicht allzuviel Geld zu kaufen gibt: Torchlight. Das Gameplay ist altbekannt, und Vieles was bei den diversen Vorgängern, an denen Teile des Teams schon beteiligt waren, nervte ist gekonnt glattgeschliffen: Man knüppelt, zaubert, schießt sich den Weg durch ausgedehnte, von Monstern wimmelnde Dungeons frei, wobei man immer tiefer gelangt und immer größere Schätze ansammelt. Im Grunde ist das Ganze ein wunderbarer No-Brainer, den man bestends zwischendrin einwerfen kann, wenn man gerade das Bedürfniss nach etwas Unterhaltung hat. Die Comicgraphik erfreut, nur der Schwierigkeitsgrad, der sich nur am Anfang eines Spiels festlegen lässt, ist etwas niedrig, ich spiele derzeit auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad und bin bisher nur aus dem Grund gestorben, dass das Spiel beim Minimieren anscheinend weiterläuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Zufallsgenerierung der Levels erschafft für jedes Spiel eine neue Umgebung und insofern ist der Wiederspielwert bei drei Charakterklassen recht hoch. Und wen es stört, dass die drei Charakterklassen jeweils ein festgelegtes Geschlecht haben, der bzw. die kann sich einen Mod installieren, der das &lt;a href="http://torchlight.4fansites.de/download,10041,Gender_Mod.html"&gt;Problem behebt&lt;/a&gt;. Die Story ist nicht besonders spannend, aber im Grunde auch nebensächlich. Es geht um ein in der Erde vergrabenes magisches Material, dass Macht verspricht, aber auch den Verstand korrumpieren kann. Wenn man wollte könnte man das Ganze als eine Allegorie auf Atomkraft lesen. Oder auf den Konkurrenzkampf des Kapitalisten, der zur Akkumulation und Investition von immer größeren Summen (in diesem Fall: mächtigeren Waffen) gezwungen ist, wenn er nicht untergehen will. Kann man aber auch lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze kostet nur 15 Euro und ist damit erstaunlich günstig, wenn man es denn bezahlen will. Es gibt das Ding unter &lt;a href="http://www.torchlightgame.com/"&gt;torchlightgame.com&lt;/a&gt; zum Download, außerdem in Steam. Allerdings lässt sich das Spiel mit einem Key nur 10 mal installieren, anschließend muss man mit dem Support reden. Die boxed-Version soll glücklicherweise ohne dieses "Feature" auskommen. Häufig kritisiert: Ein Multiplayermodus fehlt. Für Leute die wie ich im Moment, aufgrund von Zeitknappheit höchstends GelegenheitsspielerInnen sind, ist das allerdings kaum ein Manko. Wer dahingegen Lust hat viel Zeit zu investieren, der bzw. die kann mithilfe des Editors eigene Levels erstellen. Sehr nett ist auch die Musik, die von dem selben Musiker stammt, der schon für Diablo 2 den Soundtrack geschrieben und produziert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.frictionlessinsight.com/prevpics/Torchlight/TorchlightC.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://www.frictionlessinsight.com/prevpics/Torchlight/TorchlightC.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.frictionlessinsight.com/prevpics/Torchlight/TorchlightA.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://www.frictionlessinsight.com/prevpics/Torchlight/TorchlightA.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-442234958741703914?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/442234958741703914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=442234958741703914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/442234958741703914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/442234958741703914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/12/torchlight-dungeongeschnetzel-fur-wenig.html' title='Torchlight - Dungeongeschnetzel für wenig Geld'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2544159021864266216</id><published>2009-12-14T12:29:00.012+01:00</published><updated>2009-12-17T15:35:39.675+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antisemitismus'/><title type='text'>Antideutscher Opfermythos?</title><content type='html'>Korrektur : Nach dem ich noch einmal darüber nachgedacht habe, habe ich den Text noch einmal überarbeitet und Passagen die mir nicht mehr angemessen erscheinen entfernt oder abgeschwächt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat - für den gestrigen Tag mobilisierte ein großes Bündniss, von der "antideutschen" Antifa bis hin zur SPEX und mit positiver Resonanz bis hin in Staatsfernsehn, für eine Demo unter dem Motto "&lt;a href="http://b-g-h-u.blogspot.com/"&gt;Antisemitische Schläger unmöglich machen - auch Linke&lt;/a&gt;". Ihren Anlass fand die Geschichte bei einer Filmvorführung des Lanzmann-Filmes "Warum Israel", die verschiedene "antiimperialistische" AktivistInnen (u.a. die Kommunistische Assoziation Hamburg) blockieren wollten, indem sie vor dem Eingang des Kinos einen israelischen Checkpoint nachstellten. Es kam zu Handgreiflichkeiten mit den Organisatoren aus dem "antideutschen" Spektrum und irgendjemand soll antisemitische und homophobe Schmähungen gerufen haben. Der Film wurde nicht gezeigt, aber für die BlockiererInnen war es dennoch ein totales Desaster, zumindest Imagemäßig, denn sie katapultierten sich damit politisch ins Abseits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe weder den Lanzmann-Film gesehen, noch war ich vor Ort, weshalb ich die Sache nicht einschätze kann und möchte. Grundsätzlich finde ich den Gebrauch von Gewalt nicht akzeptabel, mindestends aber taktisch extrem unklug. Auch für die kulturrelativistisch entschuldigte Tolerierung eines aus dem nahen Osten stammenden Antisemiten im eigenen Zusammenhang, wie sie laut Cosmoproletarien Solidarity vorlag, halte ich für inakzeptabel. Allerdings sehe ich zahlreiche "antideutsche" Positionen ähnlich kritisch wie die der "Antiimperialisten". Und so habe ich das Befürchtung, dass diese ganze Affäre dazu instrumentalisiert werden könnte um durch moralisches Oberwasser die meiner Ansicht nach notwendige Kritik an antideutschen Positionen stärker zu tabuisieren als ohnehin der Fall ist. Und warum stört es das Bündniss eigentlich scheinbar überhaupt nicht, dass die ganze Affäre von der bürgerlichen Presse, die auf der eigenen Seite so eifrig verlinkt wird (sogar die Bildzeitung!) oftmals in die Richtung einer propagandistischen rechts-links Gleichsetzung ausgedeutet wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil die ganze Sache so einen üblen Beigeschmack, sollte meiner Meinung nach zumindest auch die Gegenseite gehört werden. &lt;a href="http://kommunistischeassoziation.wordpress.com/"&gt;Deshalb verlinke ich hier die Stellungsnahme der Kommunistischen Assoziation Hamburg.&lt;/a&gt; Diese finde ich im Übrigen auch garnicht so schlecht, wie ich erwartet hätte. Auch wenn er einen schrillen Tonfall aufweist und über weite Strecken sehr angreifbar ist, wie etwa in dem bloß diffamatorische aber nicht gut inhaltlich begründete Vorwurf des Neokonservativismus, und auch diverse Vorstellungen aufweist, die meiner Ansicht nach abzulehnen sind, wie der positive Bezug auf das Völkerrecht oder die implizierte Vorstellung es gäbe noch nennenswerte nichtkapitalistische Reservate in der Welt, die zu verteidigen seien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2544159021864266216?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2544159021864266216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2544159021864266216' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2544159021864266216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2544159021864266216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/12/antideutscher-opfermythos.html' title='Antideutscher Opfermythos?'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2411219100394301635</id><published>2009-11-30T14:35:00.005+01:00</published><updated>2009-12-15T11:54:32.408+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rassismus'/><title type='text'>Neulich am Bahnhof</title><content type='html'>Ich war unterwegs. Meine Begierde nach Gewekschafterblut (Coke) verschlug mich in einen kleinen Getränkeladen. Dort war eine Art Altnazi gerade damit beschäftigt den halb amüsierten, halb genervten Verkäufer zu belabern. Scheinbar war der Verkäufer Albaner und dies schien im Nazi das Bedürfniss zu wecken seine rassentheoretischen Phantasien zum Besten zu geben. (Man erinnere sich, dass die Entstehung des Kosovo in völkischen Kreisen als erfolgreiche feindliche Übernahme durch den Islam gilt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N: "Und jetzt sind sie überall, diese Türken und diese Muslime! Die parasitieren von uns und keiner von denen arbeitet!"&lt;br /&gt;V: (ironisch) "Keiner, ja?"&lt;br /&gt;N: "Ja, und die Deutschen, die wollen das nicht glauben! Obwohl sie es wissen! Bald sind wir alle Sklaven. In fünf Jahren ist es soweit!"&lt;br /&gt;V: (Sich ein Lachen kaum verkneifend) "Ja... ja..."&lt;br /&gt;Ich: "Werfen sie den alten Spinner doch raus!"&lt;br /&gt;N: "Und warum? Weil wir hier auf unsere Vergangenheit scheißen! Sie aber werden ihre Freiheit kriegen! Sie sind Illyrer, die waren vorher, genau wie wir, die Germanen hier vorher waren!"&lt;br /&gt;V. (etwas gequält) "Ja..."&lt;br /&gt;N: "Und wir hier scheißen auf unsere Herkunft! Dabei hat doch Armin der Cherusker das römische Imperium besiegt! Die da (zu mir) besiegen niemand mehr! Niemand! Nur noch Kartoffelpufer! Lang lebe Albanien!" (Macht sich davon)&lt;br /&gt;V: "Diese alten Leute!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein reichlich komischer Auftritt, der weniger gefährlich als absurd wirkte. Aber ein schönes Schaubild in Sachen Islamophobie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2411219100394301635?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2411219100394301635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2411219100394301635' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2411219100394301635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2411219100394301635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/11/neulich-am-bahnhof.html' title='Neulich am Bahnhof'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7136754363270292374</id><published>2009-11-19T01:14:00.007+01:00</published><updated>2009-12-15T11:54:56.637+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Ein hervorragender Text zur Revolutionstheorie des Syndikalismus ...</title><content type='html'>... aus der Direkten Aktion vom September/November. Ganz ohne Revolutionsromantik, Phrasengeschwurbel oder Verbalradikalismus. Ob deshalb der Syndikalismus in der deutschen Linken so marginal ist ist? ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.direkteaktion.org/195/das-langweiligste-der-welt"&gt;-&gt; Link &lt;-&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7136754363270292374?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7136754363270292374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7136754363270292374' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7136754363270292374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7136754363270292374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/11/ein-hervorragender-text-zur.html' title='Ein hervorragender Text zur Revolutionstheorie des Syndikalismus ...'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3414668963211323785</id><published>2009-11-17T16:11:00.007+01:00</published><updated>2009-12-15T11:53:47.876+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Streiken für Deutschland? Eine solidarische Kritik an den Protesten der Studierenden</title><content type='html'>Der folgende Text stammt aus einem Flugblatt über die Bildungsproteste, dass ich aus aktuellem Anlass zusammengeschrieben habe.&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.file-upload.net/download-2021071/streikenf-rdoofland.pdf.html"&gt;Hier&lt;/a&gt; gibts das Ganze auch noch als schick gelayoutetes PDF. Falls jemand den Text gut findet und weiter verbreiten möchte: Nur zu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Streiken für Deutschland? Eine solidarische Kritik an den Protesten der Studierenden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„HÖRSÄLE ÜBERALL IN DER WELT BESETZT!“ steht auf der Tafel. Die Großbuchstaben schreien einen geradezu an und die leicht schiefe Ausführung könnte Übermut und Enthusiasmus ausdrücken. Darunter stehen jedoch gerade mal drei Städte, eine österreichische und zwei deutsche. Aber sicherlich ist die Welt der Aktivisten und Aktivistinnen größer als das. Mag man zumindest hoffen. Denn der Großteil der von den Studierenden vorgetragenen Kritik am Bildungssystem, sowie ihre Forderungen, lassen den Eindruck entstehen, dass die unfreiwillig komische Panne auf der Hörsaaltafel doch, ganz unbeabsichtigt, etwas über eine gewisse inhaltliche Schieflage und die Begriffslosigkeit dieser Proteste ausdrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bildung statt Ausbildung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wird etwa ein gewisser Humboldt exhumiert und dessen Bildungsideal zur Begründung eigener Positionen herbeigezerrt. Man mag dessen Vorstellungen von Bildung als einem selbstbestimmten, der Ausbildung der eigenen Persönlichkeit und Individualität dienenden Prozess auch noch so nett finden, doch über das ganze Gerede von Idealen wird nur allzu schnell vergessen, dass die Universität kein staatlich subventioniertes Selbstfindungszentrum ist und dies auch nie war. Vielmehr sind und waren die Universitäten Schulungsorte an denen die jeweiligen Herrschenden, seien es Bischöfe, Fürsten, Faschisten oder gewählte HerrscherInnen, sich ihr Personal heranzogen. BeamtInnen für den staatlichen Gewaltapperat, JuristInnen für die Papierkriege, ArchitektInnen für die bauliche Manifestation der Herrschaft, KünstlerInnen für Prestige und Propaganda, pardon, Werbung und schließlich die DresseurInnen, auch LehrerInnen genannt, für die nächste Generation. Und dieser Sachverhalt hat sich bis heute in seinem Grundsatz nicht gewandelt. Und überhaupt wer geht schon nur um sich zu bilden, nur aus Interesse oder Wissbegierde an die Universität? Wenn das wirklich die Regel wäre, was würde dann die stereotype Frage „Und was willst du später mal damit machen“ dann überhaupt für einen Sinn ergeben? Eigentlich ist den meisten Beteiligten klar, dass es in einem Studium höchstens am Rande um das geht, was einen eigentlich interessiert, und dass dies selbstverständlich zurückgestellt wird, wenn der eigentliche Zweck des Studiums dadurch gefährdet wird. Nämlich: Einen Bildungstitel abzubekommen, der einem einen halbwegs sicheren und lukrativen Platz im Schoß des Staates oder der Wirtschaft verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und selbst wenn man Bildung eine idealistischere Bedeutung geben möchte, etwas was in Richtung von „Nicht Fässer füllen, sondern Feuer entfachen“, dann kommt man doch nicht umhin, festzustellen, dass wohl alle möglichen Orte besser hierfür geeignet sind als ausgerechnet die notorische Untertanenfabrik namens Universität. Die Studierenden allerdings haben in ihrer Kritik an der Universität dieser nicht viel mehr vorzubringen, dass sie doch bitte dem ideologischen Bild, dass sie von sich selbst produziert, entsprechen möge. Zu einer Kritik an der sozialen Funktion der Universität dringt man so nicht vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mythos Chancengleichheit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch war die Universität früher noch einigen Wenigen vorbehalten, die ohnehin in der Regel der herrschenden Klasse entstammten, ist heute die Universität für breite Schichten geöffnet. Weil aber nicht alle GewinnerInnen sein können, im Wettkampf um die Futtertröge von Staat und Wirtschaft, kommt der Universität hier, wie auch der Schule, eine weitere Funktion zu: Selektion, die Auslese über Noten. Während früher den unteren Schichten der Zugang zur Universität von vornherein verwehrt blieb, vererben die oberen Schichten ihre Position an ihre Kinder nun über den Vorteil im Konkurrenzkampf, den sie ihnen in Form von Kapital, Beziehungen und Bildung zukommen lassen. Indem das Ungleiche gleich gemacht wird, bringen soziale Hierarchien sich selbst wieder hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Bildungsstreikenden gefällt diese Ungleichheit in der Konkurrenz nicht, sie fordern daher die „soziale Öffnung“ der Universität und eine umfassende Studienfinanzierung, was sich in das verbreitete Schlagwort „Chancengleichheit“ übersetzen lässt. Wo aber Chancengleichheit postuliert wird, dort wird von Anfang an von einer hierarchisch geordneten Gesellschaft ausgegangen, in der es unten und oben geht – lediglich die Ausgangsposition des Kampfes um die Posten soll gleich sein. Die Forderung der Chancengleichheit hebt keine sozialen Hierarchien auf, sondern zementiert sie nur. Denn wenn nämlich vorgeblich Chancengleichheit herrscht, dann hat eine obdachlose Person ihr Schicksal genauso verdient wie ein Firmenvorstand, beide hatten ja schließlich die gleiche Chance gehabt, die eine hat sie genutzt, die andere eben nicht und soll sich daher gefälligst auch nicht beschweren. Anstatt soziale Ungleichheit, Herrschaft und Ausgrenzung zu kritisieren, beschweren sie sich bloß über eine ihrer Meinung nach unfaire Form von Selektion. Konservative mögen rufen „Ein jeder ist seines Glückes Schmied!“ und die Studierenden könnten antworten „Noch nicht!“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und selbst wenn sich nicht nur die Ausgangsposition des Kampfes um die Bildungstitel nivellieren ließe, sondern auch die Selektionsfunktion der Universität ausgehebelt würde, dann würde eben an anderer Stelle, vielleicht erst auf dem Arbeitsmarkt oder im Praktikum, selektiert werden. All dies zeigt, wie kurz eine Kritik an der Uni greift, die sich nur unzureichend mit der Gesellschaft befasst, in die sie eingebettet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bildung ein Wert an sich? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt wollen die Studierenden die Bildung als einen Wert an sich hochhalten. Aber was ist Bildung? Bildung ist immer die Vermittlung von bestimmten Bildungsinhalten. Wer Bildung an sich als eigenständigen Wert postuliert, der bzw. die kümmert sich nicht darum, welchen bestimmten Inhalt oder Zweck sie hat. Wie absurd diese Position ist, zeigt sich schon daran, wie zutiefst reaktionär, ideologisch und bestehende gesellschaftliche Zustände rechtfertigend, ein großer Teil der an den Universitäten vermittelten Inhalte sind. Dabei kann kaum ein Fachbereich ausgenommen werden. Die Theologie des Kapitals, allgemein Wirtschaftswissenschaften genannt, war mit ihrer ökonomistischen Reduktion schon zutiefst ideologisch als sie auf die Welt kam. Die Germanistik, die eigens erfunden wurde um dem deutschen Nationalismus zum Durchbruch zu verhelfen, steht dem kaum nach. Und die Geschichtswissenschaften erst, in der Vergangenheit wunderbar geeignet um die Triumphe der Feldherren zu dokumentieren oder um territoriale Ansprüche zu legitimieren. Und auch heute sind sind sie, als Hüterin des Gedenkens an all die deutschen Verbrechen, aus deren Bewältigung längst eine neue Legitimationsstrategie für Deutschlands imperiale Interessen, pardon, Verantwortung überall in der Welt geworden ist, überaus nützlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch all dies ist den Bildungsstreikenden egal. Genau wie der Gebrauch, der von der Bildung gemacht wird. Mit Architektur kann man ein Wohnhaus, aber auch einen Knast bauen, mit Chemie Reinigungsmittel oder Giftgas erzeugen, die Beherrschung von Fremdsprachen kann gleichermaßen der Verständigung wie der Eroberung dienen und auch Weimar liegt schrecklich nah an Buchenwald. Das alles kann die Bildung! Lediglich mit BWL kann man wohl immer wieder nur Menschen ausbeuten. Und so haben die Studierenden nichts besseres zu tun als gegen das falsche Sein den falschen Schein zu mobilisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die böse, böse Privatwirtschaft! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studierenden beschweren sich auch über die „Ökonomisierung“ der Hochschule und die zunehmende Finanzierung durch Privatunternehmen, durch die sie Einflussnahme auf Lehrinhalte befürchten. Geradezu komisch ist es allerdings, wie sich im Gegenzug der Staat und seine Institutionen als frei von Eigeninteresse vorgestellt werden, die geeignet sein sollen die Freiheit der Lehre zu garantieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität ist anders und der Staat hat natürlich ein ausgeprägtes Interesse an einem Nachschub an führenden BeamtInnen, BürokratInnen und LehrerInnen die in seinem Sinne ausgebildet werden sollen. Und auch die Uni hat ein reges Interesse am Staat, was sich etwa in der verbreiteten Politberatung durch Professoren und Institute niederschlägt, so dass die Universität und der Staat oftmals bis zur Unkenntlichkeit miteinander verschmelzen. Dieser blinde Fleck in der Kritik der Bildungsstreikenden ruft zweifelhafte Solidarität hervor. Diverse NationalistInnen haben sich schon zum Bildungsstreik bekannt, da sie etwa durch die Bildungspolitik die Zukunft des deutschen Wirtschaftsstandortes bedroht sehen und den Bildungsstreik als patriotischen Aufstand für die Zukunft Deutschlands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was bleibt vom Streik? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist und bleibt natürlich vollkommen berechtigt, sich gegen die zunehmenden Disziplinierung und andere Zumutungen der letzten Studienreformen zu wehren. Jede Freiheit, jedes Recht, muss erkämpft werden, manchmal auch wiederholt. Dennoch tappen die Studierenden bei ihrer Kritik an der Uni und dem Bildungssystem in zahlreiche ideologische Fallen. Damit ihr Protest nicht als dumpf tönender und sich gleichzeitig gehorsam unter kapitalistische Verhältnisse unterordnender Aufstand der Eliten von Morgen endet, müssen sich noch einige Dinge verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem sollten die Studierenden die Gelegenheit ergreifen, sich selbst zu bilden. Und zwar nicht einfach irgendwie, oder um sich selbst zu vervollkommnen, sondern kritisch um die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie leben, zu begreifen. Darüber hinaus sollte die Vorstellung aufgegeben werden, dass die Universität eine Insel in der Gesellschaft ist, deren Zustand nichts mit der Gesamtgesellschaft zu tun hat. Und zuletzt sollte man es nicht bei dem vagen „Antikapitalismus“ der in den Verlautbarungen des Bildungsstreiks manchmal mitschwingt, belassen. Vielmehr wäre es an der Zeit, eine echte Kritik am Kapitalismus vorzubringen und auch dessen Gegenbegriff, ein gewisses verpöntes Wort, dass auch mit K beginnt, wieder mit positiver Bedeutung zu füllen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3414668963211323785?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3414668963211323785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3414668963211323785' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3414668963211323785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3414668963211323785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/11/streiken-fur-deutschland-eine.html' title='Streiken für Deutschland? Eine solidarische Kritik an den Protesten der Studierenden'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2788113607372713765</id><published>2009-10-06T02:39:00.005+02:00</published><updated>2009-12-15T11:55:23.788+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Bei Nacht notiert</title><content type='html'>&lt;a style="font-weight: bold;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_letzte_Generation"&gt;1. Die letzte Generation von Arthur C. Clarke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal wieder überalterte Science-Fiction gelesen. Übermächtige Außerirdische kommen auf die Erde, führen quasi aus der Stratosphäre heraus den Kommunismus*1 ein*2, doch es kommt noch dicker: Sie zivilisieren die Menscheit nicht nur, sondern bereiten sie als Agenten eines "Übergeistes" auf die Niederkunft ihrer (der Menschen) nächsten Entwicklungsstufe vor: Telepatischen, die Materie tranzendierenden Kollektivbewusstseindsdinger. Nachdem das vollbracht ist bringt sich die verbleibende Menschheit selbst um, denn wenn eine Rasse ihre historische Mission erfüllt hat, bleibt ihr nur noch der Exitus*3. Ihre Nachfolger vereinen sich derweil mit dem Zeit äh Übergeist. Erinnert mich ein bisschen an meine Wiki-Kenntnisse über die... äh... hegelsche Dialektik. Aber hauptsächlich ist "Childhoods End" ziemlich spooky und im Grunde  ein Buch, dass man ab der Hälfte guten gewissens hätte zur Seite legen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*1 Okay, es heißt nicht Kommunismus, aber es ist gekennzeichnet durch A) Abschaffung des Zwangs zur Lohnarbeit, Armeen und Bürokratie, sowie der Einführung einem allgemeinen Rechtes auf Wohlstand, welches nicht an individuelle Produktivität gekoppelt ist B) Wegfallen von nationalen Grenzen und Herstellung einer Weltgemeinschaft und C) Beseitigung von Rasismus und religiösem Irrationalismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*2 Die anthropoligische Annahme, dass erst Außerirdische daherkommen müssten, damit die Menschheit fähig würde eine vernünftige Gesellschaftsordnung zu errichten, ist bezeichnend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*3 Warum auch immer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2788113607372713765?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2788113607372713765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2788113607372713765' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2788113607372713765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2788113607372713765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/10/bei-nacht-notiert.html' title='Bei Nacht notiert'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-312871323997346127</id><published>2009-09-12T15:08:00.005+02:00</published><updated>2009-12-15T11:55:44.272+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Der Anschlag - Kunstprojekt zu 9/11</title><content type='html'>Auf Youtube kann man Ausschnitte aus dem "Anschlag" sehen, einem Kunstprojekt, dass sich mit 9/11 und einer Menge anderer Themen, die damit zusammenhängen, Verschwörungstheorien, Antisemitismus usw. befasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XBCB0raB0ws&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/XBCB0raB0ws&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7vq_RYndq4Q&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/7vq_RYndq4Q&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Teil erscheint jetzt auf DVD und unter &lt;a href="http://anschlag-performance.de/"&gt;http://anschlag-performance.de/&lt;/a&gt; kann Mensch sich die Dinger bestellen. Später soll das Ganze wohl noch auf einem Weblabel veröffentlicht werden - als kostenloser Download.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-312871323997346127?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/312871323997346127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=312871323997346127' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/312871323997346127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/312871323997346127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/09/der-anschlag-kunstprojekt-zu-911.html' title='Der Anschlag - Kunstprojekt zu 9/11'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2748908125357951734</id><published>2009-09-04T10:33:00.002+02:00</published><updated>2009-09-04T10:37:46.632+02:00</updated><title type='text'>Faschismus 2.0 -  Rechte Verschwörungstheoretiker strömen in die ­»sozialen Netzwerke« im Internet.</title><content type='html'>Pressefreiheit, so kritisierten Linke stets, ist die Freiheit einiger Millionäre, ihre Weltsicht zu verbreiten. Seit es das Internet gibt, kann hingegen im Prinzip jeder Informationen und Ansichten publik machen. Technologieentwicklungen der letzten Jahre haben den Gedankenaustausch weiter erleichtert. Man nennt das auch »Web 2.0«: In Unmengen von Diskussionsforen, interaktiven Blogs und »sozialen Netzwerken« kann man Bekanntschaften schließen, seine Interessen mit anderen teilen und über Gott und die Welt quasseln. Für die junge Generation sind Gesellschaftsportale wie MySpace, Facebook oder StudiVZ bereits selbstverständlicher Bestandteil des Alltags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen, die im realen Leben kontaktarme Außenseiter sind, finden hier eine zweite Chance, aber auch Leute, die aus guten Gründen in normalen Kreisen als suspekt und unerwünscht gelten. Neonazis haben von Anfang an das »Weltnetz« intensiv genutzt. Neu ist, daß die braunen Kameraden mittlerweile wie der berühmte Fisch im Wasser in einem virtuellen Biotop schwimmen. Es hat sich eine Allianz von klassischen Faschisten über paranoide Verschwörungstheoretiker bis zu unpolitischen Esoterikjüngern gebildet. Bernd Merling hat dafür die Bezeichnung »Faschismus 2.0« geprägt und eine Initiative zur Durchleuchtung und Bekämpfung obskurer Cyberkrieger gegründet (&lt;a target="_blank" href="http://www.faschismus2.de/"&gt;www.faschismus2.de&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2009/08-25/007.php"&gt;Hier kann mensch den Rest des recht interessanten Artikels lesen.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2748908125357951734?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2748908125357951734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2748908125357951734' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2748908125357951734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2748908125357951734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/09/faschismus-20-rechte.html' title='Faschismus 2.0 -  Rechte Verschwörungstheoretiker strömen in die ­»sozialen Netzwerke« im Internet.'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6490811670757178983</id><published>2009-09-04T07:27:00.006+02:00</published><updated>2009-09-04T09:08:29.471+02:00</updated><title type='text'>Kurz Notiert: Die Diskussion als Verkehrsunfall</title><content type='html'>Kommunisten und andere Linksradikale kennen die Konstellation vermutlich recht gut, wenn sie sich nicht gerade ausschließlich in einer ohnehin linken Szene bewegen: Alleine gegen den ganzen Tisch zu diskutieren. Massive Frontenbildung. Kaum Gelegenheit einen komplexen Gedanken auszuführen, da man ständig unterbrochen wird oder von Nebenschauplatz zu Nebenschauplatz verschleppt wird. Ideologien, die einem selbst von Personen entgegenspringen, die man für vernünftig hielt. Von Kulturrelativismus, der schon fast in Ethnopluralismus aufgeht über die Ideologie von der ahistorischen Natur des Menschen, zu Biologismus und Sozialdarwinismus. Unerträglich. Herrschaft und Ausbeutung als Geschmacksfrage. Und du musst auch mal die positiven Seiten vom Nationalismus sehen. Seinem Chef sollte man schon gehorchen, ne, weil sonst wärs ja nicht so schön friedlich. Kapitalismus und Staatsgewalt sind ja voll ok, aber die Globalisierung DIE macht alles kaputt! Immer wieder interessant ist auch ein merkwürdiger Subjektivismus der mehr oder weniger beinhaltet dass alle Menschen irgendwie andere Meinungen haben und man deshalb doch bitte allen Meinungen die gleiche Geltung zugestehen soll. Sonst ist das irgendwie schon Unterdrückung mit diesen fiesen Argumenten und so. Und überhaupt ist eh alles vollkommen Subjektiv und somit eigentlich hinfällig. Dass natürlich die Machtverhältnisse jeden Tag überall Fakten schaffen die ganz ohne Argumente außer der Gewaltandrohung auskommen, ist natürlich nicht weiter kritikabel. Denn das ist dann ja Gesetz oder halt nötig oder eben "deren Kultur". Überhaupt, wie kannst du so arrogant sein, eine andere Meinung zu haben als die Mehrheit? Hälst du dich etwa für was besseres?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskussionen können so unglaublich fruchtlos, abstoßend und frustrierend sein. Manchmal sind sie aber auch auf gewisse Art und Weise lehrreich. Wie ein fataler Verkehrsunfall.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6490811670757178983?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6490811670757178983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6490811670757178983' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6490811670757178983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6490811670757178983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/09/kurz-notiert-die-diskussion-als.html' title='Kurz Notiert: Die Diskussion als Verkehrsunfall'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6757693170689442682</id><published>2009-08-18T12:10:00.004+02:00</published><updated>2009-08-18T12:18:43.840+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>UMS GANZE - Jetzt auch bei den Grünen!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.marieluisebeck.de/typo3temp/pics/85889ac501.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 450px; height: 600px;" src="http://www.marieluisebeck.de/typo3temp/pics/85889ac501.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hat das &lt;a href="http://umsganze.de/"&gt;"Ums Ganze"&lt;/a&gt; Bündnis eigentlich ein Copyright auf ihren Slogan? Lernen die Grünen jetzt Verbalradikalismus?  Oder gehen die ganzen Verbalradikalinskis jetzt wieder wählen? Fragen über Fragen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so, &lt;a href="http://www.gruene.de/typo3temp/pics/fa33a90d3d.jpg"&gt;von den ollen Piraten wollen sie auch gerne Stimmen saugen&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6757693170689442682?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6757693170689442682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6757693170689442682' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6757693170689442682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6757693170689442682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/08/ums-ganze-jetzt-auch-bei-den-grunen.html' title='UMS GANZE - Jetzt auch bei den Grünen!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4478485334533423442</id><published>2009-08-18T09:54:00.011+02:00</published><updated>2009-08-18T22:03:02.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antisemitismus'/><title type='text'>Kurz Notiert: Die Tücken der Paranoiden Deutung</title><content type='html'>Typisch für die Diskussion mit Verschwörungstheoretikern sind Argumente von der Art der "Paranoiden Deutung". Hierbei wird von verschiedenen, zumeist unangenehmen Dingen unterstellt, ihnen liege ein bewusster Plan oder eine Gesetzmäßigkeit zugrunde. Die Verschwörung. Das Weltjudentum. NWO. Freigeld. Wird diese Annahme kritisiert gerät typtischerweise der Kritiker bzw. die Kritikerin in Verdacht und wird zum Objekt der Beobachtung. Ist er oder sie vielleicht selbst ein Verschwörer? Schließlich hätte nur ein solcher Grund das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;offensichtliche&lt;/span&gt; in Frage zu stellen. Eine effektive Methode sich gegen Kritik zu immunisieren und deutliches Kennzeichen eines zirkulären Weltbildes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch bei einigen Antideutschen, den vermutlich lautstarksten Kritikern der Verschwörungstheorien, scheint oftmals eine Variante dieser Denkweise am Start zu sein. Bei einem Angriff auf einen Juden Antisemitismus zu unterstellen ist zwar durchaus nicht unplausibel, schließlich kann man Antisemitismus und seine Verbreitung durchaus empirisch belegen. Anders verhält es sich allerdings bei dem Konstrukt des "globalen Vernichtungswillen", der zwangsläufig der Rationalisierung der Irrationalität und Destruktivität des Kapitalismus entspringe, den Staat Israel notwendig mache und gerne Linken, wie Rechten, wie der Mitte unterstellt wird. Darüber hinaus wird auch gerne von der iranischen Regierung behauptet, dieser Vernichtungswille sei ihre einzige und eigentliche Agenda. Stellt man die Existenz dieses Vernichtungswillens in Frage, etwa indem man sich fragt, wo denn die weltweiten Pogrome nach 45 bleiben, schließlich kann die IDF ja nicht überall sein. Oder warum die jüdische Minderheit einen festen Sitz im iranischen Parlament hat, wenn man sie sowieso lieber heute als morgen allesamt vernichten würde. Oder warum, würde man ihn unterstellen, nicht irgend ein beliebiger liberaler Rechtstaat nicht die selbe Schutzfunktion wie Israel ausüben könnte, wo doch Israel ohnehin von der Unterstützung seiner westlichen Bündnispartner abhängig ist, und gegen eine komplett feindliche Außenwelt natürlich auch nicht bestehen könnte. Aber danach folgt keine Erläuterung oder Argumentation - denn indem man seinen Zweifel äußert, hat man klar gemacht wo man steht. Denn leugnet man den antisemitischen und beinahe allgegenwärtigen Vernichtungswillen, leugnet man auch die von den ADs vorgetragene Existenberechtigung Israels und wer die Existenzberechtigung Israels leugnet, der ist ein Antizionist und wer ein Antizionist ist, der ist ein Antisemit und somit ist alles, was er oder sie sagt hinfällig. So fallen die Steine alle an ihren Platz und der Kreis schließt sich. Man muss es eben glauben, wenn man nicht der Feind sein möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ich frage mich, ob es nicht, speziell bei den bürgerlichen Vertretern derartiger Theorien, einfach eine nationale Entschuldungsideologie ist, das historisch vorallem deutsch-nazistische Vernichtungsstreben im Ausland zu verorten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPS: Um dumme Kommentare zu antizipieren: Dies ist keine antizionistische Agitation. Mir geht es darum, deutsche Linke und die schlechten Argumente, mit denen sie mir ihr ihren Bekennerfetischismus aufzwingen wollen, zu kritisieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4478485334533423442?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4478485334533423442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4478485334533423442' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4478485334533423442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4478485334533423442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/08/kurz-notiert-die-tucken-der-paranoiden.html' title='Kurz Notiert: Die Tücken der Paranoiden Deutung'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8313245013101208037</id><published>2009-07-22T11:19:00.004+02:00</published><updated>2009-07-22T11:23:52.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Damit dürfte alles gesagt sein.</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LWsFWdqLmNM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LWsFWdqLmNM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei, ob misheard oder nicht, Magma sind großartig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8313245013101208037?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8313245013101208037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8313245013101208037' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8313245013101208037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8313245013101208037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/07/damit-durfte-alles-gesagt-sein.html' title='Damit dürfte alles gesagt sein.'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5704919886750656729</id><published>2009-07-06T13:02:00.005+02:00</published><updated>2009-07-06T14:01:40.277+02:00</updated><title type='text'>Kotze!</title><content type='html'>Eigentlich mag ich es nicht sonderlich mich über linke Autoren auszulassen. Schließlich weiß man oft nicht mit letzter Gewisseheit, ob man nun eine berechtigte Kritik hat oder ob einem einfach wichtige Bausteine zum Verständniss eines Artikels oder eines Konzeptes fehlen. Und nicht zuletzt besteht natürlich immer die Gefahr, eigenen unreflektierten Ressentimenten zu erliegen. Mit dem Risiko werde ich wohl leben müssen, denn ich habe soeben beschlossen mich ein bisschen über Aufreger in meiner linken Zeitschrift der Wahl, der Jungle World, auszukotzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich nerven ja einige Autoren die dort publizieren, Grigat, der mein erster Lieblingsunsympath war, kann mich mittlerweile schon garnicht mehr so sehr aufregen, denn immerhin haben mir seine Artikel, da sie zwar meiner Ansicht nach oftmals inhaltlich verkehrt aber zumindest deutlich formuliert sind, geholfen eigene Standpunkte zu Entwickeln. Ivo Bozic geht da schon eher, wobei der weniger Ärger hervorruft als erstaunen dass so jemand regelmäßig von einer Zeitung bezahlt wird. Denn abgesehen von der halb angenehmen halb gezwungenen "coolen" Schreibe finde ich es immer wieder erstaunlich, mit was für Plattheiten der Typ vermeintliche Linke Tabus brechen will. Und wie wenig Informationen seine Artikel oftmals transportieren. Einmal habe ich nach dem Lesen eines Artikels von Bozic nach bestimmten Stichwörtern gesucht und alle Sachaussagen des Textes in den ersten 3 Suchergebnissen von Google wiedergefunden. Grandios!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dieser komische Magnus Klaue ist mir negativ aufgefallen. Nicht nur sein Feulleton Text zum Anarchismus in einer der letzten Jungle-Ausgaben. Der war so voll von angreifbaren Aussagen und Geschwätz, dass er schon fast wieder egal war, was die Paar interessanten Ansätze kaum hervortreten ließ. Sein Beitrag zu Bildungspolitik in der letzten Konkret hindessen schien mir einfach derart grober Unfug zu sein, dass ich den Philologen gerne mal in die Einführungsvorlesung zur Soziologie der Schule stecken würde, kann er dann mal nachvollziehen wie "Leistung" in den Bildungseinrichtungen konstruiert wird und dass der Selektionsmechanismus der Schule alles andere als eine "Verschwörungstheorie" ist. Will er aber bestimmt nicht, denn der Dialektiker sieht die Welt ja wie sie ist! Interessant ist die aktuelle Ausgabe, wo ein Knilch dessen Namen nachzuschlagen es mir gerade nicht wert ist, Autonome, die versuchen die Aufwertung ihres Viertels durch das Anzünden von Autos abzuwenden, mit den Roten Khmer vergleicht. Ohne diese zweifellos recht hilflose Praxis jetzt verteidigen zu wollen, aber darf ich bei so viel anti-linker Agitation die Jungle World jetzt auch mit dem Stürmer vergleichen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber genug davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Eine keine Illustration zur Killerspiel-Debatte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SlHkEkIxETI/AAAAAAAAAK4/DBSsvLZiFxs/s1600-h/organisierter-amoklauf.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 302px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SlHkEkIxETI/AAAAAAAAAK4/DBSsvLZiFxs/s200/organisierter-amoklauf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5355312198991286578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5704919886750656729?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5704919886750656729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5704919886750656729' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5704919886750656729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5704919886750656729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/07/kotze.html' title='Kotze!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SlHkEkIxETI/AAAAAAAAAK4/DBSsvLZiFxs/s72-c/organisierter-amoklauf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8935341397326563384</id><published>2009-06-19T17:30:00.004+02:00</published><updated>2009-06-19T17:47:14.261+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Film'/><title type='text'>Queimada (1969)</title><content type='html'>Oder Auch "Burn!" in der amerikanischen Fassung. Ein großartiger Film mit einem wunderbaren Marlon Brando, der nebenbei noch Aufklärung über das Verhältnis von Lohnarbeit und Sklaverei leistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hSTl7HUXQnI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/hSTl7HUXQnI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8935341397326563384?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8935341397326563384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8935341397326563384' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8935341397326563384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8935341397326563384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/06/queimada-1969.html' title='Queimada (1969)'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1785738537446269466</id><published>2009-06-03T09:59:00.010+02:00</published><updated>2009-06-03T10:34:58.889+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='reaktionäre Scheiße'/><title type='text'>Gruseln am Mittwochmorgen</title><content type='html'>&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0bQ11MsZafc&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0bQ11MsZafc&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="240"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beindruckend dramatische Musik, und diese Stimme erst, irgendwie passt da der Bilderbuchlook garnicht. In dem Spot fehlt übrigens was. Die letzten 20 Sekunden wurden zensiert. Aus verlässlicher Quelle weiß ich, dass der Text so ging: "Und wappne dich für den finalen Kampf des Lichtes gegen die Dunkelheit, denn es naht eine Schlacht und ER wird dich rufen um auf seiner Seite zu kämpfen. Es müssen umkommen, Herr, alle deine Feinde! Die ihn aber liebhaben, müssen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Macht! (vgl. Richter 5, 31)"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na dann, auf in den heiligen Krieg gegen Kinderkrippen, EU-Beamten und &lt;a href="http://www.pbc-krefeld.de/homosexuell.html"&gt;Homosexuelle&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1785738537446269466?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1785738537446269466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1785738537446269466' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1785738537446269466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1785738537446269466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/06/gruseln-am-mittwochmorgen.html' title='Gruseln am Mittwochmorgen'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-455895933661538495</id><published>2009-05-29T00:24:00.012+02:00</published><updated>2009-07-09T20:44:57.992+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='reaktionäre Scheiße'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rassismus'/><title type='text'>"Unser Volk zuerst!" Plakatoffensive der Republikaner in Mainz</title><content type='html'>Hass ist wie Schnaps; er wärmt, brennt und vernebelt die Sinne. Hass empfinde ich, wenn ich die Wahlplakate der Republikaner sehen muss, die hier in Mainz zu hunderten hängen, in einem Ausmaß, dass mir fast schon die Sinne schwinden. Schön hoch hängen sie, in bauernschlauer Voraussicht, was sonst mit ihnen passieren würde. Das Programm ist klassisch; Völkischer Chauvinismus "Unser Volk zuerst!", Law and Order "Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit sind wählbar!", Rassismus und Islamophobie "Mainz darf nicht Istanbul werden!", sowie die übliche rechte Sozialdemagogie "Soziale Sicherheit für Deutsche!". Als besonderes Schmankerl noch dies:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.gsmport.net/gp/images/haberler/almanya/siyaset/mach_mich_nicht_an_Ali_B.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 280px; height: 431px;" src="http://www.gsmport.net/gp/images/haberler/almanya/siyaset/mach_mich_nicht_an_Ali_B.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;   Jaa, Thusnelda, wehre die schmutzigen Arabergriffel ab, die nach dir grabschen, im Namen der Reinheit deines teutschen Blutes! Nach "Antikapitalismus" von Rechts haben wir nun auch "Antisexismus" von Rechts. Daraus sollte man aber keine falschen Schlussfolgerungen ziehen: Dass die blonde Schönheit Thusnelda nämlich ansonsten ganz devot und stets verfügbar zu sein hat, wenn auch nur für ihr Teutonenherrchen, klärt uns das nächste Plakat auf:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.geo-net.net/4-34%29%20Lorz-Dateien/image004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 304px; height: 411px;" src="http://www.geo-net.net/4-34%29%20Lorz-Dateien/image004.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Warum können die Reps hier eigentlich ungehindert ihre Dreckskampagne machen? Schläft die hiesige Antifa? Immerhin bekommen die Reps hier in der Gegend stets an die 7 Prozent! Oder liegt es an ihrem Antideutschtum? Denn dass es sowas wie islamophoben Rassismus überhaupt gibt, der unter dem ressentimentgeladenen Deckmäntelchen einer sogenannten "Islamkritik" in Deutschland ziemlich salonfähig ist, wird ja aus diesem Lager immer wieder angezweifelt oder zu einem marginalen Phänomen erklärt. Dass verschiedene virulente Formen der gruppenspezifischen Menschenfeindlichkeit von der antideutschen Völkerpsychologie oftmals quasi "ethnisiert" werden (Deutsche = Antisemiten, Araber = Homophobe Sexisten) ist in diesem Zusammenhang auch nicht gerade hilfreich. Aber gut, darum geht es hier nicht. Auf der Seite der Reps heißt es:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Republikaner sehen sich nunmehr gezwungen, Sicherheitsteams einzusetzen, um die Plakate Tag und Nacht zu überwachen. “Wir werden vor der Gewalt politisch motivierter Extremisten nicht zurückweichen. Die Personen, die unsere Plakate zerstören, werden nunmehr so lange in Gewahrsam genommen, bis die Polizei eintrifft. Wir stellen Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt wieder her“, so der Spitzenkandidat der Republikaner, Stephan Stritter.&lt;/blockquote&gt; Vielleicht fasst sich ja trotz der ominösen Sicherheitskräfte noch irgendjemand ein Herz. Ein bisschen Zeit die Saubermänner der Reps etwas zu verunsichern und vielleicht auch ihre Kampagne in Unordnung zu bringen bliebe schließlich noch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-455895933661538495?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/455895933661538495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=455895933661538495' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/455895933661538495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/455895933661538495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/05/unser-volk-zuerst-plakatoffensive-der.html' title='&quot;Unser Volk zuerst!&quot; Plakatoffensive der Republikaner in Mainz'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3482729491235389009</id><published>2009-05-23T10:42:00.008+02:00</published><updated>2009-05-23T11:44:24.743+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Die Republik, die sich rein wusch.</title><content type='html'>Wie sich nun herausstellte, war der Todesschütze von Benno Ohnesorg, dessen Tod die Studentenrevolte der 68 anheizte, ein IM der Stasi. Was eine nützliche Erkenntnis für die antistalinistische Aufklärung gewesen sein könnte, fällt im Gegenwartsdeutschland aber auf einen fruchtbaren Boden anderer Art; Ein wunderbarer Dünger für all die, die die Schwarz-Blut-Goldenen Blumen der Reaktion züchten und Deutschland auf dem Weg zur "nationalen Normalität" verordnen. Eine Normalität, die natürlich ein Skandal ist. Denn, obwohl es keinerlei Hinweis darauf gibt, dass Kurras im Auftrag der Stasi handelte, als er Benno Ohnesorg erschoss, wird die neue Erkenntnis in allen möglichen Medien so verhandelt, als müsse man nun den Charakter des postfaschistischen Deutschlands neu verhandeln. Aber es bleibt: Benno Ohnesorg wurde von einem westdeutschen Polizisten erschossen, der die selbe autoritäre Prägung hatte wie seine Zeitgenossen, die gleiche Ausbildung und die selben Befehle empfing wie seine Kameraden. Dass er wie damals viele westberliner Sicherheitskräfte noch einen "Nebenverdienst" hatte, tut erstmal nicht viel zu Sache. Denn seine Tat führte er eben als Polizist der BRD aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weder ist die Studentenbewegung zu verklären, noch der DDR-Staat zu rechtfertigen. Doch die DDR ist Geschichte, sie wird nie wieder Menschen einsperren, foltern oder erschießen können. Im Gegenteil dazu die BRD, deren Apologeten und Ideologen, jetzt gerade, an diesem traurigen Feiertag, zu Höchstleistungen auffahren. Überall wird die Gemeinschaft gelobt, Zusammenhalt gepredigt und die Normalität gepriesen. Da passt es ganz gut, dass man die BRD implizit von einem ihrer Verbrechen freisprechen kann. Ja mehr noch! Man kann es jetzt dem bösen Bruder, der DDR anhängen, der sich ja bekanntlichermaßen nicht mehr wehren kann. Und auch die Studentenproteste, die in Deutschland zumindest in gewissen Kreisen eine Ablehnung von Autoritäten und Militarismus hinterlassen haben, kann man ein bisschen wie eine von außen ferngesteuerte Revolte darstehen lassen, die sich nicht an den Widersprüchen des postfaschistischen Deutschlands, sondern an einer bloßen Verschwörung des totalitären Feindeslandes entzündete. Auch wenn die Faktenlage dafür kaum ausreicht, da ist es wohl wie mit dem antisemitischen Gerücht: Worüber viel die Rede ist, daran muss auch was dran sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast ist es schon seltsam, dass gerade jetzt diese Papiere auftauchen und niemand genau weiß, wer den Fingerzeig gab. Pünktlich zum Feiertag wird der Schmutz und das Blut der Nestbeschmutzer weggeputzt und alles glänzt so wunderschön! Bleibt nur zu hoffen, dass es genug couragierte Menschen gibt, die auch in Zukunft die neue deutschnationale Harmonie stören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3482729491235389009?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3482729491235389009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3482729491235389009' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3482729491235389009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3482729491235389009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/05/die-republik-die-sich-rein-wusch.html' title='Die Republik, die sich rein wusch.'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2213764503384062352</id><published>2009-05-11T22:17:00.003+02:00</published><updated>2009-05-11T22:22:09.672+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Stalin vs Martians... WTF???</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gAfsSA6_GrE&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/gAfsSA6_GrE&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprachlos. I command you to dance!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2213764503384062352?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2213764503384062352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2213764503384062352' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2213764503384062352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2213764503384062352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/05/stalin-vs-martians-wtf.html' title='Stalin vs Martians... WTF???'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8942629888251720490</id><published>2009-05-10T02:15:00.004+02:00</published><updated>2009-05-10T02:20:42.197+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antisemitismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><title type='text'>Das Elend im deutschen Kabarett</title><content type='html'>Auch heute Nacht zieht es mich in das digitale Ghetto der Blogosphäre, in welcher ich sozial verträglich und folgenlos meinen halbwegs eloquenten Unmut über die Wirklichkeit, wie sie sich mir Tag für Tag darstellt, ausleben kann. Das heutige Thema: Kabarett. Deutsches Kabarett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer auch immer sich vor mir auf die Bühne stellt und Kabarett machen will, hat einen schweren Stand, denn ich bin mit dem zynischen, bissigen und überaus intelligenten Witz eines Georg Kreisler (über den ich auch mal was schreiben sollte) aufgewachsen. Auch wenn ich ihn nie auf der Bühne erleben konnte. Die Personen, die ich dann aber Live sehen durfte, hatten, besonders inhaltlich, zu meinem Leidwesen nicht im entferntesten etwas mit der Großartigkeit eines Kreisler zu tun. Ganz am Anfang dieser Pispers. Sich irgendwie links und kapitalismuskritisch geben, aber im Endeffekt hauptsächlich Moralin gegen Manager und Banker versprühen, was natürlich indirekt eine Kapitalismusapologie ist, unterstellt diese Rede doch implizit dass nur die Individuelle Gier das Gift im System sei, welches die ansonsten voll menschenfreundliche Marktwirtschaft so böse mache. Die Rede von irgendwelchen Parasiten, die sich nur durchfressen empfinde ich dann als blankes Ressentiment. Ganz toll auch die Parole, dass "wir alle" der Staat seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann heute in der Pfeffermühle: Manche Gags waren ja ganz lustig, und ein Statement fand ich sogar gut, in dem der Schutz von Nazis durch den Staat kritisiert wurde. Und die Merkel haben sie auch schön parodiert. Fein.  Aber dann würden nationalistische Ressentiments gegen Chinesen bedient und die Gefahr der gelben Bedrohung beschworen. Darufhin ein Lied über irgendwelche gierigen Gestalten, die ganz und gar sittlich entartet und betrügerisch veranlagt um das goldene Kalb tanzen. Wenn ich sowas höre, fühle ich mich plötzlich antideutscher als mir lieb ist. Und ähnliche Akzente wurden öfters gesetzt, man wünscht sich fast schon, dass doppelbödige Ironie im Spiel gewesen sei, welche man einfach nicht mitbekommen hat. Ach ja, Faschismus wurde auch mal wieder als bloße Dummheit verharmlost. Hatten wir ja noch nicht oft genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nunja. Zum Trost noch etwas Kreisler. Auch wenn ich an dieser Stelle nicht verstehe, was er gegen Schweine hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Georg Kreisler - Schwärmerei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufnahme „Lieder gegen fast alles“ (2002)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schwärme nun mal fürs Illegale.&lt;br /&gt;Für mich sind Gesetzbücher völlig ohne Sinn.&lt;br /&gt;Was legal ist, ist für mich das Abnormale.&lt;br /&gt;Danken Sie Gott, daß ich nicht Bundeskanzler bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schwärme nun mal für den Anarchismus.&lt;br /&gt;Mißachtung der Staatsgewalt nehme ich jederzeit hin.&lt;br /&gt;Ein anderer Ismus, den ich liebe, ist der Radikalismus.&lt;br /&gt;Danken Sie Gott, daß ich nicht Bundeskanzler bin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde die Vaterlandsliebe im Keime ersticken.&lt;br /&gt;Für mich wäre jedes wehrlose Land ein Paradies.&lt;br /&gt;Ich würde alle Regierung nach Sibirien schicken.&lt;br /&gt;New York für Fußgänger! Berlin für Genies!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schwärme nun mal für alle Sünden.&lt;br /&gt;Jede Verhöhnung des sogenannten Rechts macht mich frei.&lt;br /&gt;Und die Demokratie, die mir liegt, die muß ich erst finden.&lt;br /&gt;Dann wär' doch die Arbeitslosigkeit auf einmal vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde die Banken, die Börsen und die Finanzämter schließen,&lt;br /&gt;dann wär' auch die Umweltverschmutzung vorbei und das wäre doch nett.&lt;br /&gt;Wenn niemand Geld hätte, könnte auch niemand schießen -&lt;br /&gt;keine Sorge! Wir machen hier nur Kabarett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schwärmen nun mal fürs Illegale.&lt;br /&gt;Und wo wir Gesetze erblicken, da stellen wir uns blind.&lt;br /&gt;Wir halten die Mächtigen samt und sonders für Schweine.&lt;br /&gt;Und was Europa betrifft - daß ich nicht weine!&lt;br /&gt;Sind Sie anderer Meinung? Dann tun Sie das eine:&lt;br /&gt;Danken Sie Gott, daß wir nicht Bundeskanzler sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8942629888251720490?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8942629888251720490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8942629888251720490' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8942629888251720490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8942629888251720490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/05/das-elend-im-deutschen-kabarett.html' title='Das Elend im deutschen Kabarett'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8470213562205057577</id><published>2009-05-06T13:00:00.007+02:00</published><updated>2009-05-06T13:30:49.872+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><title type='text'>Ein Hölzchen entzünden - Strike the Match in Wiesbaden</title><content type='html'>Ich bin ja ohnehin nicht so der Freund von Latschdemos, aber die "Kommunistische Demo" des Strike the Match Bündnisses in Wiesbaden war dann doch ein ganz besonderer Tiefpunkt. Nicht nur, dass die Demo hauptsächlich als ein mäßig besuchter subkultureller Szeneevent für Antifas und Kiddiepunks daherkam. Sie war auch noch schlecht organisiert, brauchte ewig bis sie sich überhaupt vom Versammlungsort weg bewegte, und dann funktionierte die Mikrophonanlage nicht, wodurch auf winzige Plastemegaphone ausgewichen werden musste, die noch nicht mal ausreichten um die bescheidene versammelte Menge zu beschallen. Ich wollte irgendwas sinnvolles tun und beim Tragen eines Transpis helfen. Hätte ich das mal gelassen, denn der Spruch auf dem Transparent war mal wieder bezeichnend für das Weltbild einiger Antifas: "Aufklärung - Fighting Barbarism since 1750". Dass die Aufklärung die liberale Ideologie hervorbrachte, die Ideologie des modernen Kapitalismus und des modernen Nationalstaates, welche bekanntlicher maßen der Barbarei nicht entgegengesetzt waren, sondern sie stets als immanenter Moment mit sich herumschleppten, ist manchen vermutlich zu weit gedacht. Naja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.salonrouge.de/images/zivilisation.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 350px;" src="http://www.salonrouge.de/images/zivilisation.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Mit der Aufklärung gegen die Stammler!)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Demosprüche waren dann das übliche, leider auch ziemlich viel alberner Käse wie "Das Salz in der Suppe - die militante Gruppe!". Leider hatte man abfilmdenden Nazis wenig entgegenzusetzen. Die Redebeiträge waren dann ganz okay, wurde viel richtiges gesagt, wenn man es denn verstehen konnte. Allerdings wurde von Kapitalismus mal wieder thematisiert, als handle es sich bloß um eine Art Ideologie, die man nur richtig "aufklärerisch" kritisieren müsse, um ihr zu begegnen. Als Herrschaftsverhälniss zwischen Kapitalisten und Lohnabhängigen wurde es nicht verhandelt. Aber Arbeiter und Arbeiterinnen sind ja nich mehr Hip in Antifaland, sind ja eh alles Faschisten. Erheiternder Höhepunkt war ein Pamphlet, gegen vulgäradornitische Antifas und für das nun wirklich richtige Dagegensein, welche eine antideutsche? postantideutsche? postlinke? Sektierergruppe verteilte. Neben selbstgerechten Geschwurbel und ein paar linksradikalen Allgemeinplätzen bestand der Inhalt im wesentlichen darin, dem Leser oder der Leserin zu verklickern, dass die VerfasserInnen immer einmal kritischer seien als er oder sie. Was man nicht alles tut, um den Abstand vom Pöbel möglichst groß zu halten. Dann latschte die Demo auch unter spärlichem Parolenrufen wieder los. Wenig später kamen wir dann am Bahnhof an, wo sich der Haufen wieder zerstreute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück konnte jedoch am nächsten Tag der Naziaufmarsch verhindert werden, was mich wieder versöhnlicher stimmte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8470213562205057577?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8470213562205057577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8470213562205057577' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8470213562205057577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8470213562205057577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/05/ein-holzchen-entzunden-strike-match-in.html' title='Ein Hölzchen entzünden - Strike the Match in Wiesbaden'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-392228537772091771</id><published>2009-05-06T09:54:00.004+02:00</published><updated>2009-05-06T10:11:00.325+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Deutschland und seine Nazis</title><content type='html'>Dass sich Nazis als Saubermänner fühlen, die auch in der Nachbarschaft am liebsten mal ordentlich aufräumen würden, um all das zu verjagen oder zu töten, was ihr Blut und Boden beleidigt ist bekannt. Dass sowas immer wieder zu Opfern führt auch, so wie vor einem Jahr ein Obdachloser und Alkoholiker in Templin. Die Täter wurden jetzt &lt;a href="http://rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_05/templin_mord__urteile.html"&gt;"zu hohen Haftstrafen verurteilt"&lt;/a&gt;. Schön und gut. Wer sich den Artikel bis zum Schluss durchliest wird ein besonderes Schmankerl feststellen: "Zudem wurde das Trinken im öffentlichen Raum unter Strafe gestellt". Effektiv führt so ein tödlicher Übergriff auf ein Mitglied einer marginalisierten Minderheit dazu, diese Minderheit noch weiter zu kriminalisieren, als es ohnehin der Fall ist. In Zukunft dürfen nun somit auch ganz offiziell die grünen Hooligans trinkende Obdachlose wegkegeln und die Nazen können sich nächstes mal sogar als vollstrecker des guten teutschen Gesetzes verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallelujah, Deutschland, wie Scheiße bist du eigentlich?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-392228537772091771?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/392228537772091771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=392228537772091771' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/392228537772091771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/392228537772091771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/05/deutschland-und-seine-nazis.html' title='Deutschland und seine Nazis'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1700591888621007034</id><published>2009-04-17T18:17:00.006+02:00</published><updated>2009-05-06T13:33:49.158+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Strom und Rausch... die nächste</title><content type='html'>Bald ist's wieder Zeit für Strom und Rausch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/stromundrausch"&gt;Klick!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://img14.imageshack.us/img14/6257/strom3.jpg" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1700591888621007034?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1700591888621007034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1700591888621007034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1700591888621007034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1700591888621007034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/04/bald-ists-wieder-zeit-fur-strom-und.html' title='Strom und Rausch... die nächste'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1997141945423522030</id><published>2009-04-14T15:48:00.007+02:00</published><updated>2009-04-14T17:14:33.092+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antifaschismus'/><title type='text'>Naziaufmarsch am 1. Mai in Mainz verhindern!</title><content type='html'>Nicht nur in Hannover, sondern auch in Mainz wollen am 1. Mai die Nazis marschieren und und ganz in guter deutscher Tradition die nationale "schaffende" Arbeit gegen die jüdische "raffende" Arbeit mobilisieren. Sage und schreibe drei Bündnisse haben sich zu Gegenaktivitäten formiert. Einmal &lt;a href="http://wirstellenunsquer.blogsport.de/"&gt;"Wir stellen uns Quer!"&lt;/a&gt;, ein eher breites Bündnis, mit dem Ziel die Veranstaltung durch Blockaden zu verhindern - was ich eine ziemlich gute Sache finde. Von diesem hat sich ein Bündniss von bürgerlichen Pappnasen rund um schmierige Jusokader abgespalten, bei dem sich auch liberale und religiöse wohlfühlen können, denen der Aufruf zu Blockaden schon zu extrem ist. Die können sich dann bei der üblichen Schönfärberei, ("Mainz ist eine weltoffene Stadt. Hier leben über 200.000 Menschen unterschiedlichster Kultur, Herkunft oder Lebensweise friedlich zusammen") in dem Bewusstsein sonnen, dass die Nazis auf jedenfall die schlechteren Patrioten sind. Eine Verlinkung ist unnötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein dediziert antifaschistisches Bündnis, &lt;a href="http://mai.blogsport.de/"&gt;"Strike the Match"&lt;/a&gt; gibts auch noch, dass am Tag davor gegen Nazis, Deutschland und Arbeitswahn demonstriert und den bürgerlichen Antifaschismus, sowie Vorstellungen von "guter Arbeit" kritisiert. Inhaltlich garnicht schlecht, wenn ich auch einige Akzentente falsch gesetzt finde. Aber gut das war ja auch zu erwarten. Unterstützenswert ist es allemal. Der Nazi-Aufmarsch wurde jetzt allerdings erstmal verboten, was aber nichts heißen muss. Falls er doch stattfinden wird, du anreisen willst und Pennplätze brauchst, könnte ich möglicherweise was organisieren. Email an: pxlutopia.gmail.com (ja, pxl, nicht pixel!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insert markige Parole hier! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schönen Tag noch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wirstellenunsquer.blogsport.de/"&gt;&lt;img src="http://wirstellenunsquer.blogsport.de/images/300x200.jpg" alt="Wir stellen uns quer!" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mai.blogsport.de/"&gt;&lt;img src="http://mai.blogsport.de/images/1mai09.gif" alt="Naziaufmarsch am 1. Mai in Mainz zum Desaster machen" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1997141945423522030?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1997141945423522030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1997141945423522030' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1997141945423522030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1997141945423522030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/04/naziaufmarsch-am-1-mai-in-mainz.html' title='Naziaufmarsch am 1. Mai in Mainz verhindern!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2014369696415129794</id><published>2009-04-14T15:32:00.003+02:00</published><updated>2009-04-14T15:40:19.207+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Interessanter Artikel zur Tibet-Problematik</title><content type='html'>In der Graswurzelrevolution, deren Artikel ja zumindest meiner Meinung nach sehr schwankende Qualität haben, gab es vor kurzem einen interessanten &lt;a href="http://www.graswurzel.net/337/tibet.shtml"&gt;Artikel&lt;/a&gt; zur Tibet-Problematik, der auf einige spannende Aspekte dieses Themas eingeht. Lesenswert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2014369696415129794?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2014369696415129794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2014369696415129794' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2014369696415129794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2014369696415129794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/04/interessanter-artikel-zur-tibet.html' title='Interessanter Artikel zur Tibet-Problematik'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3855082931403458111</id><published>2009-04-05T23:13:00.008+02:00</published><updated>2009-04-05T23:33:11.552+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Netzfund: Kommunikationsguerilla?</title><content type='html'>Da soll sich jede ihren eigenen Reim drauf machen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Auf die Bilder klicken zum Vergrößern!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://img165.imageshack.us/img165/9104/ups.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 297px; height: 711px;" src="http://img165.imageshack.us/img165/9104/ups.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://img155.imageshack.us/img155/1905/huch.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 398px; height: 500px;" src="http://img155.imageshack.us/img155/1905/huch.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3855082931403458111?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3855082931403458111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3855082931403458111' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3855082931403458111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3855082931403458111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/04/netzfund-kommunikationsguerilla.html' title='Netzfund: Kommunikationsguerilla?'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1346091976857163143</id><published>2009-04-05T22:52:00.006+02:00</published><updated>2009-04-08T01:44:14.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Notizen aus der ideologischen Moderne</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/15/01-Krise-Wut"&gt;Wut ohne Empfänger&lt;/a&gt; - Dieser Zeit-Artikel von Jens Jessen ist in doppelter Hinsicht interessant. Zum einen natürlich aus ideologiekritischer Perspektive, aber er spricht auch etwas Wichtiges über die aktuellen Proteste gegen die Krise aus: Dass ihre ProtagonistInnen, zumindest die breite Masse, keine revolutionäre sind, die den Kapitalismus abschaffen wollen. Sondern bloße steuerzahlende Bürger, die sich vom sozialen Niedergang bedroht sehen und eine Art moralische Ökonomie einfordern. Keine Revolution in Zeiten der Krise. Nur ein Aufstand, der nach einer Intervention der politischen Klasse schreit. Das Feindbild ist der Banker: Zu gierig soll er sein und sich nicht dem Allgemeinwohl unterordnen. Auf verschiedenen Bilderstrecken sah man Photos von gehängten Bankerpuppen. Dies erinnert nicht zufällig an den Antisemitismus, der schon immer der Fallstrick der moralischen Ökonomie war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch warum ist das so? Jens Jessen kommt zu dem Schluss, dass dies auch daran liege, dass durch den Niedergang des realexistierenden Sozialismus eine Alternative zum Kapitalismus undenkbar geworden sei. Weshalb sich Unmut über die Zumutungen des Kapitalismus auch nur als bloße Moral entladen kann - Was von Jenssen begrüßt wird, der ganz bürgerlicher Ideologe, vor wenigem mehr Angst zu haben scheint als einem Ende dieses Systems, dass tagtäglich Menschen objektiviert und zermalmt. Damit dieses Ende möglichst nie Eintritt soll ein ideologischer Neuanfang von Seiten der Kapitalisten (Ja, auch Manager sind Kapitalisten, denn sie haben Verfügungsgewalt über Kapital und organisieren die kapitalistische Ausbeutung) helfen die Verhältnisse zu perpetuieren, welcher durch eine Demutsgeste der "Verursacher" und die wunderbare christliche Barmherzigkeit, also die üblichen paternalistische Geste, Brotkrumen die man vor den Pöbel wirft, eingeleitet werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich in der Welt selbst in der Krise, die die Aussicht so vieler auf einen bescheidenen Wohlstand vernichtet, kein Aufstand gegen Nation und Kapital erhebt, ist für einen Sozialrevolutionär bitter. Doch angesichts des ideologischen Bombardements, dem die vielfach gespaltene Arbeiterschaft ausgesetzt ist, auch kaum ein Wunder. Eine Arbeiterklasse die sich nicht als solche erkennt wird sich auch nicht erheben. Doch die Krise erzeugt dennoch Risse und Spalten in der ideologischen Fassade und dem Märchen, der Kapitalismus diene einer Art allgemeinem Wohl. Warum sonst sollten sich die ganzen Schaumschläger von Jenssen bis Köhler, sonst seit Monaten gezwungen permanent Schaum zu schlagen, um die sozialen Hierarchien zwischen Oben und Unten zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dass diese Krise trotz allem Möglichkeiten für linksradikale, libertäre und kommunistische Agitation liefert. Es gilt die Marktgläubigkeit sowie wie die Hoffnung auf paternalistische Intervention von Seiten der Herrschenden zu untergraben, die Utopie des libertären Kommunismus zu propagieren und eine falsche Kritik des Sozialismus zurückzuweisen: Solche nämlich, die das Scheitern des realexistierenden Sozialismus nicht auf strukturelle Gründe zurückführt; Wie etwa den elitaristischen und autoritären Charakter des Lenininismus und Stalinismus, oder die Tatsache, dass die realsozialistischen Staaten überhaupt nicht in einem entwickelten Kapitalismus entstanden, sondern dessen Entwicklung erst in einer gewaltsamen nachholenden Modernisierung nachahmten (nachahmen mussten?), und auch darüber hinaus in vielerlei Hinsicht in (staats-)kapitalistischen (Wert-)Formen verfangen blieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt zu verdeutlichen, dass dieser Sozialismus eben kein Kommunismus war, und auch die verbleibenden "kommunistischen" Diktaturen wenig mehr mit dem Kommunismus gemeinsam haben, als eine zur staatstragenden Rechtfertigungsrhetorik verkommene Phraseologie. Mag es auch einigen GenossInnen zu den Ohren heraus kommen: Auch die Erinnerung an libertäre, antistaatliche, Erscheinungsformen des Sozialismus sollte man versuchen der Allgemeinheit zurück ins Gedächtnis zu rufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für globale Anarchie und globalen Kommunismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und einen schönen Abend dazu!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1346091976857163143?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1346091976857163143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1346091976857163143' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1346091976857163143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1346091976857163143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/04/notizen-aus-der-ideologischen-moderne.html' title='Notizen aus der ideologischen Moderne'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5347261931081319686</id><published>2009-03-03T22:28:00.006+01:00</published><updated>2009-03-03T22:58:18.232+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Pause und was zum Spielen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Liebe LeserInnen, da mein Privatleben im Augenblick leider, oder eher erfreulicherweise, sehr viel Zeit beansprucht, bleibt dieser Blog gerade etwas auf der Strecke. Es stehen nicht nur Beiträge aus, sondern auch Antworten auf Kommentare. Das tut mir leid. Aber ich tauche bestimmt wieder aus der Versenkung auf. Wer aber vor lauter Sehnsucht garnicht weiß was er oder sie machen soll, bis es so weit ist, der/dem kann ich zumindest ein kleines Trostpflaster empfehlen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.zak2.org/zak2/cms/front_content.php"&gt;Zak McKracken 2 - Between Space and Time&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zak McKracken war ein Klick and Point Adventure aus der "Guten Alten Zeit" von Lucasarts und gehört mit Titeln wie Monkey Island, Day of the Tentacle oder Maniac Manson zu den Spielen, die viele gealterte Gamer heute in Nostalgie verfallen lässt und auch auf jüngere Menschen wie mich noch Anziehungskraft ausüben.Viele Jahre später entwickelten Adventure-Enthusiasten und Fans einen inoffiziellen Nachfolger, der seit fast einem Jahr fertig ist und den man kostenlos auf der oben verlinkten Seite runterladen kann. Voll animiert, musikalisch untermalt und synchronisiert. Und meiner Ansicht nach mit dem wunderbaren Charme eines klassischen Adventures versehen. Man könnte jetzt enthusiastisch über diese "freie Assoziation" im Internet werden, die ein nicht warenförmiges und frei verfügbares Gut geschaffen hat. Jedoch muss man dazu sagen, dass das Ganze natürlich auch bestends als Visitenkarte für junge Spielentwickler geeignet ist und insofern nicht unbedingt außerhalb einer kapitalistischen Logik steht. Egal. Kostenlos ist es trotzdem und es macht wirklich Spaß. Einen schönen Abend noch!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.zak2.org/zak2/cms/upload/screenshots/screenshot_2D_3.jpg" width="245" height="164"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5347261931081319686?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5347261931081319686/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5347261931081319686' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5347261931081319686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5347261931081319686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/03/pause-und-was-zum-spielen.html' title='Pause und was zum Spielen'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1700540985533662643</id><published>2009-01-30T08:27:00.012+01:00</published><updated>2009-01-30T15:02:47.676+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der letzte antideutsche Student'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Der letzte antideutsche Student III : Argumentiert nicht, predigt!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 197px; height: 274px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der letzte antideutsche Student ist ratlos. Denn: Seine Artikel werden meist nur von deutschen Linken gelesen. Die deutschen Linken aber sind: Die wahren Nazis. Denn die Nazis waren: Nationale Sozialisten. Sozialisten sind Linke. Also waren die Nationalsozialisten: Nationale Linke. National meint: Deutsch. Also sind: Deutsche Linke: Nationalsozialisten. q.e.d. Kann halt nicht jeder so pfiffig sein und sich ein Anti vors Deutsch kleben! Aber mit Nazis: Redet man nicht. Nazis sind: Bomberziele. Daher muss sich der letzte antideutsche Student wohl: Eine neue Zielgruppe aussuchen. Doch wen? Prompt hat er eine Idee! Warum nicht Katholiken? Die haben schon vor fast 1000 Jahren erkannt, wie man mit den &lt;s&gt;Musels&lt;/s&gt; islamistischen Klerikalfaschisten am besten umgeht! Ganz frühe Antifaschisten sozusagen. Schade, dass die: Noch keine Bomben hatten. Auch der Papst ruft zur Solidarität mit den Juden auf! Eine weitere progressive Kraft ist ausgemacht! Doch wie schreibt man für Katholiken? Fragend schlägt der letzte antideutsche Student die heilige Schrift auf und entdeckt: Noch mehr apodiktische Setzungen als in der Bahamas! Das beginnt ja besser als gedacht! Da wirft er sich schon eine Stola über und beginnt flammend zu predigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vernunft, das ist, wenn man vernünftig ist! Und vernünftiger als die partielle Vernunft, das ist nur ist die totale Vernunft! Und diese spricht durch mich: Entzündet ein Feuer in der ganzen Welt, auf dass es verzehren möge die reaktionären Untermenschen, gefangen vom totalen Verblendungszusammenhang Satans! Keinen Halt wird es machen vor Kulaken oder Vegetariern oder den Jüngern falscher Propheten sei es Muhammad auch sei es Lafontaine! Haltet jenen die Lanze, die mein Werk tun, denn es ist gut! Und hat die göttliche Flamme das Menschmaterial erst eingeschmolzen, gießet sie in die Form des Vernunftmenschen, der die absoluten Werte erkennt und sie bejaht: Dass kein Mensch Würde hat, bevor er nicht eine Scheckkarte und ein beheizbares Wasserklo und eine Lohnsteuerkarte sein eigen nennt! Dass wer NEIN sagen will erst einmal laut JA sagen muss! Und dass, wer vor diesem seinen Verstand verschließt halt erst einmal unfreiwillig für die Alte Welt in den Höllen der Sweatshops und Uranminen zu schuften hat, bis er es dann freiwillig tut! Er wird es uns noch danken, wenn wir ihm eines Tages den Kommunismus einführen! Wenn in einer gewaltigen Apokalypse der Vernunft sämtliche pluralen Personalpronomen vernichtet werden und an ihre Stelle ein gewaltiges "ICH" tritt! Und wer dies nicht sehen will, der ist ein Feind der Vernunft und der Schöpfung und den trete man in den Staub, denn wie es heißt im heiligen Buch: "Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis ich sie nicht umgebracht habe!" Amen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, sagt sich der letzte antideutsche Student, während er sich den Speichel aus dem Mundwinkel wischt, das war ja gar nicht so schlecht für den Anfang. Und auch wir sollten uns manchmal neue Freunde suchen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Eine Stimme für den antideutschen Widerstand! Der letzte Antideutsche Student wird jetzt auch gelesen:&lt;/span&gt; &lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="85"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=6441281-63a"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=6441281-63a" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="85"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.divshare.com/download/6441281-63a"&gt;Downloadlink&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1700540985533662643?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1700540985533662643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1700540985533662643' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1700540985533662643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1700540985533662643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/der-letzte-antideutsche-student-iii.html' title='Der letzte antideutsche Student III : Argumentiert nicht, predigt!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s72-c/antid.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1552366064335790518</id><published>2009-01-27T22:01:00.005+01:00</published><updated>2009-01-27T22:34:40.239+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Kleiner Ambient-Track zum Chillen</title><content type='html'>&lt;style&gt;.fandalismtable {background:black;border:solid;text-align:center;font-family:arial,helvetica;font-size:8pt;border-width:1px;width:150;height:100} .fandalismfont{color:white}&lt;/style&gt;&lt;table border=0 height=100 width=150 cellpadding=2 cellspacing=0 bgcolor=ffffff class="fandalismtable"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="fandalismfont"&gt;&lt;strong&gt;Laub und Äste&lt;/strong&gt; by Pixelutopia&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;embed src="http://www.fandalism.com/player/mp3playerdarksmallv3.swf?audioPath=http://www.fandalism.com/songs/laub%5Fund%5Faeste1%2Emp3&amp;autoStart=no" quality="high"  width="210" height="25" name="mp3playerdarksmallv3" align="middle" allowScriptAccess="sameDomain" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="fandalismfont"&gt;&lt;a target=_blank href="http://www.fandalism.com/index.cfm?songid=226626" class="fandalismfont"&gt;Fandalism Free MP3 Hosting&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte vor Weihnachten mal wieder Zeit etwas Musik zu machen. Das Ganze war ein Geschenk für mir wertvolle Menschen, aber auch die Öffentlichkeit soll davon nicht verschont bleiben ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://forum.electronicattack.de/download.php?fileid=252"&gt;Hier kann Mensch die MP3 runterladen.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1552366064335790518?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1552366064335790518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1552366064335790518' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1552366064335790518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1552366064335790518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/kleiner-ambient-track-zum-chillen.html' title='Kleiner Ambient-Track zum Chillen'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7335174891000000386</id><published>2009-01-26T13:22:00.018+01:00</published><updated>2009-01-28T17:43:22.052+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><title type='text'>Fallout 3? Rockt nicht! [Achtung Spoiler]</title><content type='html'>Um gleich eine Sache klar zu stellen: Fallout 3 ist kein schlechtes Spiel. Wirklich nicht! Es hat ein paar nette Ideen, großartigen Soundtrack, tolle Graphik und man kann Gegner in viele kleine Stücke zerschießen. Wenn man nicht gerade die deutsche Version spielt. Aber nachdem ich es nun durchgespielt habe, ist mein Urteil leider eher mäßig euphorisch: Joah, das war ganz nett. Mehr nicht.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Woran liegt das? Nun, zum einen hat das Spiel Macken in Sachen Gameplay. Ein Feuergefecht bedeutet oftmals, dass man seinen Gegnern mehr oder weniger sekundenlang gegenübersteht und Kugeln um Kugeln in ihre Körper pumpt, während man selbst ebenfalls mit Kugeln gespickt wird. Sowohl Spielercharakter als auch dessen Antagonisten  halten einfach viel zu viel aus. Schleichen funktioniert auch nicht in nachvollziehbarer Art und Weise. Mal scheinen einen die Gegner geradezu zu riechen, mal bemerken sie einen nicht, obwohl man sich ihnen in Sichtlinie und auf offenem Feld nähert. kein Vergleich zu Thief, auch DeusEx  hat das besser gemacht. Aber das ist alles nicht so tragisch. Was mich indessen stört, ist dass Fallout 3 einfach keine befriedigende Story hat. Und das ist schlecht. Besonders für ein Rollenspiel, oder Action-Rollenspiel oder was auch immer Fallout sein will.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dabei beginnt Fallout 3 so vielversprechend. Der Anfang, der das Leben in einem Überlebensbunker schildert, ist gut inszeniert und macht Lust auf mehr. Auch der weitere Storyverlauf ist erstmal nicht schlecht und hat durchaus atmosphärische Höhepunkte. Aber bald wird klar, welche schwächen Fallout hat: Die Welt ist einfach unglaubwürdig und entsetzlich pseudoböse, die Story nicht wirklich toll. Es mögen zwar überall Skellete herumliegen und allerlei Orte hübsch mit Gedärmen und menschlichen Gliedmaßen drapiert sein, aber den Horror einer auf Barbarei reduzierten Welt fängt es nicht ein. Statt dessen wirkt das Bludbad eher wie die präpubertäre Gewaltphantasie eines Sechsjährigen, der seine Bilder fleißig mit rotem Buntstift vollkritzelt. Subtilität? Fehlanzeige.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SX215ueVrhI/AAAAAAAAAJo/axmZY2N8Gqc/s1600-h/metzel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SX215ueVrhI/AAAAAAAAAJo/axmZY2N8Gqc/s400/metzel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295588740190023186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; Ähnlich simpel gestrickt sind auch die Entscheidungen, die man im Spiel trifft. In The Witcher etwa muss man tatsächlich unangenehme Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen einen beschäftigen und die oftmals in einer Grauzone liegen. Bei Fallout dagegen hat man grob gesagt die Wahl sich entweder wie ein vollkommen egozentrisches Kind zu verhalten, dem Empathie genauso abgeht wie die Erkenntnis, dass man auch mit Diplomatie seine Ziele erreichen kann. Oder man handelt eben einigermaßen normal, wobei eigentlich immer klar ist was moralisch gegeben wäre. Damit macht man auch nie was verkehrt, keine unangenehmen Überraschungen oder unvorhergesehene Konsequenzen. Niemals wird man hintergangen, es gibt kein echtes Dilemma. Dabei wäre doch die Postapokalypse mit ihrem Not und ihrem Elend ein Ort, an dem man wunderbar Grauzonen thematisieren könnte. Während ich im Vorgänger noch Waffenhändler überfiel, weil ich ohne ihre Munition keine Chance sah überhaupt meine überlebenswichtige Mission zu erfüllen, kann man bei Fallout 3 selbst in den höheren Schwierigkeitsgraden problemlos den tadellosen Helden spielen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Die Bösewichter machen es einem in der Regel auch einfach. Entweder lassen sie einem einfach keine Wahl indem sie den Spielercharakter grundlos angreifen oder sie sind einfach derartig hassenswert und offensichtlich verdorben, dass es einem kein Problem bereitet sie richtig einzuordnen. Und wer nicht komplett dem Bösen verfallen ist, den kann man mit etwas gutem Willen und rhetorischem Talent auch wieder zum rechten Weg zurückführen. Da passt es nur ins einfältige und klischeehafte Bild, dass einer der Hauptantagonisten ein durchgedrehter Supercomputer ist, der mit einem künstlichen Supervirus den Landstrich entvölkern will. Diesen kann man übrigens in einem lächerlich banalen Wortgefecht dazu überreden sich selbst zu sprengen. Sollte es einem mal nicht klar sein, was gerade richtig und was falsch war - eine Anzeige, dass man "Karma" hinzugewonnen oder verloren habe macht es einem nachträglich klar.    &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich denke dies hat auch damit zu tun, dass die Welt von Fallout nicht "materialistisch" ist - ohne den Begriff jetzt überstrapazieren zu wollen, aber ich glaube ich kann erläutern was ich damit meine: Die Sklaverei ist in Fallout 3 nicht eine wahrscheinliche Wirtschaftsform einer auf Subsistenz und täglichen Überlebenskampf reduzierten Menschheit - sie ist Werk einzelner böser Menschen die man bestrafen kann. In Fallout 3 ist zwar die die Welt unter gegangen, die bürgerliche Gesellschaft bleibt aber bestehen und jeder Überlebende ist eine kleine Ich-AG. Unter weitgehender Ausblendung von reproduktiven Zwängen  freilich. Man kann Personen alles klauen was sie haben, sie verhungern nicht. Patriachale Hierachien, Rassismus, Sexismus, kollektive Ausgrenzung und Zuschreibung - all dies kommt in Fallout höchstens am Rand vor und wird zugunsten von einfachen Freund-Feind Schemata vernachlässigt. Sogar The Witcher, das selbst teils an Sexismus krankt, hat in dieser Hinsicht wesentlich mehr zu bieten und ist auch gleich viel interessanter.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; Daraus folgt dann dieser platte Moralismus, bei dem die Bösen böse sind weil sie eben böse sind. Die verrückten "Raider" die quasi als böse Punks marodierend und planlos mordend durchs Land ziehen, die "Supermutanten" die nicht viel mehr als Orks mit Uzis sind, oder die Enklave, die als patriachal-militaristischer Verein das böse Gegenstück zu der "Bruderschaft des Stahls" sind. Obwohl eigentlich garnicht klar ist, warum die einen jetzt nun besser sein sollen als die anderen. Die einfache Antwort: Der Enclave geht es um nur um die Macht während die Anderen den "guten Kampf kämpfen". Klar, da keine der beiden Parteien in dem Fallout-Wunderland irgendwie Ausbeutung betreiben müssen um ihre tolle Waffentechnologie und ihre Truppen zu unterhalten, muss man der einen Partei einen (sinnlos) schlechten und der anderen Partei einen (mehr oder weniger) guten Charakter geben, da man den Gegensatz nun mal braucht. Gekünstelt wirkt es allemal.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SX22PxQbucI/AAAAAAAAAJw/Ld1regqm8QE/s1600-h/joy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SX22PxQbucI/AAAAAAAAAJw/Ld1regqm8QE/s400/joy.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295589118894127554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; Der Rassismus wird in Fallout zwar gestreift, und zwar im Zusammenhang mit den Ghulen, durch Strahlung entstellten Menschen. Doch hier wird Rassismus eher als ein Missverständnis verhandelt, das daraus resultiert, dass die Ghule nunmal wie Monster aussehen und optisch kaum von ihren raubtierhaften Vettern, den "Wilden Ghulen" zu unterscheiden sind, die wiederum definitiv nicht mehr als Monster darstellen. Auch Armut kommt in Fallout 3 nur vor um dem Spielercharakter Gelegenheit zu geben sich als edler Spender zu betätigen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Moralismus steigert sich mit dem Finale zu einem schlicht affigen Schicksalspathos. So hat man die Wahl sich entweder selbst aufzuopfern, um einen verstrahlten aber lebensrettenden Mechanismus zu aktivieren, oder einer anderen Person den Vortritt zu lassen und selbst zu überleben. Einen aufgrund seiner Mutation gegen die Strahlung unempfindlichen Begleiter die Aufgabe erledigen zu lassen ist nicht möglich - diese Möglichkeit wird von diesem mit Verweis auf die Schicksalhaftigkeit des Moments zurückgewiesen. In der binären Welt von Fallout bist du entweder Märtyrer oder Feigling, viel mehr gibt es nicht. Das Spiel endet, war man einigermaßen gut, mit einer Lobesrede die die Werte des Spielercharakters wie "Ehre und Aufopferung" preist und dabei auf die (man hätte es ahnen können) christliche Moral referiert. Da möchte man doch kotzen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Insgesamt ist Fallout 3, wie bereits gesagt, dennoch ein gutes Spiel. Ich mochte einige Ideen, wie den Kult der die Atombombe von Megaton anbetet, die Kinderkommune Lamplight oder den riesigen Kampfroboter, der einen am Schluss gegen die Enclave hilft und dabei markige antikommunistische Propagandasprüche aus der Zeit des großen Krieges schmettert. Und es gibt noch einiges was man in dem Spiel erforschen und entdecken kann. Trotzdem wurden meine Erwartungen einfach nicht erfüllt. Schade.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7335174891000000386?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7335174891000000386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7335174891000000386' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7335174891000000386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7335174891000000386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/fallout-3-rockt-nicht.html' title='Fallout 3? Rockt nicht! [Achtung Spoiler]'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SX215ueVrhI/AAAAAAAAAJo/axmZY2N8Gqc/s72-c/metzel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-9174323780705594887</id><published>2009-01-22T00:10:00.005+01:00</published><updated>2009-01-22T00:22:35.432+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Ninja 2 - Stalins Klon in geheimer Mission</title><content type='html'>Zur Auflockerung mal wieder etwas Quatsch. Soviet-Ninja im Kampf gegen den amerikanischen Imperialismus. Außen schwarz. Innen rot. Den Film scheint es tatsächlich zu geben. Ein neues (altes?) Role-Model für unsere wackeren Antifaschisten der alten Schule?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/f6xt0ebqt60&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/f6xt0ebqt60&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das selbe gibts nochmal unter Verkehrung der ideologischen Vorzeichen. Leider nicht ganz so komisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/67S99ZgIYbw&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/67S99ZgIYbw&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-9174323780705594887?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/9174323780705594887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=9174323780705594887' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/9174323780705594887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/9174323780705594887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/ninja-2-stalins-klon-in-geheimer.html' title='Ninja 2 - Stalins Klon in geheimer Mission'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2400349344614995872</id><published>2009-01-21T16:50:00.013+01:00</published><updated>2009-01-22T18:39:37.233+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Gedanken zu Verkürzungen, Personifizierung und Moral</title><content type='html'>In bestimmten Kreisen der Linken wird ja (zumeist moralisch vorgetragene) Kritik an bestimmten Konzernen und deren Praktiken gegenwärtig sehr schnell als "verkürzte Kapitalismuskritik" oder als schon tendenziell antisemitisch, da "personalisierend", abgelehnt. Dabei scheint allerdings oftmals eine schiefe Denkart am Werk zu sein, die ich in diesem Artikel kritisieren möchte. Dass es genug selbsternannte Linke gibt, deren Kritik am Kapitalismus sich vollkommen in der Kritik an bestimmten Konzernen erschöpft, ist mir klar. Aber darum geht es hier nicht. Dieser Artikel ist vielleicht mehr ein "Suchen" als ein "Ich habe gefunden", daher bitte ich, eventuelle Denkfehler aufs schärfste zu kritisieren.&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Stellen wir uns zunächst einmal folgende Situation vor, die vermutlich einigen von uns bekannt vor kommen wird: Person A (Gemäß der stereotypen Gender-Strukturen der Linken mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine 3.Welt-Laden-Tante mit Dreadlocks) spricht auf einer Party über die ausbeuterischen Praktiken von Coca-Cola und deren Machenschaften im Zusammenhang mit den Morden an Gewerkschaftern in Lateinamerika. Vielleicht wird sie noch einen bestimmten Verantwortungsträger anklagen, der, wie so oft, aufgrund seiner Finanzen seiner gerechten Strafe entgehe. Person B (Gemäß der stereotypen Gender-Strukturen der Linken wahrscheinlich ein harter Antifa-Boy mit teuren Sneakers) wird das Gesicht verziehen und darauf antworten, dass Kapitalismus nun einmal in der Ausbeutung von Menschen bestehe und dass man niemanden persönlich für diese Ausbeutung verantwortlich sei. Ja vielmehr noch: Jemanden dafür persönlich verantwortlich zu machen sei einer Personifizierung der abstrakten und destrukiven Verhältnisse, wie auch der "raffende Jude" und das "internationale zionistische Finanzkapital" eine sei. Wohin das letztendlich führe wisse man ja. Vermutlich wird Person A nun erstmal beleidigt sein, wie vermutlich jeder vernünftige Mensch, dem man eine Nähe zu Nazis unterstellt. Mit recht, denn ich denke, denn Person B wird in ihrer Unterstellung Person A nicht gerecht, dh. macht zwei Schritte auf einmal wo erst einmal nur ein einziger zu tun wäre.  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zunächst einmal möchte ich auf das Thema der Verantwortlichkeit der Kapitalisten [1] eingehen. Diese sind natürlich nicht schuld am Kapitalismus, der ja das Resultat von historischen Prozessen ist. Aber ist es nicht dennoch möglich, sie als für ihr Verhalten als Individuen verantwortlich und kritisierbar zu betrachten? Nein wird Person B sagen, denn der Kapitalist ist schon durch die Konkurrenz und die Verwertungslogik des Kapitals zu jeder seiner Handlungen, jedem Verbrechen und jeder Entrechtung gezwungen, keine seiner Handlungen ist also wirklich seine eigene. Es gibt nur: Sachzwang. Jedoch: Macht jedes Unternehmen die Bildung von Gewerkschaften unmöglich? Verpestet jedes Unternehmen gleichermaßen das Grundwasser? Lässt jedes Unternehmen unliebsame Einzelpersonen mobben, überwachen oder umbringen? Offensichtlich nicht. Es scheint also Spielräume zu geben. Die Tendenz des Kapitalismus zu Unmenschlichkeiten verschiedener Art ist eben kein Automatismus sondern eher eine Disposition. Im Grunde ist es selbst eine Art von Personifizierung [2] den einzelnen Kapitalisten nur als Verkörperung, quasi als "Sockpuppet" der kapitalistischen Wertschöpfungslogik zu betrachten, dem darüber hinaus keine persönliche Existenz zukommt. Vielmehr ist der Kapitalist, so scharf die Systemzwänge auch sein mögen, die aufgrund seiner Funktion auf ihn einwirken, immer noch eine Person, die in der Regel täglich die Wahl zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten hat. Die Tatsache, dass seine Freiheit sehr begrenzt ist, spricht nicht prinzipiell dagegen, dass sie existiert, denn Freiheit erkennen am besten daran, woran sie ihre Grenzen findet. Obwohl es mir also nicht sinnvoll zu sein scheint, von einer vollständigen und notwendigen Verantwortungslosigkeit der Kapitalisten zu sprechen, kann man das Thema, welchen Handlungsspielraum das Individuum im Kapitalismus hat, natürlich auch weiterhin kontrovers diskutieren. Doch diese Frage ist letztendlich nebensächlich.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Denn dass unser Kapitalismus nicht so absolut schrecklich ist, wie er vielleicht sein könnte, liegt hauptsächlich an etwas anderem, als daran, dass nicht jedem Kapitalisten jede Möglichkeit zur Profitmaximierung akzeptabel erscheint. Nämlich Gegenwehr. Protest. Klassenkampf. Kurz: Äußerem Druck, der auf Unternehmen und Unternehmer ausgeübt wird. Beispiele dafür, wie kollektive Aktion und Öffentlichkeit die destruktive Dynamik des Kapitalismus zumindest teilweise eindämmen gibt es genug und sie müssen hier nicht genannt werden. Viele der Rechte, die Person A und B, Weltladentante wie Antifaboy heute genießen, und die sie nicht missen wollen, sind über solches Engagement entgegen der kapitalistischen Verwertungslogik und des Interesses der Kapitalisten durchgesetzt worden [3]. Würde sich jeder Mensch die Maxime die Person B implizieren scheint zueigen machen, nämlich dass jede Grenzüberschreitung des Kapitalisten, jede Form von Ausbeutung hinzunehmen sei, weil "der Kapitalismus eben so ist" - die meisten ArbeiterInnen würden wohl noch heute in den Drecklöchern von 1880 leben. Dieses Gedankenexperiment allein zeigt schon, wie absurd eine solche Vorstellung ist. Bei all diesen Auseinandersetzung haben moralische Vorstellungen eine Rolle gespielt: Persönliche Rechte, Gerechter Lohn, Recht auf Unversehrtheit der Person. Moralische Kritik nur mit antisemitischen Verkürzungen zu identifizieren ist selber eine Verkürzung. Vielmehr hat die Moral zu allen Zeiten bei der Durchsetzung und Artikulierung der Interessen von unterschiedlichsten sozialen Kategorien eine wichtige Rolle gespielt. Und somit auch für die Durchsetzung von sozialem Fortschritt.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wäre also dem Kapitalismus mit etwas Good-Will von Seiten der Unternehmer und etwas Protest von der anderen Seite beizukommen? Natürlich nicht. Und hier komme ich zu dem eigentlichen Punkt, an dem die Diskussion zwischen Weltladen und Antifa dysfunktional wird. Wenn Antifaboy von Ausbeutung redet, dann meint er etwas, was für jede kapitalistische Gesellschaft grundsätzlich ist. Nämlich, dass die Schöpfung des Mehrwerts, der ja das Ziel der kapitalistischen Produktionsweise ist, nur durch die Ausbeutung von menschlicher Arbeit möglich ist. Daran ändert auch kein Betriebsausflug oder noch so hohe Renten etwas. Nur eine kommunistische [4] Weltrevolution. Und tatsächlich hat auch kein Arbeitgeber der Welt in diesem Sinne die Wahl, ob er seine ArbeiterInnen ausbeutet oder nicht. Was die Dame vom Weltladen aber meint, wenn sie von Ausbeutung spricht, ist dagegen eine relative Schärfe der Bedingungen dieser Ausbeutung, also etwa überlange Arbeitszeiten oder schlechte Behandlung durch Vorgesetzte. In diesem Sinne wären einigermaßen gute Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung keine Ausbeutung mehr. Deshalb kann die Antifa dem Weltladen auch keine verkürzte Kapitalismuskritik vorwerfen. Denn was der Weltladen tut ist überhaupt keine Kapitalismuskritik. Sondern, im Fall von Coca Cola, eben Kritik an den Praktiken eines bestimmten Konzerns. Man könnte ihr höchstens vorwerfen, keine Kritk am Kapitalismus zu haben, oder sie zumindest an dieser Stelle nicht zu äußern. Dies ist aber etwas anderes, als ihr eine latente Nähe zum Antisemitismus vorzuwerfen, denn davon auszugehen, dass Menschen frei und selbstverantwortlich sind, und dementsprechend auch moralisch für ihre Handlungen verantwortlich, ist doch eher eine Vorstellung aus dem klassischen Liberalismus als aus dem Nazismus.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Krux bei der moralisierenden Agitation scheint mir nicht so sehr, dass sie an einen Antisemitismus anschlussfähig wäre. Vielmehr ist es die, dass sie zumeist nur auf Verbesserungen innerhalb des bestehenden Gesellschaftssystems abzielt, denn die Gerechtigkeitsnormen auf die sie sich bezieht, entstammen zumeist dem entsprechenden System. Etwa die kapitalistische Leistungsmoral oder die christlich-patriachale Mitleidsethik. Oft enthält sie daher einen Interventionsapell an autoritäre Ordnungsinstanzen, seien es Eliten oder den Staat und bestätigt diese damit in ihrer Funktion. Die Forderung, sich deshalb von jedem sozialen Konflikt, der ja auch immer ein "reformistischer" Kampf um Verteilungsgerechtigkeit ist, fern zu halten und sich ganz auf eine "reine" Kritik zu beschränken, halte ich dennoch für genauso idealistisch wie unrealistisch [5]. Denn eine revolutionäre Umgestaltung der Welt wird nicht dadurch zustande kommen, dass irgendwer irgendwann genug Personen von einer bestimmten Theorie überzeugt hat [6]. Das Bewusstsein, das eine radikale Veränderung der Verhältnisse ermöglicht, kann nur das Resultat der Erfahrungen von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen sein. Wir haben nicht einfach die Wahl zwischen echtem Weltkommunismus oder einer popeligen Verbesserung des miesen Status Quo. Die Kritik, dass bestimmte soziale Forderungen innerhalb der Logik von Kapital und Nation blieben, muss Personen die echte Not leiden wie blanker Hohn oder komplette Weltfremdheit erscheinen [7]. Die Bemühung um bessere Lebensbedingungen weltweit und für eine Überwindung des Kapitalismus lassen sich daher nicht trennen. Dass bisher integrierende Kräfte die Auseinandersetzung gewonnen haben, heißt nicht, dass auch in Zukunft nicht möglich sein wird, sie zu überwinden. Und auch die Moral kann über ein Element verfügen, das über die bestehende Gesellschaft hinweg weist - zumindest schrieb der Philosoph Bloch dem Konzept des Naturrechts dies zu. Auch die Forderung von Kropotkin, nämlich das Recht jedes Menschen auf Wohlstand, unabhängig von kapitalistischen und sonstigen Leistungskriterien, weist meiner Ansicht nach über Kapital und Nation hinaus. Genau wie der marxsche Imperativ, der anders als die marxsche Analyse des Kapitalismus durchaus moralischer Natur ist, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein geknechtetes und erniedrigtes Wesen ist.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[1] Also die Personen, die mit Verfügungsgewalt über Kapital ausgestattet sind und in der kapitalistischen Logik handelnd die kapitalistische Ausbeutung organisieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[2] Natürlich verwende ich hier Personifizierung in einem anderen Sinn als vorher. Eine Einzelperson nur als eine innerhalb eines Systems notwendige Ausprägung einer abstrakten Kategorie zu betrachten ist etwas anderes als ihm die destruktiven Eigenschaften dieses Systems quasi als Persönlichkeitsmerkmale zuzuschreiben. Beides halte ich jedoch für problematisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[3] Der Vollständigkeit halber: Viele dieser Rechte wurden natürlich auch eingeführt um Reproduktion der Arbeitskraft zu garantieren (also die ArbeiterInnen nicht allzuschnell zu Krüppeln zu machen) oder aus machtpolitischen Interessen. Etwa die Abschaffung der Kinderarbeit, die ja in Deutschland mit der Angst der Regierung zu tun hatte, ihr würden irgendwann die gesunden Soldaten ausgehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[4] Ich benutze Kommunismus, wenn ich mich positiv auf ihn beziehe, synonym für Anarchismus. Als libertärer Kommunist fallen diese beiden Begriffe für mich im Sinne einer positiven Aufhebung des Kapitalismus in eins.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[5] Außer natürlich, man betreibt seine Kritik nur als soziale Wissenschaft, die nichts mit einer Umgestaltung der Verhältnisse zu tun hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[6] Auch die Vorstellung, dass der Kapitalismus sich irgendwann  "selbst" ad Absurdum führt halte ich für idealistisch, denn Strukturen wie dem Kapitalismus kommt überhaupt keine "eigene" Existenz zu, vielmehr existieren sie nur insofern wie sie in jedem Augenblick von gesellschaftlich handelnden Menschen reproduziert werden. Gesellschaftliche Verhältnisse werden von Menschen gemacht und nur menschliche Handlungen können sie ändern. Der Kapitalismus ist eine Abstraktion, kein autonomes Subjekt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;[7] Es gibt ja im Zusammenhang mit dem Abbau der sozialen Sicherheitssysteme, besonders prominent in England, die Tendenz, solche Not zu idealisieren, da hier die Widersprüche des Kapitalismus offen zu Tage treten. Das Problem hier: Nur weil die Ausbeutung, der man ausgesetzt ist, eine besonders harsche Qualität hat, startet man noch lange keine Revolte um dieses Ausbeutungssystem zu beseitigen. England in der Zeit des "viktorianischen Konsens" ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine nationalistische Ideologie eine Klammer zwischen den Klassen bildet, die sozialen Fortschritt verhindert. Aber eine solche Klammer ist auch die liberale Rhetorik von der Selbstverantwortung und Deregulierung, die die Relevanz von Klassen ebenso negiert wie die nationale Ideologie. Während die letztere uns lehren soll die äußeren Widersprüche, die nationalistische Konkurrenz, für wichtiger zu halten als die Inneren Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft, lehrt der liberale Mythos, dass wir die individuelle Konkurrenz auf dem Markt als bedeutsamer achten sollen als den Klassenkampf. Das System stabilisieren sie beide gleichermaßen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2400349344614995872?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2400349344614995872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2400349344614995872' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2400349344614995872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2400349344614995872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/gedanken-zu-verkrzungen.html' title='Gedanken zu Verkürzungen, Personifizierung und Moral'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7190438380497910309</id><published>2009-01-07T21:19:00.007+01:00</published><updated>2009-01-08T09:01:40.193+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Das Protest-Virus, oder: Wenn der Bub zu viel liest, wird er noch zum Terrorist!</title><content type='html'>Zeit-Redakteure haben viel zu tun. Wenn sie nicht ihrem großen Nikotin-Weihrauchspender und Guru Helmut Schmidt huldigen müssen, haben sie noch Artikel zu schreiben. Na klar, sind ja Journalisten. Glaub ich. &lt;a href="http://www.zeit.de/online/2009/02/jugend-bewegung-grossbritannien"&gt;Diese Tätigkeit schlug sich zuletzt unter anderem in einem Artikel über Jugendprotestkultur in UK nieder&lt;/a&gt;. Im Prinzip ging es darum, dass die sinkenden Chancen für Akademiker auf dem Arbeitsmarkt eine Tendenz darstelle, die das auftreten von sozialen Proteste begünstige. Außerdem wurden ein paar, Teils recht merkwürdige, Vertreter der britischen Protestbewegung vorgestellt. So weit so harmlos. Desweiteren wurde jedoch mal wieder vor einem "unrealistischen" und "utopischen" Denken gewarnt, dass bisweilen auftrete, wenn die Sprösslinge die Nase zu tief in zu viele Bücher steckten, z.B. indem sie Geisteswissenschaften studierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich wird auch wieder mit dem Lieblingsgespenst des bürgerlichen Lagers, der RAF, gedroht, deren Reinkarnation durch diese fehlgeleiteten Idealisten drohe und überhaupt auf die Gefahr aufmerksam gemacht die ein solches Denken darstelle. Als jemand, der sich als Freund eines gewissen "utopischen Denkens" bezeichnen würde, muss ich da mal meinen Schnabel aufreißen. Das Gegenteil von Idealismus in dem hier gebrauchten Sinn, und vor dem gewarnt wird, ist nicht Materialismus, sondern Pragmatismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun eine Frage: War die Große Menge der Deutschen, die dankbar jüdische Betriebe übernommen, Wohnung geplündert und die Juden selbst ihrer Vernichtung überlassen, wenn nicht sogar mit geholfen hat, eine Menge von Idealisten? Oder doch nicht eher Pragmatiker im besten Sinne, die eine Chance ergriffen haben sich zu bereichern, wo sie sich ihnen bot? War die Menge der stalinistischen Denunzianten, die fleißig Dissidenten verrieten, eine Menge von Idealisten? Oder waren es nicht in der Regel ein ganz pragmatisches Kalkül um selber besser da zu stehen? Waren die Landsknechte, die dazu beitrugen die Bevölkerung Deutschlands auf einen Bruchteil zu dezimieren, Idealisten? Oder nicht doch nur Unternehmer, die ihr Angebot an Gewalt auf dem frühneuzeitlichen Markt gut an den Mann bringen konnten? Sind die Geschäftsmänner, die Kindernahrung fahrlässig mit Pestiziden belasten Idealisten? Oder die Leute der Pharmakonzerne, die in armen Teilen der Welt unsichere und bisweilen tödliche Präparate an Ahnungslosen austesten? Die Leute, die Waffen für die Krisenherde der Welt produzieren? Sind das nicht alles Verbrechen und Gefahren, die die RAF oder die Roten Brigaden so gefährlich aussehen lassen, wie Handpuppenmonster aus dem Kasperletheater? Die Gefahren des Idealismus sind verschwindend klein im Vergleich zu den Gefahren des "vernünftig" kalkulierenden Pragmatismus. Vorallem, wenn die Verhältnisse mörderisch sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will jetzt nicht das Gegenteil behaupten, und sagen, dass alles was die Welt brauche, mehr Idealismus sei. Auch wenn ich persönlich ein Mehr an utopischem Denken nicht verkehrt fände. Aber dieses immer wiederkehrende Geschwätz von der Gefahr des (vorallem jugendlichen) Idealismus ist einfach nur das: Geschwätz. Bla, Bla, Dostoyevskis Dämonen, Bla, Bla, Bla. Aber gut - Zeitungen leben ja auch von Geschwätz, denn so viele substanzielle und sinnvolle Texte wie jede Woche abgedruckt werden wollen, kann es garnicht geben. Außerdem: Wen interessieren schon die Verbrechen von Zynikern, Opportunisten, Mitläufern? Sie sind so Grau wie die Katze des Nachts. Langweilig, namenlos, alltäglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texte wie der erwähnte Artikel sind zu einem guten Teil auch sowas wie eine bürgerliche Autoimmunisierung. Der Kapitalismus und die bürgerliche Gesellschaft sind so trostlos wie eh und je, aber man kann sich sagen: Die mucken ja eh nur auf weil sie zu blöd waren BWL zu studieren! Der Jung' soll mal was anständiges lernen! Und eigentlich ist das eh ja alles pathologisch! Zum Stichwort "Pathologie" noch etwas: Der Autor des erwähnten Artikels verglich die Proteste, die im Augenblick durch Europa gehen, mit Grippeviren, die über die modernen Kommunikationswege übertragen werden. Sehr witzig, diesen Bezug zur aktuellen Grippewelle. Tja, bleibt wohl nur die Hoffnung, dass sich Kapital und Nation irgendwann mal einen Schnupfen einfangen, von dem sie sich nicht mehr erholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Nacht und einen lieben Gruß an alle, die mehr vom Leben wollen, als diese "beste aller möglichen Welten" zu bieten hat.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www2.picfront.org/picture/HfcZgKDP5O/img/eswarleben.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 270px;" src="http://www2.picfront.org/picture/HfcZgKDP5O/img/eswarleben.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freundliche Grüße von ihrem Riot-Team!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7190438380497910309?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7190438380497910309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7190438380497910309' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7190438380497910309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7190438380497910309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/das-protest-virus-oder-wenn-der-bub-zu.html' title='Das Protest-Virus, oder: Wenn der Bub zu viel liest, wird er noch zum Terrorist!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7473170773329195618</id><published>2009-01-06T13:36:00.004+01:00</published><updated>2009-01-06T13:49:15.931+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Comics'/><title type='text'>Transmetropolitan - Journalismus ohne Gnade</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.outzone.ru/wp-content/uploads/2008/08/12-spider-jerusalem.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 437px; height: 491px;" src="http://www.outzone.ru/wp-content/uploads/2008/08/12-spider-jerusalem.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem ist mir Transmetropolitan - eine bei Vertigo erschienene Comicbuch-Serie von Warren Ellis und Darrick Robertson - in die Hände gefallen. Eines vorweg: Die Lektüre lohnt sich. Vorausgesetzt, dass man nicht gerade einen empfindlichen Magen hat. Denn die Welt des Sensations- und Enthüllungsjournalisten Spider Jerusalem, dem Protagonisten der Serie, ist eine extrem abstoßende Version der Zukunft. Es ist kein Klischee-Cyberpunk, in dem Konzerne sich die Macht von Staaten aneignen und der Einzelne entweder zur Arbeitsdrohne oder zum Outcast wird. Auch keine Orwell-Vision einer allmächtigen Partei in einem brutalen, totalitären Staat, der sogar die Gedanken regieren kann. Die Zukunft von Transmetropolitan ist das ganz normale Spektakel der vulgären Massenkultur, mitsamt ihrem billigen Individualismus und Konsumismus, ihrer pornographischen medialen Hysterie, sowie der ganzen restlichen Scheiße. Nur ins absolut unerträgliche potenziert und mit obskurer Technologie aufgeladen. Also eigentlich unserer Gegenwart ziemlich nah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spider selbst ist ein schlagfertiger, brillianter Zyniker und ein furchtloses Stehaufmännchen auf mehr Drogen als gut sein kann, dass selbst noch dann grimmig lachen kann, nachdem verärgerte Polizisten ihn zusammengeschlagen und blutig im Rinnstein zurückgelassen haben. Nach der Veröffentlichung eines erfolgreichen Buches hatte er eigentlich genug von der Menscheit und sich auf einer Berghütte verbarrikadiert. Aber ein unerfüllter Vertrag zwingt ihn zurück in die Stadt und seinen alten Beruf wieder aufzunehmen. Eine falsch eingestellte Dusche brennt Spider die Waldschraat-Behaarung vom Leib, eine Art Replikator, der sich seine eigene Drogen-Schaltkreise erzeugt, produziert ihm im Rausch eine asymetrische Rot-Grüne Brille. Ein zwei Skandalkolummnen später ist Spider wieder bekannt, gehasst und gefürchtet. Bis die Ersten öffentlich dazu aufrufen ihn zu ermorden, dauert dann auch nicht mehr lange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich scheint Jerusalems geistige Verfassung zwischen zwei Phasen zu pendeln: Enthusiastischer, betriebsamer Wahnsinn und blinde Zerstörungswut. Dazwischen gibt es eine kurze Gleichgewichtsphase, in der fast sowas wie ein Idealist zum Vorschein kommt, dem es um "die Warheit" geht, die es ans Licht zu bringen gilt und der ein Agent einer besseren Zukunft sein möchte. Da Warheit an sich die aber niemanden interessiert, bleiben ihm nur wütende journalistische (oder handgreifliche) Streifzüge gegen die großen und kleinen Übel der Stadt. Seien es prügelnde Cops, religiöse Klinkenputzer im spirituellen Supermarkt, rechtspopulistische Politiker oder Straßenmusikanten. Der Humor von Transmetropolitan ist bissig, oftmals bitter und zielt häufig weit unter der Gürtellinie. Also nicht gerade politisch korrekt, das aber in einem durchaus positiven Sinn - nicht in der Art des polternden deutsch-postfaschistischen Stammtischwesens, dass unter dem Deckmänteltchen der freien Rede seine rassistischen und sexistischen Stereotype ausbreiten will. Spider Jerusalems aufgeklärter Zynismus hat fast etwas egalitäres: "All people are filth, no matter what they look like".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://blogs.warwick.ac.uk/images/dglawrence/2005/10/13/galeria5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 260px; height: 400px;" src="http://blogs.warwick.ac.uk/images/dglawrence/2005/10/13/galeria5.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Neben der spannenden Stories ist auch das Setting interessant, dass mit verrückten Ideen ziemlich vollgepackt ist. Die genetische Selbstverwandlung zu einem Alien oder einem Tier als Modegag. Bakteriengroße Nanoroboter, die als unsichtbare Überwachungskameras, oder als Überträger von Informationen, die quasi über die Poren aufgenommen werden, funktionieren. Tiefgefrorene Gehirne aus der Vergangenheit, die in neue Körper gesteckt werden und sich im Kontakt mit der neuen Welt gleich eine Psychose einfangen. Gruppierungen, die ihre Körper in intelligente Staubwolken verwandeln und abgeschirmte Habitate, in denen vergangene Kulturen rekonstruiert und konserviert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also im neuen Jahr mal wieder einen Comic lesen will, dem kann man Transmetropolitan wirklich empfehlen. Die Teile sind nicht mehr ganz taufrisch, sollten also auch aus zweiter Hand günstig zu haben sein. Ansonsten gäbe es natürlich noch den Weg über bekannte Internetversandhäuser oder den Comichändler des Vertrauens. Für Personen, denen es nicht so wichtig ist, beim Lesen auch tatsächlich ein Buch in der Hand zu haben, gäbe es noch eine weitere Möglichkeit, die zu erläutern mich vermutlich strafbar machen würde, weshalb ich sich in der hinsicht weiter zu Informieren den LeserInnen überlasse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7473170773329195618?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7473170773329195618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7473170773329195618' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7473170773329195618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7473170773329195618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/transmetropolitan-journalismus-ohne.html' title='Transmetropolitan - Journalismus ohne Gnade'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7280669390391417423</id><published>2009-01-05T09:21:00.008+01:00</published><updated>2009-01-05T19:19:23.407+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppen-Highscore'/><title type='text'>Alexander Kaschte über Anarchie, Taliban und Veganismus.</title><content type='html'>"Anarchie funktioniert genauso wenig wie alle anderen Staatsformen, die sich Menschen mit dem Kopf ausgedacht haben. Das friedliche Zusammenleben zu vieler Individuen ist eine nicht realisierbare Utopie; zu viele Köche verderben den Brei." - Alexander Kaschte, Sänger der Gruppe Samsas Traum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So so steht es bei Wikiquote im Eintrag zu Anarchie - an erster Stelle. Wie Mensch diesen ausnehmend intelligenten (Anarchie eine Staatsform?) und eloquenten (Kreativer Gebrauch von volkstümlichen Bauernweisheiten!) Satz als zitierwürdig ansehen kann, ist mir ein Rätsel. Ferner, wie man Kaschte überhaupt guten Gewissens zitieren kann. Denn was sonst noch so passiert, wenn sich selbstdarstellungswütige Sänger von mittelmäßigen Grufti-Kapellen zu politischen Statements hinreißen lassen, kann man bestends auf Youtube nachvollziehen. Neben gleichstellungen von "Fleischfressern" mit Holocaustleugnern [!] findet sich dort auch &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=XKRkyCmUy-U"&gt;dieses Video&lt;/a&gt;. Im Grunde wäre hierzu nichts mehr zu sagen. Ein Blick auf die Kommentare zeigt, dass sich auch genau die Personen davon angesprochen fühlen, von denen man es erwarten würde. So heißt es etwa: "Imperialismus verrecke, Kapitalismus verrecke. Nationalismus erwache". Völkischer "antikapitalismus" at its best. Samsas Traum - der Soundtrack zur Querfront.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7280669390391417423?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7280669390391417423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7280669390391417423' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7280669390391417423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7280669390391417423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/alexander-kaschte-ber-anarchie-taliban.html' title='Alexander Kaschte über Anarchie, Taliban und Veganismus.'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5405530325493329284</id><published>2008-12-01T19:26:00.011+01:00</published><updated>2008-12-12T19:51:54.303+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Erste Bilanz und was zum Spielen</title><content type='html'>Nach bald zwei Monaten Bloggen ist es nun an der Zeit für ein kleines Fazit, Zeit zu überlegen ob sich dieses Experiment lohnt. Zunächst einmal: Anders als ich anfangs befürchtet hatte, schaffe ich es tatsächlich halbwegs regelmäßig Beiträge zu verfassen. Und es macht sogar Spaß! Außerdem habe ich, der Hitcounter-Statistik nach, sogar (wiederkehrende!) LeserInnen. Yay! Allerdings muss ich feststellen, dass ich nicht das Programm einhalten kann, das ich mir vorgenommen habe. So wartet der Reisebericht aus Israel immernoch darauf, dass ich ihn fertig schreibe, und mit dem Rest fange ich garnicht erst an. Aber ich schätze, das ist schon in Ordnung, schließlich bin ich kein bezahlter Redakteur und habe nur eine gewisse Restzeit, die ich in diesen Blog stecken kann. Wenn gerade kein Flow, keine Inspiration da ist, verbringe ich meine Freizeit halt mit Daddeln oder was auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;[Thematischer Einschub] Ich könnte mich in den Arsch beißen!  Das First-Person-Postapokalypse-RPG Fallout 3 friert bei mir regelmäßig ein und stürzt dann ab! Bis mich irgendwann ein Patch erlöst muss ich wohl mit einer Variante des Themas vorlieb nehmen, die ganz Sound und 3-D, ja fast ganz ohne Graphik überhaupt auskommt: &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.grimworld.net/gw/"&gt;Grimworld.net&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;. Ein Browser-RPG, welches ein Bekannter entwickelt. Ganz nettes Methadon eigentlich. [/Thematischer Einschub]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Veranstalten von Konzerten (Strom&amp;amp;Rausch war übrigens sehr cool!) und andere Projekte knabbern noch zusätzlich an der Zeit. Trotzdem ist ja der Eine oder Andere Text entstanden und in jedem Fall ist es eine gute Methode seine Gedanken zu strukturieren. Schön wären jedoch ein bisschen mehr Feedback und Diskussion, schließlich soll das hier ja nicht nur in eine Richtung gehen. Folgende Lösungsvorschläge sind mir eingefallen :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;[ ] Ich schalte auch blinkende Anigif-Werbung auf Jungle-World.com *blink*&lt;/li&gt;&lt;li&gt;[ ] Ich spamme unter Verwendung einer falschen Identität das Netz mit Links zu meinem Blog zu!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;[ ] Ich zwinge meine Mitmenschen dazu in meinen Blog zu schreiben, indem ich ihnen androhe, dass sie sonst nach der Revolution an die Wand gestellt werden!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;[ ] Ich beleidige beliebige BloggerInnen in Kommentaren zu ihren Beiträgen! (Wahlweise als Antisemit oder als islamophoben Rassist!)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;[&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;x&lt;/span&gt;] Ich mache weiter wie bisher und hoffe dass es sich irgendwann rumspricht. Vielleicht schreibe ich etwas öfter Kommentare zu den Beiträgen der Blogs, die ich ohnehin lese.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;Nun da das geklärt wäre, noch zu einem anderen Aspekt des Bloggens: Andere Blogs! Ich fing erst mit dem Betreiben meines eigenen Blogs an tatsächlich auch regelmäßig andere Blogs zu lesen. Zwar ist hier die Qualität sehr unterschiedlich, aber ein paar haben es mir wirklich angetan. Besonders &lt;a href="http://cosmoproletarian-solidarity.blogspot.com/"&gt;Cosmoproletarian Solidarity&lt;/a&gt; lese ich zur zeit gerne, der Autor ist sehr engagiert und macht sich sogar die Mühe seine Artikel mit Quellenangaben zu versehen. Lesenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer noch eine Methode braucht seine Jugend (?) zu verschwenden: &lt;a href="http://www.blogger.com/nationstates2.com"&gt;Nationstates2.com&lt;/a&gt; hat seit einigen Wochen die Tore für jedermensch geöffnet. Das ganze ist eine Art Nationensimulator in dem man das Schicksal eines Staates in die Hand nimmt und politische Entscheidungen trifft. Ich bin mit der syndikalistischen Räterepublik &lt;a href="http://nationstates2.com/g/nation/laokaina"&gt;Laokaina&lt;/a&gt; mit von der Partie. Papua-Neuguinea hat eine schöne Flagge! Aber ja, der Kommunismus innerhalb einer Nation (und "von oben") ist immernoch ein widersinniges Projekt, die Möglichkeiten des Spiels bleiben im Grunde im politischen Spektrum gängiger Parteien stecken (versteht sich eigentlich von selbst, schließlich geht es um &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Staaten&lt;/span&gt;) und die Marktwirtschaft lässt sich erst recht nicht überwinden. Aber wir haben ja Phantasie und da sich das Spiel selbst nicht zu ernst nimmt, bräuchten wir das auch nicht zu tun. Sonst müsste man sich auch über einige Ungereimtheiten wundern. Dass das Spiel ökonomische Freiheit als Freiheit sich auf dem Markt zu betätigen versteht, kann man ja noch irgendwie unter Berücksichtigung der Ideologie des Liberalismus verstehen. Aber dass politische Freiheiten nicht etwa als das Recht jedes Einzelnen sich politisch zu betätigen, ohne auf brutale Repression zu stoßen, verstanden wird, sondern als die Freiheit des Politikers nach gutdünken zu regieren, ist mir unverständlich. Nach dieser Logik war ja Faschismus und Führerprinzip ein Reich der politischen Freiheit. Na wenn das die Menschen in den KZs nur begriffen hätten! Wobei, unter diesem Gesichtspunkt könnte man auch erkennen, was man von diesen sogenannten ökonomischen Freiheiten halten kann und wie doppelbödig und orwellesk das liberale Vokabular eigentlich ist. Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"People all over Laokaina are suddenly finding time to enjoy their lives. Industry has suffered somewhat, but that's a small price to pay for a healthy and happy nation."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt doch eigentlich ganz nett. Schönen Abend noch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5405530325493329284?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5405530325493329284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5405530325493329284' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5405530325493329284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5405530325493329284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/12/erste-bilanz-und-was-zum-spielen.html' title='Erste Bilanz und was zum Spielen'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8292420738913274633</id><published>2008-11-20T08:45:00.004+01:00</published><updated>2008-11-20T09:11:55.920+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>"Wir sind Feinde jeglicher Macht" Sendung auf SWR2 Wissen</title><content type='html'>Ich stelle gerade Fest, das Radio, dass ich mir zuletzt angeschafft habe, lohnt sich - mitsamt der Zeitschaltuhr. Ist doch erfreulich, wenn man von einem Bericht über Bakunin geweckt wird. Noch erfreulicher ist, wenn man die Sendung auch im Internet herunterladen und somit weiterempfehlen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=4064778/1at4x8y/index.html"&gt;-&gt; Der Link&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8292420738913274633?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8292420738913274633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8292420738913274633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8292420738913274633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8292420738913274633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/wir-sind-feinde-jeglicher-macht-sendung.html' title='&quot;Wir sind Feinde jeglicher Macht&quot; Sendung auf SWR2 Wissen'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8491673968332067631</id><published>2008-11-17T15:18:00.004+01:00</published><updated>2008-11-17T15:58:10.151+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der letzte antideutsche Student'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Der letzte antideutsche Student II : Keine Süße für das falsche Leben!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 197px; height: 274px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der letzte antideutsche Student ist zufrieden. Denn: Der Tag beginnt mit einer Erkenntnis. Und: Ein Tag, der mit einer Erkenntnis beginnt, der beginnt besser, als ein Tag ohne Erkenntnis. Nicht, dass das dem letzten antideutschen Studenten oft passieren würde. Da wirft er seine liberale Tageszeitung zur Seite, erhebt den Löffel und doziert: Der Zucker in dem Kaffee, das ist der Versuch, eine falsche Versöhnung mit der bitteren Warheit des kapitalistischen Systems zu erlangen! Siehe dazu: Fetisch. Notwendiges falsches Bewusstsein. Autoritärer Charakter Etc. ppp. In der Sehnsucht nach dem Zucker spiegelt sich die Sehnsucht wieder im völkischen Kollektiv aufzugehen, ganz wie sich der Zucker im Kaffee auflöst! Zufrieden senkt er den Löffel wieder, doch dabei fällt sein Blick auf den Zuckerspender. Etwas  davon hätte er schon ganz gerne in seinem Kaffee, und auch etwas Milch... aber nein! Keine Süße für das falsche Leben! Der Entschluss ist kaum gefasst, da wird es ihm als hörte er Adornos stimme leise raunen: "Wer hart gegen sich ist, der erkauft sich das Recht, hart auch gegen andere zu sein, und rächt sich für den Schmerz, dessen Regungen er nicht zeigen durfte." Oh nein! Autoritärer Charakter! Etc! ppp! Und so ist dann der letzte antideutsche Student wie paralysiert und denkt hin und her, und hin und her, und dann ist auch schon der Kaffee kalt geworden. Da ist der letzte antideutsche Student erleichtert, und hat, während er den Kaffee wegschüttet, erneut eine Erkenntnis: In der Untätigkeit steckt die Rettung des Interlektuellen! Denn nur wer nichts tut, der kann das Eine und das Andere denken, ohne sich mit Widersprüchen aufhalten zu müssen, und somit seine kritische Potenz bewahren! Somit wäre der Morgen gerettet, und auch wir sollten einfach mal ein bisschen unsere kritische Potenz schonen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8491673968332067631?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8491673968332067631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8491673968332067631' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8491673968332067631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8491673968332067631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/der-letzte-antideutsche-student-ii.html' title='Der letzte antideutsche Student II : Keine Süße für das falsche Leben!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s72-c/antid.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4256851155777361978</id><published>2008-11-17T13:10:00.005+01:00</published><updated>2008-11-17T15:49:01.140+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antisemitismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Iran und die Bombe</title><content type='html'>Wie ich gerade festgestellt habe, halten diesen Mittwoch der antideutsche Theoretiker Stephan "la théorie critique c'est moi " Grigat und ein weiterer Referent in Mainz einen Vortrag zum Iran als modernem totalitären Staat. Klingt jedenfalls interessant und ich werde es mir wohl geben, wenn nichts dazwischenkommt. Ich bin allerdings gespannt, ob er live genauso ätzend rüberkommt wie in seinen Artikeln, in denen er diesen unerträglichen übertheoretiker-Habitus (üB3R7|-|30R371|&lt;0R!11 hax!111) wie kaum ein Zweiter vor sich herträgt. Vielleicht traue ich mich ja auch an eine Publikumsfrage, denn bisher konnte mir niemand wirklich triftig erklären, warum der Iran für Israel eine existenzielle Bedrohung darstellen soll. Hier wird ja meist das (meines Wissens nach nicht eindeutig als solches erwiesene) Atomwaffenprogramm des Irans genannt. Verständlich, dass man davor Angst hat, denn mit einer Nuke lassen sich ja einiges an Menschen töten, doch so ganz will mir das dennoch nicht einleuchten. Das will ich kurz ausführen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir mal an, der Iran würde sich Nuklearwaffen besorgen um Israel und potentiell auch andere Länder in der Region unter Druck zu setzen. Was hätte das zur Folge? Wahrscheinlich eine totale Isolation des Irans. Saudi-Arabien wird der amerikanische Bündnisspartner vermutlich wichtiger sein als der Iran, und auch auf die umliegenden Gebiete sollten EU und USA unter Druck setzen können, um den Iran noch weiter politisch und ökonomisch auszugrenzen, als ohnehin schon der Fall ist. Der Iran hätte hier nicht viel zu gewinnen, scheint mir, wahrscheinlich würde eine solche Politik eher als alles andere zum Regimewechsel führen, denn ein ökonomischer Abstieg hat ja des öfteren sowas zur folge. Und ehe sich die USA oder Israel vom Iran bedrohen lassen würden sie vermutlich eher selbst einen, falls notwenig auch nuklearen, Erstschlag durchführen. Das wird der iranischen Führungsriege bewusst sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Szenario zwei ist etwas anders gelagert : Iran will aus der Bombe garkein außenpolitisches Kapital schlagen, sondern ist nur an der Vernichtung Israels interessiert. Dies halte ich persönlich erst recht für unwahrscheinlich. Der Iran ist ein Schwellenland, welches es nicht einmal geschafft hat seinen Nachbarn, den Irak, militärisch zu besiegen. Es hat keine Möglichkeit einen Krieg gegen die Welt zu führen. Und einen Krieg gegen so ziemlich die gesamte Welt wäre die Folge, wenn sie Israel vernichten würden. Eine solche Auseinandersetzung würde zwangsläufig die Zerstörung des Irans bedeuten. So etwas ist überhaupt nur denkbar, wenn man sich den gesamten Iran als komplett fanatischen Selbstmordattentäter vorstellt, der kein Interesse an seinem eigenen Fortleben hat. Aber eine solche Vorstellung ist grotestk, egal wie menscheinfeindlich oder ressentimentgeladen die jeweilige Staatsideologie war, noch nie hat irgend ein Staatsgebilde einen Krieg angefangen, der zwangsläufig zu seiner eigenen, wahrscheinlich totalen, Vernichtung führen muss. Selbst der Sieg Deutschlands im zweiten Weltkrieg war nicht undenkbar, lange Zeit sogar wahrscheinlich. Aber der Sieg des Irans über Europa, die USA und alle ihre Verbündete? Unmöglich. Dies müsste meiner Ansicht nach eigentlich allen beteiligten klar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schätze statt diesen beiden Szenarios, dass die iranischen Machthaber viel pragmatischer und viel mehr an der Sicherung ihrer Herrschaft und ihres Lebens interessiert sind, als man es der islamistischen Rethorik anmerken mag. Sonst hätten sie sich auch schlicht und ergreifend niemals so lange an der Macht gehalten. Die Kultivierung des Gemeinschaft stiftenden antisemitischen Ressentiments ist viel zu nützlich zur eigenen Herrschaftssicherung, als dass man ernsthaft an irgend einer "Lösung" (ekliger Euphemismus, sorry) des Konfliktes mit Israel interessiert sein könnte. Mit dem Verweis auf die "Irrationalität" des Islamismus wird der Eindruck erweckt, dass das iranische Regime aus lauter tollwütigen Irren bestünde, die prinzipiell jederzeit zu allem fähig wären.  Ich denke, dass eine solche Betrachtungsweise, die den Iran zum Reich des Bösen schlechthin stilisiert, eher die Sicht auf die Dinge verstellt. Damit will ich nicht behaupten, der Iran wäre an sich "okay" oder schützenswert oder am Islamismus sei nichts dran. Im Gegenteil. Man sollte aber auch nicht aus den Augen verlieren, dass etwa Frauen im US-Amerikanischen Saudi-Arabien weitaus weniger Rechte haben als im Iran und die Wahabiten, eine enorm einflussreiche religiöse Gruppe, welche die herrschaft der Saudis quasi duldet, solange sie ihnen genug Öl-Dollar abgibt, fleißig Terroristen indoktriniert und ausstattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, vielleicht gestattet der Vortrag mir ja neue Einsichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4256851155777361978?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4256851155777361978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4256851155777361978' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4256851155777361978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4256851155777361978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/iran-und-die-bombe.html' title='Iran und die Bombe'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-5149572295711142696</id><published>2008-11-13T15:26:00.011+01:00</published><updated>2009-01-31T15:00:37.961+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Os Palmares - Widerstand gegen Sklaverei und Frühkapitalismus in kolonialen Brasilien</title><content type='html'>Viele antikapitalistische Aktivisten, bezeichnen sie sich Kommunisten oder auch als Anarchisten, scheinen die Auseinandersetzung mit diesem Wirtschafts und Gesellschaftssystem für etwas zu halten, was erst im 19. Jahrhundert mit Entstehung der Arbeiterbewegung begann. Das ist falsch. Denn die durch den Kolonialismus ermöglichte Durchsetzung des globalen Kapitalismus (der schon immer global war, oder zumindest danach strebte es zu werden) war nicht nur eine blutige und brutale Angelegenheit, sondern auch von zahlreichen Formen des zeitweise erstaunlich erfolgreichen kollektiven Widerstandes begleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rahmen eines Proseminars schrieb ich eine Hausarbeit über einen dieser Widerstände: Os Palmares, welches man als ein autonomes Gemeinwesen am Rand der brasilianischen Sklavenhaltergesellschaft des 17. Jarhunderts bezeichnen kann.  Die hundertjährige Geschichte von Palmares weist alle Merkmale einer spannenden Revolutionstragödie auf, mitsamt "Bösewichten", gefallenen und echten "Helden", wenn auch keinerlei weiblichen Akteuren, denn die Welt des Frühkapitalismus erscheint schon reichlich patriachal. Diese Geschichte verrät aber auch einige Dinge über den Kapitalismus, etwa macht sie meiner Ansicht nach deutlich, dass die Machtverhältnisse den wirtschaftlichen Verhältnissen vorausgehen, und zeigt welche Rolle die Zuschreibung und Hierachisierung von unterschiedlichen Identitäten bei der Durchsetzung und Aufrechterhaltung eines solchen Gesellschaftssystems spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt also eine spannende Angelegenheit, finde ich, und da mir nun quasi offiziell bestätigt wurde, dass ich keinen Humbug geschrieben habe, denke ich, müsste die Arbeit auch gut genug für diesen Blog sein. Minus persönlicher Angaben, natürlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Thema inspiriert hat mich übrigens das Buch "The Many Headed Hydra" von Rediker und Linebaugh, welches ich an dieser Stelle auch einmal empfehlen möchte.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Hier gehts zum Download : &lt;a href="http://www.canadiandreambox.com/dbfnfm/download.php?file=4ed584a624429282e5b03df0f7e2d089"&gt;Klick&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;[Edit : Die Datei liegt nun bei einem Hoster ohne Werbung und Wartezeit]&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/119/292776868_91219d3916_o.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 419px; height: 283px;" src="http://static.flickr.com/119/292776868_91219d3916_o.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-5149572295711142696?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/5149572295711142696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=5149572295711142696' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5149572295711142696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/5149572295711142696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/os-palmares-widerstand-gegen-sklaverei.html' title='Os Palmares - Widerstand gegen Sklaverei und Frühkapitalismus in kolonialen Brasilien'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-4201277553373073549</id><published>2008-11-13T14:15:00.007+01:00</published><updated>2008-11-13T18:20:53.175+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gastbeiträge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Gastbeitrag : Dann bring' dich doch um!</title><content type='html'>Gestern bin ich, nachdem ich das wahre Problem der heutigen Gesellschaft gefunden habe (mich!), ganz zufällig auf ein Gedicht des türkischen Kommunisten Nazim Hikmet gestoßen: Eine traurige Freiheit. Das Gedicht hat manche meiner Überlegungen wiedergespiegelt, auch wenn es pessimistischer ist. Und heute morgen gab's dann Marcuse zum Frühstück, der die Totalitarität der Demokratie aufzeigt und der in der gleiche Horn wie Simmel in "Die Großstadt und das Geistesleben" stößt. Alle zusammen: Die Freiheit degeneriert zu kleinen Wahlmöglichkeiten. Das ist jetzt nichts Neues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu ist, die Diskussion um aktive Sterbehilfe. Zuletzt bin ich mit der im Thema des Parlaments (die Wochenzeitung) in Berührung gekommen. "Der Tod als Event  Sterben ist zu Ableben geworden - und das möglichst individuell". Boshaft fragt er da, ob wir denn dann auch bald Rankings zu "Sterbeorten" haben und Deutschland "für das Sterben gut aufgestellt" ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo also das Leben immer genormter, unfreier und langweiliger wird, die Ausbrecher seltener, wird der Tod zu einer echten Alternative! Enttabuisiert und schmerzfrei gemacht, individuell gestaltbar und einziger Weg raus aus dem Alltag. Im Leben können wir nicht mehr wählen, nur noch wann und wie wir sterben. Wer weiß, früher sagte man: "Geh doch nach drüben!", bald, in einer anästhesierten Welt könnte es heißen: "Wenn's dir nicht passt, bring' dich doch um."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit wäre dann all den Terroristen sogar der eigene Körper als Waffe&lt;br /&gt;genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~ Reinecke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine traurige Freiheit von Nâzim Hikmet, 1951&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Du verkaufst die Achtsamkeit deiner Augen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Den Glanz deiner Hände und knetest,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ohne auch nur einen Bisschen selbst zu versuchen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Den Teig aller Wohltaten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit deiner großen Freiheit schuftest du für andere,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit der Freiheit, aus dem einen Harun zu machen, der dir böses tut,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bist du frei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kaum bist du geboren, pflanzen sie sich vor dich hin,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dein Leben lang dreht sich das Lügenkarussell, ohne Unterlass,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit deiner großen Freiheit denkst du nach, den Fingern an der Schläfe,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit der Gewissensfreiheit,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bist du frei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dein Kopf hängt, als hätte man ihn im Nacken durchtrennt,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Deine Arme baumeln herab,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit deiner großen Freiheit streifst du umher,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit der Freiheit, arbeitslos zu sein,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bist du frei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie deinen Allernächsten liebst du dein Land,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eines Tages verpfändet man es, zum Beispiel an die USA,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und dich dazu mit deiner großen Freiheit,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und mit der Freiheit, ein Luftwaffenstützpunkt zu werden,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bist du frei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Hände der Wall Street, man sollte sie abreissen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Packen dich am Kragen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eines Tages schicken sie dich, sagen wir, nach Korea,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit deiner großen Freiheit füllst du ein Grab,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit der Freiheit, zum Unbekannten Soldaten zu werden,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bist du frei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nichts als Werkzeug, als Nummer, als Mittel,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sondern als Mensch sollen wir leben, sagst du,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit deiner großen Freiheit legen sie dir Handschellen an,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit der Freiheit, festgenommen, eingesperrt, selbst gehängt zu werden,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bist du frei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es gibt keinen Vorhang aus Eisen, Holz oder Tüll in deinem Leben,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Du brauchst die Freiheit nicht zu wählen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Du bist frei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Etwas Trauriges unter dem Sternenhimmel ist diese Freiheit.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-4201277553373073549?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/4201277553373073549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=4201277553373073549' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4201277553373073549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/4201277553373073549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/dann-bring-dich-doch-um-ein-gastbeitrag.html' title='Gastbeitrag : Dann bring&apos; dich doch um!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-589669111277251227</id><published>2008-11-10T20:12:00.005+01:00</published><updated>2008-11-10T20:38:24.497+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Streetart'/><title type='text'>Ein Fall für Akte X...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SRiH2h9-1GI/AAAAAAAAAJM/jOTyQveoHQg/s1600-h/mithilfe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 338px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SRiH2h9-1GI/AAAAAAAAAJM/jOTyQveoHQg/s400/mithilfe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5267109135110820962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... oder doch etwas für &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unknown_Armies"&gt;Unknown Armies&lt;/a&gt;? Manchmal muss man wirklich nur mit offenen Augen durch die Welt gehen. Eine kleine Transkription für diejenigen, die den Text nicht richtig erkennen können :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wir brauchen ihre Mithilfe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Auf unseren Dächern (Hugo-Eckener-Straße) ist nachts eine Frau unterwegs, die auch mit Sprays etc. agiert (giftig?!), die sie wohl u.a. in den Kamin einbringt, aber möglicherweise auch vor Fensternaussprüht o. etwas unter Dachziegeln deponiert. (Sie ist auch 1x bei uns eingebrochen...) sie wurde auch schon nachts in einem kleinen roten Auto gesichtet, aber auch tag-u. nachtsüber in dem kleinen Park. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Täterbeschreibung:&lt;/span&gt; Die Frau ist 1,80 groß, korpulente, aber sportl. Figur (lange Beine). Sie hat braune lange Haare (ev. Dauerwelle oder zurückgesteckt). Sie hat volle Lippen, braune Augen u. ein "Indianerprofil" (Höcker oben auf der Nase). Sie ist Mitte 40. Sie wirkt gepflegt, autoritär und wie aus geordneten Verhältnissen. Wer hat sie gesehen? (Sie entwendet auch Müll aus den Tonnen).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grandios! Ist das eigentlich schon Kunst? Wie wäre es damit : Wir denken uns derartige Aufrufe, sonderbare Personen und Delikte aus und verteilen sie in der Stadt. Natürlich mit der Nummer der Polizei drunter, die dürfte sich freuen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-589669111277251227?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/589669111277251227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=589669111277251227' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/589669111277251227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/589669111277251227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/ein-fall-fr-akte-x.html' title='Ein Fall für Akte X...'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SRiH2h9-1GI/AAAAAAAAAJM/jOTyQveoHQg/s72-c/mithilfe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7718565585133468032</id><published>2008-11-05T01:18:00.017+01:00</published><updated>2008-11-05T19:10:43.820+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Konzert : Die Apokalyptischen Reiter - Zu viel Sexismus, zu wenig Metal</title><content type='html'>Gestern Abend spielten die Apokalyptischen Reiter in der Batschkapp - eine partytaugliche Mischung aus Metal, Punk und äh... Schlager. An sich eine feine Sache, zumal ich eingeladen war. Im Nachinein jedoch muss ich sagen, bin ich froh, dass ich keinen Eintritt zahlen musste, sonst hätte ich mich vielleicht sogar etwas geärgert. Zu viel Sexismus, zu wenig Metal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.whiskey-soda.de/filebase/artistlogo/apologo2000weissschwarz300_517_12091237.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 350px; height: 196px;" src="http://www.whiskey-soda.de/filebase/artistlogo/apologo2000weissschwarz300_517_12091237.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zunächst einmal die Vorbands: Die erste Gruppe, Marionette, war eine ziemlich miese Kombo, die ihre ausgelutschten Metalcore-Riffs mit penetranten Keyboardeinlagen zumatschte. Dass der Sänger sich mit seinem Animateurgehampel und dem genretypischen Mackerposieren zum Affen gemacht hat, hat das Ganze auch nicht gerade aufgewertet. Also lieber nochmal vor die Tür gehen und etwas frische Luft schnappen. Bei der nächsten Gruppe, Honigdieb, war der Altersdurchschnitt schon einmal beachtlich höher und auch die Musik einige Klassen besser. Ein Plus war der Geiger, doch das Highlight ganz klar der Sänger, der aus jedem Track eine verrückte Performance machte: Er lief gebückt durchs Publikum und schlug sich mit Topfdeckel auf den Kopf, zuckte mit jedem Muskel seines entblößten Brustkorbes während er wie ein Flummi über die Bühne sprang, oder raunte mit Perücke und Mieder bekleidet "Ich bin ein Pornstar" ins Mikrophon und warf den Herren am Rand der Bühne schmachtende Blicke zu. Besonders mit Letzterem machte er bestimmt einigen der anwesenden Metallkriegern fürchterliche Angst. Gut so.  Die letzte Vorband, Mustasch, bot dann wieder vollkommen eindeutige Geschlechterrollen, eine nach Testosteron und Whiskey riechende Mischung aus "Schweinerock" und Heavy Metal. War allerdings wirklich gut gemacht und insofern beschwere ich mich hier nicht. Außerdem sieht man sonst nirgends mehr engen Körperkontakt zwischen Männern als wenn solche Bands auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.labellos.de/images/stories/band_pics/Headline_Concerts/die_apokalyptischen_reiter_02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 174px;" src="http://www.labellos.de/images/stories/band_pics/Headline_Concerts/die_apokalyptischen_reiter_02.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Reiter selber spielten dann leider hauptsächlich neuere Lieder. Was heißt: Mehr Rock und einfacherere Songstrukturen, dafür weniger Metal. In meinem Fall ist das schlecht, hinzu kommt, dass der Sound der letzten Vorband irgendwie besser war. Sie punkten natürlich wieder einmal mit ihrem sympathischen Auftreten - sei es der skurrile Fetisch-Sidekick Dr. Pest, der Keyboarder, oder der dauergrinsende Sänger Fuchs, der ein bisschen aussieht wie eine Figur aus Disneys Aladdin. Allerdings haben sich einige weitaus weniger sympatische Figuren ins Publikum verirrt, kurzrasierte Macker mit Tarnhosen und andere Gestalten die sich beim Pogo nicht nur von ihrem Gegenüber abstoßen sondern auch ihre Fäuste durch die Luft segeln lassen oder am Rande stehende Personen unvermittelt schubsen. Nicht gerade cool und unerwartet dass die albernen und hedonistischen Reiter solche Leute anziehen. Auch nicht cool war ein Teil der Show, bei dem vier Frauen aus dem Publikum auf die Bühne geholt wurden, welche sich dann als Hintergrundtänzerinnen, Objekte von allerlei sexistischen Rufen und "Gefangene" des Fetischmonsters Dr. Pest betätigen durften. Dieses Ritual hatte ich schon auf meinem ersten Reiterkonzert gesehen und anscheinend lassen sich immer irgendwelche Frauen finden, die sich für diese sexistische Vorführung nicht zu schade sind. Bei einem späteren Lied, dessen Refrain lautete "Die Sonne scheint mir aus dem Arsch, und das ohne Unterlass" wurden sie dann auch mehr oder weniger direkt aufgefordert ihre "Sonne" zu präsentieren. Dass bei dem Tack "Liebe" zwei halbnackte Metaller, die sich in den Armen lagen die Bühne stürmten, machte es etwas besser, aber nicht viel. Nunja. Crowdsurfing und ein Spiel bei dem Gummibote in die Menge geworfen wurden, hätten mich fast wieder versönt - ja, mit so etwas kann man mich begeistern - aber insgesamt blieb doch ein schaler Eindruck. Schade.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7718565585133468032?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7718565585133468032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7718565585133468032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7718565585133468032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7718565585133468032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/11/die-apokalyptischen-reiter-zu-viel.html' title='Konzert : Die Apokalyptischen Reiter - Zu viel Sexismus, zu wenig Metal'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-722572341229304030</id><published>2008-10-28T13:02:00.008+01:00</published><updated>2008-11-02T18:41:45.483+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Karrierewünsche</title><content type='html'>Was für eine Enttäuschung! Der Dozent meines Marx-Seminars stellte sich als Greis jenseits der Siebzig heraus! Nichts dagegen wenn alte Menschen noch lehren, doch da der eigentlich nicht unsympathische Herr sein wirklich ziemlich fortgeschrittenes Alter nicht abschütteln kann, ist der Vortrag quälend langsam, oftmals von unvermittelten Pausen betroffen und didaktisch ein ziemliches Durcheinander. Was sind das bloß für Zeiten! 68 würde da ein bestens indoktrinierter und blutjunger Dozent frisch aus dem großen Mutterland der Arbeit stehen und uns den wissenschaftlichen Sozialismus predigen! Er würde Gift und Galle spucken gegen die Feinde der Sovietunion und dann würden alle Studenten austehen und die Faust zum Kommunistengruß erheben! Heute: Naja. Dass der vollkommen überfüllte Kurs trotzdem die ganze Zeit über mucksmäuschenstill war, kann ich mir nur mit Respekt für den alten Herren mit dem Dackelblick erklären, oder mit Angst, er könnte jeden Augenblick einen Herzinfakt kriegen. Ich jedoch steige auf eine Orangenkiste und verkünde: Hier ist eine Verschwörung am Werke! Die Unileitung möchte alle an Marxismus interessierten Studenten auf einmal loswerden indem sie sie mit dieser Schlaftablette sediert! Dahinter steckt natürlich: Ihr wisst schon wer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh...&lt;br /&gt;Äh...&lt;br /&gt;Was habe ich da gerade eben geschrieben? Bitte schnell weiterlesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt natürlich ein Problem: Wenn ich es nicht schaffe, dem freundlichen Dr.Phil. zu folgen ohne dabei einzuschlafen, was wird dann aus meinem Traumjob, dem dialektischen Winkeladvokaten? Bleibt mir dann nur das mühsame Selbststudium? Etwa mit Michael Heinrichs &lt;a href="http://www.theorie.org/index.php?p=2&amp;amp;isbn=3-89657-593-7"&gt;Kritik der politischen Ökonomie&lt;/a&gt;? Das habe ich schon gelesen! Steckt aber nicht viel Dialektik drin. Schade. Dafür erklärt er auf verständliche Art Zeug wie Fetisch und Mehrwert. Schlimm schlimm, wie kann man nur dem Marxismus nur den mystischen Nimbus der Unzugänglichkeit nehmen? Und dann schreibt er auch noch &lt;a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/43/27220.html"&gt;brauchbare Artikel über die Finanzkrise&lt;/a&gt;. Dann muss ich mir vielleicht doch was anderes suchen, wo ich mich als Guru etablieren kann. Wer eine Idee für mich hat... ich bin für Vorschläge offen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-722572341229304030?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/722572341229304030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=722572341229304030' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/722572341229304030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/722572341229304030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/karrierewnsche.html' title='Karrierewünsche'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-1294207224954642147</id><published>2008-10-27T11:36:00.016+01:00</published><updated>2008-10-29T22:03:18.044+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Strom und Rausch - Industrial für die Massen</title><content type='html'>Der prätentiöse Spruch von unserem liebsten granteligen Zitate-August Teddy W.A. zum Anfang:  "Was die radikale Musik erkennt, ist das unverklärte Leid des Menschen." Yay!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nun zum Thema: Am 29. November, also in einem knappen Monat, findet in Mainz die nächste Strom&amp;amp;Rausch statt - eine kleine Party, die ich für Liebhaber von extremer und abseitiger elektronischer Musik (Noise, Industrial und Breakcore) organisiere. Diesmal sogar mit einer Reihe von Liveacts, die natürlich, wie bei dem "Genre" zu erwarten, allesamt relativ unbekannt sind, dafür kriegt man aber auch echten Untergrund geboten. Persönlich bin ich ja besonders glücklich, &lt;a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;amp;friendid=98736365"&gt;"der Warst"&lt;/a&gt; für die Sache gewonnen zu haben, dessen geniale Mischung aus Krach, pervertiertem Pop und Rythmus mir einfach gut in die Beine geht. Ich selbst werde mich an dem Tag auch mit Laptop und Mic bewaffnen, mal schauen wie gut das gelingt, denn Live habe ich bisher nur wenig Erfahrung. Die Unterstützung eines guten Freundes und professionellen Organisten sollte das jedoch wieder wettmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit, so gut. Das stattfinden zu lassen, was für den Besucher einer solchen Party so leicht zu genießen ist, (irgendwann kommen, ein bisschen Eintritt zahlen, was trinken, tanzen, wieder gehen) ist für den Amateur-Organisator allerdings nicht gerade trivial. Es beginnt schon damit, einen Termin zu finden, an dem alle Liveacts können, an welchem sowohl die Location frei ist als auch keine vergleichbare Party irgendwo in der Region stattfindet, denn die Zielgruppe ist klein. Technisches Gerät will angemietet und transportiert werden - wer nicht selbst mobil ist, hat damit ein Problem. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die "Industrial Szene" (falls man hier überhaupt von so etwas reden kann) einen relativ ausgeprägten rechten Rand hat. Sie hat auch einen linken Rand, um das klar zu stellen, aber das Problem bleibt. Nicht nur, weil man es sich natürlich nicht mit den Betreibern der Location (Haus Mainusch, dem kleinen "Az" von Mainz) verscherzen will, wie es einer grob vergleichbaren Veranstaltung in Darmstadt passiert ist (&lt;a href="http://www.daigose.de/chambermusic/"&gt;Chambermusic at Ground Zero&lt;/a&gt;) die aus der Oettinger Villa, einem selbstverwalteten Juz raus geflogen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man will auch keinen Raum schaffen, den Rechte kulturell für sich besetzen und vereinnahmen können. Und selbstverständlich will man weder mit Faschos feiern noch seine Gäste ihren Ideologien (die sich ja schonmal recht "handfest" äußern) aussetzen. Um so wichtiger ist es, die Veranstaltung nicht unpolitisch sondern mit einem expliziten linken Anspruch stattfinden zu lassen und offensiv mit Themen wie Rassismus und Sexismus umzugehen. Was nicht nur heißt, antifaschistische Parolen auf den Flyern anzubringen sondern eben auch bereit zu sein mal jemanden rauszuschmeißen oder den Eintritt zu verwehren, auch wenn das keinen Spaß macht. Zwar hatten wir da bisher keine Probleme, aber natürlich kann niemand garantieren, dass das auch so bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die politische Ambivalenz von Industrial, dieser extremen, „radikalen“ Geräuschmusik, finde ich einen spannende aber auch verwirrende Angelegenheit. Auf der einen Seite sehe ich in dieser Musik, die aus der Auflösung sämtlicher Konventionen und herkömmlichen musikalischen Schönheitsidealen entsteht, eine hohe kritische Potenz. Man kann sie als Darstellung von Entfremdung und Leid begreifen oder als eine Art Dekonstruktion von Hörgewohnheiten, die die Perspektive dafür öffnet, was Musik alles sein kann, und somit auch Freiheit bedeutet. Als Abkömmling des Dada, könnte man sie Begreifen, eine scheinbar chaotische Mischung von Wirklichkeitsfragmenten, die nicht versucht die Widersprüche des Alltags zu verdecken, sondern sie herauszustellen. Die Einstürzenden Neubauten haben es mit diesem Stil sogar geschafft annähernd Populär zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch Dada hatte seinen kleinen reaktionären Bruder, den Futurismus. Und somit könnte man die akustischen Schockwellen auch im Sinn einer martialischen Affirmation des Irrationalen und Brutalen verstehen. Eine mit männlichkeit und nationalistischer Nostalgie durchwirkte Mutprobe, in Schall gefasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Ambivalenz findet Industrial statt. Und es ist manchmal schwer, die Pole von einander zu trennen. Selten stellt sich jemand, der musikalisch Kritik üben möchte, offen hin und erklärt sein Anliegen, denn mit der Eindeutigkeit stellt sich auch ein Lotos-Effekt ein, der den Gehalt neutralisiert. Doch in die Uneindeutigkeit nehmen auch die braunen Gesellen gerne Zuflucht. Nur wenige machen ihre Gesinnung so offen, wie die besonders in Osteuropa beliebten Faschisten von Thronstahl. Und unter den Übrigen, die vielleicht nicht politisch polarisiert sind, ist die (ironische?) Koketterie mit Dingen, die als gesellschaftliche Tabus verstanden werden, üblich. Worunter Homosexualität genau wie eine oftmals militaristische Ästhetik fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser Ambivalenz muss man umgehen, wenn man Industrial veranstalten will. In Berlin  meistern dies meines Eindrucks nach die Veranstalter von &lt;a href="http://www.schlagstrom.de/"&gt;"Schlagstrom"&lt;/a&gt; recht gut, die mit linken Kulturvereinen zusammenarbeiten, sich antifaschistisch positionieren und, zumindest als ich in der Metropole weilte, sich auch politisch engagierten. In gewisser Weise ist Schlagstrom somit ein Vorbild für Strom&amp;amp;Rausch, wenn man auch hier im Rhein-Main Gebiet viel kleinere Brötchen zu backen hat. Eine Perspektive hier im linken Sinn „engagierten“ Industrial zu veranstalten sehe ich aber auch hier klar gegeben.&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wer sich nun weiter für Industrial interessiert, findet hier einen sehr guten Artikel, dem ich auch einige Schlagwörter für meine Veranstaltung entnahm, wenn ich auch in vielen Dingen nicht mit ihm übereinstimme : &lt;a href="http://209.85.135.104/search?q=cache:6wMAcMYkPXcJ:stefanhetzel.de/industrl.html+Rigobert+Dittmann:+Industrial+Culture&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;cd=1&amp;amp;gl=de"&gt;Klick&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Und zuletzt noch die Myspace-Seite der Veranstaltung selbst, mit zusätzlichen Infos : &lt;a href="http://www.myspace.com/stromundrausch"&gt;Klack&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SQYAqqm-RtI/AAAAAAAAAJE/E4ARriVXJHI/s1600-h/stromklein.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SQYAqqm-RtI/AAAAAAAAAJE/E4ARriVXJHI/s400/stromklein.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261893947621263058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/stromundrausch"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-1294207224954642147?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/1294207224954642147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=1294207224954642147' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1294207224954642147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/1294207224954642147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/strom-und-rausch-industrial-fr-die.html' title='Strom und Rausch - Industrial für die Massen'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SQYAqqm-RtI/AAAAAAAAAJE/E4ARriVXJHI/s72-c/stromklein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-7646470412902017232</id><published>2008-10-20T10:43:00.030+02:00</published><updated>2009-01-30T08:45:50.917+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der letzte antideutsche Student'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><title type='text'>Der letzte antideutsche Student - Benennt die Faschisten!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s1600-h/antid.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s400/antid.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5259239382872853938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich muss sagen, dass ich die Kolumne "der letzte linke Student" Jörg Sundermeier in der Jungle World wirklich gerne mag. Ich finde diese Figur und ihre herrlich überspitzte Mischung aus Rigorismus, Wahnwitz und Dummheit einfach grandios. Allerdings fehlen mir ab und an Pointen, die auch mal auf die Kosten der Antideutschen gehen, dabei produzieren diese doch auch genug Stilblüten und die ein oder andere Scheußlichkeit. Ob es wohl daran liegt, dass man in der Jungle World die Anti-Ds nur von &lt;a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/33/22445.html"&gt;rechts kritisieren darf&lt;/a&gt; ? Nun ja, diese Lücke zu schließen will ich nun einmal versuchen. Vorausgesetzt, Herr Sundermeier sieht davon ab mich zu verklagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;PS : Wer hier im übrigen überhaupt nicht weiß, worum es sich bei den Antideutschen handelt : Das ist auch nicht sooo schlimm. Denn der Konflikt den sie mit ihren schattenhaften Gegnern, den Antiimperialisten, austragen, ist gesellschaftlich gesehen etwa so relevant wie der ewige Krieg zwischen Starwars Fans und Trekkies. Jede Fraktion hat ihre eigenen Publikationsorgane, die auch praktisch nur von den eigenen Anhängern gelesen werden, und hält sich für den Nabel der Welt. Bei den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Anti-Ds kommen in Sachen Leserschaft noch ein paar Masochisten dazu, die sich für ihr Linkssein geißeln wollen und Läuterung erfahren, indem sie sich durch seitenweise grässliches Hegeldeutsch quälen. Das Programm dieser progressiven Herolde der Vernunft lässt sich mit "Kritik! Kritik! Kritik!" zusammenfassen. Das heißt: Kritik des Nationalismus (aber nicht jedes Nationalismus!), die einzigwaren Kritik des Kapitalismus (tm!), sowie Kritik des Antisemitismus (nicht das, was sie denken!). Als besondere Zutat darf hier auch das Kokain nicht vergessen werden, welches das besondere Plus darstellt und für das gewisse extra an Selbstüberschätzung sorgt. Noch wichtig ist : Unbedingte Solidarität mit Israel und den USA, ganz gleich welche Politik die jeweiligen Regierungen fahren! Als wären Nuklearmächte auf die Anbiederungen einer minoritären Linken angewiesen. Nun denn, schreiten wir zur Tat: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der letzte antideutsche Student – Benennt die Faschisten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;Der letzte antideutsche Student schwebt auf einer Welle der Euphorie. Denn: Er hat einen Sieg errungen. Einen glorreicher Triumpf der Vernunft. Über das Regressive/Irrationale/Nazistische. Nämlich: Er hat einen Pazifisten getroffen. Und: Mit diesem Diskutiert. Über: Den Irak-Krieg. Und dabei: Reüssiert. Indem: Er den Pazifisten einfach als Faschisten bezeichnet hat. Denn: Das wusste schon Orwell. Und dann muss es ja stimmen. Richtiger wäre es nur: Wenn es Adorno gesagt hätte. Aber das muss ja nicht immer sein. Zweifellos war &lt;s&gt;die Exterminierung von bis zu einer Million Antisemiten&lt;/s&gt; die Beseitigung eines antisemitischen Regimes, ein aus emanzipatorischer perspektive wünschenswertes Ereignis! Überhaupt sollten wir einfach mal anfangen anders über Krieg zu denken als bisher. Denn: Krieg hat eine progressive Funktion. Zum Beispiel: Die Eroberung Amerikas durch europäische Kolonialmächte. Wenn es sie nicht gegeben hätte: Gäbe es keine USA. Und dann: Gäbe es keine Schutzmacht für Israel. Darum: War die Abschlachtung der Eingeborenen: Ein progressiver Akt. Überhaupt, wer Partei ergreift für Rechte von Indigenen kann auch nur eines sein: Ein Faschist. Stichwort: Ethnopluralismus! Romantische Projektion! Völkische, antizivilisatorische Phantasie! (...) ! Außerdem ist die Kolonialisierung dafür zu würdigen, dass sie den Kapitalismus nach Amerika brachte. Denn: Der Kapitalismus ist wie eine Lok: Progressiv. Denn: Es bewegt sich ja etwas. Und wir Menschen sitzen in den Waggons und werden: In den Kommunismus getragen. Wo der Kapitalismus sich dann selbst abschafft. Zumindest: Vielleicht. Denn: Man ist ja undogmatisch. Doch da stockt der letzte antideutsche Student. Und bangt: Was wenn am Ende der Zugreise wieder nur ein Gebäude aus rotem Backstein mit großen, rußenden Schornsteinen steht? Doch da fasst er sich wieder. Zur Beruhigung: Schnell ein Adorno-Aphorismus: "Der Splitter in unserem Auge ist das beste Vergrößerungsglas". Irgendwie: Tröstlich. Und nun verkünden wir mit neu gewonnenem Elan: Benennt die Faschisten, wo ihr sie auch trefft! Manche müssen eben sterben für Emanzipation und Kommunismus! Und auch wir sollten uns endlich mal wieder ein instrumentelles Verhältnis zum Töten aneignen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPyQ-lr99nI/AAAAAAAAAIs/Gi2NZPGV8mQ/s1600-h/antid.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-7646470412902017232?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/7646470412902017232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=7646470412902017232' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7646470412902017232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/7646470412902017232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/der-letzte-antideutsche-student-benennt.html' title='Der letzte antideutsche Student - Benennt die Faschisten!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPySWqThjbI/AAAAAAAAAI8/tZ1xP1gq-14/s72-c/antid.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-3980773366702226881</id><published>2008-10-17T13:16:00.005+02:00</published><updated>2008-10-17T13:32:37.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Grindcore anyone?</title><content type='html'>Zur schwarz-rot-geilen Fußballhysterie vor ein paar Monaten produzierten mein Cousin und ich diesen kleinen Gabba-Grindcore Track.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Deutschland einig Fahnenmeer&lt;br /&gt;Ihr steht ein für euer Land&lt;br /&gt;Noch ein Lynchmord ruft die Menge&lt;br /&gt;Sie hat undeutsches erkannt&lt;br /&gt;Schwarz und Gelb und Blutverschmiert&lt;br /&gt;Blut und Boden macht zu Brüdern&lt;br /&gt;Der erste hebt die Rechte hand &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-06659917038730314 visible ontop" href="http://www.youtube.com/v/fR3qcH_tn2U&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-06659917038730314 visible ontop" href="http://www.youtube.com/v/fR3qcH_tn2U&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-06659917038730314 visible ontop" href="http://www.youtube.com/v/fR3qcH_tn2U&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-06659917038730314 visible ontop" href="http://www.youtube.com/v/fR3qcH_tn2U&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fR3qcH_tn2U&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/fR3qcH_tn2U&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-3980773366702226881?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/3980773366702226881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=3980773366702226881' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3980773366702226881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/3980773366702226881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/grindcore-anyone.html' title='Grindcore anyone?'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6286250974622381082</id><published>2008-10-14T15:56:00.000+02:00</published><updated>2008-10-14T16:48:37.773+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Games'/><title type='text'>KRAUT ATTACK - Daddeln gegen Deutschland</title><content type='html'>Du bist Antifa! Rock die Scheissdeutschen weg! Glatzen, Ostpreußen, Bullen, Zeppeline können dich alle nicht aufhalten! Sammel die Davidssterne und hisse die schwarz rote Flagge anstelle der germanischen! Daddel Deutschland weg!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_t_y3MCDlXMU/Rzt26NutJhI/AAAAAAAAAF0/zK4Mw3U2TiU/s320/kraut_attack.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://bp2.blogger.com/_t_y3MCDlXMU/Rzt26NutJhI/AAAAAAAAAF0/zK4Mw3U2TiU/s320/kraut_attack.png" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dieses kleine Spiel habe ich letztes Jahr in einem Anflug von Langeweile gebastelt. Es bietet : Absolute Retrographik, authentische 8-bit Musik und die typischen Sounds - alles hausgemacht sozusagen. Es ist nicht allzuleicht, aber niemand hat behauptet, Deutschland wegzurocken sei einfach. Man könnte das Spiel als sanfte Satire auf die Wir-Gegen-Die-Welt Attitüden bzw. die Macker-Allüren mancher Antifas verstehen. Oder auch schlicht als identitäre Projektionsfläche für antideutsche Befindlichkeiten. Wobei letzteres wohl dadurch gestört wird, dass ich, obwohl ich als ich das Spiel programmierte noch stärker zum antideutschen Lager teniderte, das Hissen der Anarchosyndikalistenflagge zum Ziel gemacht habe. Für alle Schnösel, die sich dadurch in ihrer Identifikation gestört fühlen (Ih! Bäh! Arbeiterbewegung!) ein kleiner Trost : Es gibt auch eine Division der Israelischen Armee, die diese Flagge trägt : &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_Engineering_Corps"&gt;Die Combat Engeneering Corps&lt;/a&gt;. Hallelujah Emanzipation!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.everengine.de/KRAUT_ATTACK.exe"&gt;&lt;br /&gt;-&gt; Zum Download &lt;-&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS : Die verehrten LeserInnen könnten ja mal ihre Highscores posten&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6286250974622381082?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6286250974622381082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6286250974622381082' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6286250974622381082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6286250974622381082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/kraut-attack-daddeln-gegen-deutschland.html' title='KRAUT ATTACK - Daddeln gegen Deutschland'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_t_y3MCDlXMU/Rzt26NutJhI/AAAAAAAAAF0/zK4Mw3U2TiU/s72-c/kraut_attack.png' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-2402482193716543906</id><published>2008-10-14T01:37:00.000+02:00</published><updated>2008-10-15T14:55:13.198+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Streetart'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Paintings on the Wall...</title><content type='html'>In Israel/Palästina habe ich einige Eindrücke sammeln können, die ich demnächst zu Papier bringen werde - doch auch Photos sind entstanden und zu den schönsten, für diesen Blog relevantesten, gehören Bilder von politischer Streetart auf den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Sperranlagen_%28Westjordanland%29"&gt;israelischen Sperranlagen&lt;/a&gt; bei Bethlehem. Die schönsten möchte ich als Vorgeschmack zu dem ausführlicheren Bericht hier präsentieren. Ungeachtet ihres jeweiligen politischen Gehalts, finde ich diese Werke zum Teil ziemlich beeindruckend. Dasjenige, das mir vom Inhalt her am besten gefiel, konnte ich leider nicht photographieren : Eine Darstellung von zwei eselartigen Wesen mit Städten auf den Rücken, welche wohl Ost und Westjerusalem symbolisieren sollen. Sie sind mit den Schwänzen aneinander Gebunden und streben doch auseinander, wobei sie die Augen schmerzhaft verdrehen. Ganz klar eine Anspielung auf dieses Bild, bei dem zwei aneinander gebundene Esel gleichzeitig vom jeweils eigenen Heuhaufen fressen wollen, welche jedoch zu weit auseinander liegen, als dass man sie beide gleichzeitig erreichen könnte. Nachdem was mir ein Autonomer aus Weimar erzählte, den ich zufällig in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bait_Dschala" title="Bait Dschala"&gt;Bait Dschala&lt;/a&gt; traf, werden diese Graffitis von linken israelischen und europäischen Gruppen in Zusammenarbeit mit lokalen Jugendlichen angefertigt. Letztere werden jedoch von der Repression um einiges härter getroffen als Israelis und Ausländer : Als die Polizei (oder doch das Militär?) bei einer Streetart-Aktion einer Gruppe aus Weimar und einiger arabischer Jugendlicher anrückte, mussten die Deutschen lediglich ihren Ausweis vorlegen und wurden ansonsten nicht behelligt. Die Ids der Palästinenser wiederum wurden eingezogen und einige Monate zurückgehalten, was diesen das Passieren irgendeines Checkpoints für die Zeit unmöglich machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPjTWj7JTI/AAAAAAAAAIc/LQ8w-KrQATY/s1600-h/mauer10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPjTWj7JTI/AAAAAAAAAIc/LQ8w-KrQATY/s400/mauer10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256795111684777266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPjTqeL2hI/AAAAAAAAAIk/cFyIp3NzGsQ/s1600-h/mauer11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPjTqeL2hI/AAAAAAAAAIk/cFyIp3NzGsQ/s400/mauer11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256795117029415442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi86xsecI/AAAAAAAAAH0/YDqq8x4PIdI/s1600-h/mauer1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi86xsecI/AAAAAAAAAH0/YDqq8x4PIdI/s400/mauer1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794726269221314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi86LB0KI/AAAAAAAAAH8/CYspUs-y5lk/s1600-h/mauer2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi86LB0KI/AAAAAAAAAH8/CYspUs-y5lk/s400/mauer2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794726107041954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi9E6djLI/AAAAAAAAAIE/_L8ruxaVrXc/s1600-h/mauer3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi9E6djLI/AAAAAAAAAIE/_L8ruxaVrXc/s400/mauer3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794728990346418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi-1O74xI/AAAAAAAAAIM/8HbKsTAfYPU/s1600-h/mauer4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPi-1O74xI/AAAAAAAAAIM/8HbKsTAfYPU/s400/mauer4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794759140991762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPis4V7tCI/AAAAAAAAAHM/nkU0KRCdAg4/s1600-h/mauer5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPis4V7tCI/AAAAAAAAAHM/nkU0KRCdAg4/s400/mauer5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794450738000930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPis_7mItI/AAAAAAAAAHU/Oh8GIyrQqxI/s1600-h/mauer6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPis_7mItI/AAAAAAAAAHU/Oh8GIyrQqxI/s400/mauer6.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794452775019218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPitA3omtI/AAAAAAAAAHc/xXjzo51E9wM/s1600-h/mauer7.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPitA3omtI/AAAAAAAAAHc/xXjzo51E9wM/s400/mauer7.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794453026839250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPitMHj7-I/AAAAAAAAAHk/v9IpmdD12U4/s1600-h/mauer8.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPitMHj7-I/AAAAAAAAAHk/v9IpmdD12U4/s400/mauer8.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794456046432226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPitOYdnrI/AAAAAAAAAHs/t4zANr55rpA/s1600-h/mauer9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPitOYdnrI/AAAAAAAAAHs/t4zANr55rpA/s400/mauer9.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256794456654192306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-2402482193716543906?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/2402482193716543906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=2402482193716543906' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2402482193716543906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/2402482193716543906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/paintings-on-wall.html' title='Paintings on the Wall...'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SPPjTWj7JTI/AAAAAAAAAIc/LQ8w-KrQATY/s72-c/mauer10.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-8451434451855302786</id><published>2008-10-13T23:54:00.001+02:00</published><updated>2008-10-17T14:16:57.585+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat und Herrschaft'/><title type='text'>Von der Unmöglichkeit Verfassungsfeind zu sein</title><content type='html'>Die Verfassung gilt allgemein als höchste Errungenschaft des demokratischen Staates: Sie gestattet die freie Meinungsäußerung, ist der Quell von allen persönlichen Rechten und erklärt uns, dass in Deutschland die Würde des Menschen unantastbar sei. Einen unbeteiligten Beobachter würde diese letzte Feststellung bestimmt ziemlich überraschen, man müsste ihn erst einmal aufklären, dass der deutsche Staatsbürger eben allgemein wenig Würde hat, die man verletzen kann. Aber darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr um ein interessantes ideologisches Phänomen auf das man hierzulande immer wieder trifft: Dem Verfassungsfeind, einem Untermensch der besonderen Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommunisten, Faschisten, Anarchisten, religiöse Extremisten, Rassisten und esoterische Sekten, sie alle haben, so hört man es immer wieder, in ihrer Verfassungsfeindschaft ihren gemeinsamen Nenner. Und da, wie wir alle wissen, die Verfassung Freiheit und Würde erst in die Welt gebracht hat, kann es sich bei Verfassungsfeinden, ungeachtet ihrer unterschiedlichen Ziele und Methoden, nur um ein ziemliches Lumpenpack handeln, von deren "Ideologie" sich der gute Bürger nicht zu verführen lassen hat. Fast fühlt man sich an die DDR-Hymne erinnert: "Wer da ist gegen Recht, der ist Dumm oder Schlecht...". Die Vorstellung, dass jegliche Rechte, die einem irgendwie zukommen, in der Verfassung ihren Ursprung haben und dass deren Artikel überall Gültigkeit haben, findet man immer wieder : Sei es in Internetforen, wo User über die "Zensur" der Moderatoren klagen, als wären diese auf den entsprechenden Verfassungsartikel gebunden, oder in der Clique, wo jemand nach einer erhitzten Diskussion vielleicht seinem Gegenüber versichert, er wolle aber sein Recht auf Meinungsfreiheit nicht einschränken. Dabei sind diese ganzen Äußerungen nur durch ein grundsätzliches Missverständnis darüber, was eine Verfassung ist, überhaupt denkbar. Denn: Die Verfassung ist einfach kein allgemein gültiges common-sense Recht, kein Vertrag der Bürger darüber, welche Werte sie anerkennen wollen, kein für Jedermann oder Jederfrau verbindlicher Verhaltenskodex.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verfassung ist ein Rechtsdokument, welches dem Staat in seiner Machtausübung gegenüber dem Untertan juristische Grenzen setzt, dessen Herrschaft formal regelt. Die Verfassung ist ein Gesetz für den Staat und dessen weitere Gesetzgebung. Nicht aber für den Bürger. Das heisst, wenn die Verfassung etwa verkündigt, es herrsche Meinungsfreiheit, dann meint es nicht, dass jeder in Deutschland jederzeit seine Meinung sagen darf (Das wird der Angestellte in Gegenwart seines Chefs schön zu unterlassen haben), sondern dass man in Deutschland nicht vom Staat für seine Meinung eingesperrt oder verfolgt wird. Was natürlich auch nur bedingt zutrifft, denn dieses Recht wird im Anschluss weiter eingeschränkt. (Voltairine de Cleyre hatte nicht ganz unrecht mit ihrem Ausspruch: "Make no laws whatever concerning speech, and speech will be free; so soon as you make a declaration on paper that speech shall be free, you will have a hundred lawyers proving that “freedom does not mean abuse, nor liberty license,” and they will define freedom out of existence".)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet man die "Verfassungsfeinde" mit diesem Wissen, stellt man schnell fest, dass diese gar keine Gegner der Verfassung sein können, und zwar nicht nur weil es abwegig ist, Rechtsmaßstäbe für den Staat an Privatpersonen anzulegen : Der staatsfixierte Kommunist der alten Schule, der glaubt, dass nur die richtige Partei den Staat (demokratisch) erobern müsse, um ihn als Instrument des Klassenkampfes zu benutzen, welcher den Kapitalismus in die Knie zwingen soll, hat mit einer Verfassung kein grundsätzliches Problem (Er hat ein anderes Problem, nämlich dass er, ist er einmal an der Macht und hat er ein schönes Amt im Staatsapparat, feststellt, dass Staat gar nicht so übel ist, wenn man die Ausbeutung zu seinen eigenen Gunsten organisieren kann). Hauptsächlich den Artikel mit dem Schutz des Privateigentums wird er kritisieren und abschaffen wollen, doch eine Verfassungsänderung ist durchaus vollkommen legal möglich und wird immer wieder vorgenommen, ohne dass die entsprechenden Initiatoren als Verfassungsfeinde angesehen werden. Ähnliches gilt für den Neonazi, welcher vielleicht andere Artikel verändern würde (das Privateigentum dürfte ihn vor allem bei Juden und anderen "Volksfeinden" interessieren...) aber eine Verfassung die seinen völkisch-nationalen Prinzipien entspricht würde bei ihm sicher großen Anklang finden. Im Übrigen sind die Zeichen die er trägt nicht verfassungswidrig sondern schlicht kriminell, da ihr Tragen gegen geltendes Recht verstößt. Ein Anarchist kann schon garkein Verfassungsfeind sein, schlimmer als eine durch eine Verfassung einigermaßen begrenzte Herrschaft ist nämlich nur die unbegrenzte Willkür- und Gewaltherrschaft (Man darf sich allerdings fragen, ob es so etwas wirklich jemals für längere Zeit gegeben hat, Verfassung hin oder her). Der Anarchist will den Staat abschaffen, dass dabei natürlich auch die Verfassung obsolet wird, ist hierbei genauso nebensächlich, wie dass dabei das Steuerrecht oder die gesetzlichen Bestimmungen fürs Falschparken gleichsam verschwinden. Der Anarchist ist also, korrekt ausgedrückt, ein Staatsfeind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Juristen in staatlichen Dienst wissen, dass die Rede vom Verfassungsfeind eine schiefe Sache ist. Deshalb sprechen sie auch eher von Feinden der "freiheitlich demokratischen Grundordnung". Dennoch heißt ein gewisses Organ der inneren Sicherheit auch weiterhin "Verfassungsschutz" und überhaupt besteht kein Interesse daran über den oben erwähnten und weit verbreiteten Irrtum aufzuklären. Warum auch? Es handelt sich doch um einen ideologisch für den Staat positiv wirksamen Irrtum. Denn wenn die Rede von rein negativ (also nur durch ihre, wie auch immer konstruierte Abweichung von der Verfassung) bestimmten Verfassungsfeinden ist kann man bestens alle Politikansätze im voraus diskreditieren, die sich mit der Überwindung dieser Gesellschaft befassen. Nicht nur die Formel Rot=Braun kommt hier zur Geltung, auch alle anderen Formen von reaktionärem Extremismus finden sich in der Gleichung ein. Dass das "Makel" der Verfassungswidrigkeit bestens wirkt, zeigt sich immer wieder in politischen Diskussionen. Etwa wenn Personen wegen ihrer Nähe zu derartig angegriffenen Organisationen öffentlich gebrandmarkt werden, wie etwa jüngst eine für den politischen Mainstream zu konsequente Vertreterin der Jusos, oder wenn Linken aufgrund ihrer "verfassungswidrigen Ansichten" eine Nähe zur extremen Rechten unterstellt wird. Dass dabei eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Positionen nicht stattfindet (wenn, dann nur um die Verfassungswidrigkeit zu bestätigen oder zu verneinen) ist klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre im Gegenzug mehr die Rede von dieser ominösen "freiheitlich demokratischen Grundordnung", würde sich möglicherweise der ein oder andere eher fragen, worin diese überhaupt besteht, und vielleicht auch bemerken dass sie, abgesehen davon, dass sie ein ziemlicher Euphemismus ist, vor allem eins beinhaltet: Das Recht des Kapitalisten, das mehr oder weniger willige Menschenmaterial auszubeuten. Wenn Anhänger der FDP von Freiheitlichkeit sprechen, wissen die meisten Menschen ja auch, was davon zu halten ist. Recht nett hat diesen Zusammenhang im Übrigen der Kabarettist Georg Kreisler einmal in einem Lied zusammengefasst: &lt;a href="http://stud3.tuwien.ac.at/%7Ee0526521/kreisler/093.txt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://stud3.tuwien.ac.at/%7Ee0526521/kreisler/093.txt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://stud3.tuwien.ac.at/%7Ee0526521/kreisler/093.txt"&gt;"Meine Freiheit wird von der Verfassung garantiert, deine hat bisher nicht interessiert..."&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verfassung ist ein konstituierendes Element des modernen, bürgerlichen und kapitalistischen Staates, wer sich positiv auf sie bezieht, der bezieht sich auch positiv auf den Staat, und auf das von ihm zementierte Verhältnis von Arbeitgebern zu Arbeitnehmern, von Herrschern zu Beherrschten. Um so schlimmer, dass manche Linke diesen Zusammenhang nicht verstehen und sich teils als eigentlichen Verfassungsschutz aufspielen, wie so manche Linksliberale. Manchmal mag es aus taktischen Gründen nicht verkehrt sein sich auf die Verfassung zu beziehen, etwa wenn es darum geht eine Gesetzesverschärfung zu verhindern, aber wenn darüber hinaus keine Staatskritik mehr stattfindet, ist man klar in die ideologische Falle getappt. Interessant ist nun nur noch, wie eine solche Vorstellung überhaupt entstehen kann, bei der Staatsbürger sich so sehr mit dem Staat identifizieren, dem sie ausgeliefert sind, dass sie die Gesetze, welche eigentlich zur (im Rahmen der bürgerlichen Revolutionen eingeführten) Begrenzung des Machtzugriffs des Staates gegen ihn eingeführt wurden, als für sich und seine Mitmenschen verbindlich ansieht. Und wie faschistoid eine solche Denkart eigentlich ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-8451434451855302786?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/8451434451855302786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=8451434451855302786' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8451434451855302786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/8451434451855302786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/von-der-unmglichkeit-verfassungsfeind.html' title='Von der Unmöglichkeit Verfassungsfeind zu sein'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4627503942312866375.post-6784424032826542511</id><published>2008-10-13T00:01:00.000+02:00</published><updated>2008-10-14T11:24:21.839+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Lasst die Korken knallen!</title><content type='html'>BANG! Eine Wolke von schaumig glitzernden Partikeln zerstiebt in der Luft und der Korken verabschiedet sich zischend irgendwo im Raum außerhalb des Bildschirms. Champagner schmeckt zwar nicht, doch das virtuelle herumspritzen mit dem ekligen Zeug hat Symbolcharakter: Es gibt etwas zu feiern! Und zwar die Einweihung eines neuen Blogs. Nun gut, mag man sagen, das ist nichts besonderes, im Internet entsteht und vergeht so etwas bestimmt im Minutentakt. Sicherlich dümpeln etliche dahin ohne überhaupt gelesen zu werden. Das stimmt auch, doch das braucht mich nicht zu kümmern. Ich erwarte zwar recht wenig von dem Blogging, erhoffen tu ich mir dafür umso mehr. Im schlimmsten Fall entwickelt sich "Pixel Utopia" zu einem halb privaten und unregelmäßig genutzten Ort zur Reflexion über was auch immer mich gerade interessiert. Im besten Fall erreiche ich mit meiner Schreibe sogar eine Hand voll Leute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Privatleben will ich hier tunlichst raushalten, statt dessen möchte ich über Themen schreiben, die ein potentielles oder auch nur hypothetisches Publikum (wohl irgendwas zwischen Nerds, Musikenthusiasten und Linksradikalen) interessieren könne. Darüber hinaus möchte ich das ganze möglichst locker und unterhaltsam aufziehen - sei es auch nur als stilistische Fingerübung. Dabei soll der Blog aber trotzdem ernste Inhalte vermitteln und meine relative Anonymität im Netz mir die dafür nötige Narrenfreiheit verschaffen. Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zuversichtlich, dass hier etwas spannendes entstehen wird. Und darum freue ich mich jetzt auch, den Blog demnächst zu befüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thematischer Ausblick : Die Unmöglichkeit Verfassungsfeind zu sein, Israelreisen und Geschichte in Computerspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so long und cheers!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4627503942312866375-6784424032826542511?l=pixelutopia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pixelutopia.blogspot.com/feeds/6784424032826542511/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4627503942312866375&amp;postID=6784424032826542511' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6784424032826542511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4627503942312866375/posts/default/6784424032826542511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pixelutopia.blogspot.com/2008/10/los-los-los-lasst-die-korken-knallen.html' title='Lasst die Korken knallen!'/><author><name>Pixel Utopia</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07539716818566736313</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_4Dm9PsuCn10/SOVmHBt7evI/AAAAAAAAAFc/_1NMF1m-TSI/S220/test2.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
